Für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Mit­­einander

“Demokratie leben!” - das Bundesprogramm 

Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürger*innen in ganz Deutschland setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 

„Demokratie leben!“ ist ein zentraler Baustein der „Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und Demokratieförderung“. Zu den Zielgruppen des Bundesprogramms gehören insbesondere Kinder und Jugendliche, deren Eltern, Familienangehörige und Bezugspersonen, aber auch Ehren-, Neben- und Hauptamtliche aus der Jugendhilfe, Multiplikator*innen sowie staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure.  

Weitere Informationen zum Bundesprogramm finden Sie unter: www.demokratie-leben.de 

 

“Partnerschaft für Demokratie” - vor Ort aktiv 

Ein wesentlicher Programmteil von „Demokratie leben!“ sind die sogenannten "lokalen Partnerschaften für Demokratie", die auf der kommunalen Ebene umgesetzt werden. In diesen „Partnerschaften für Demokratie“ kommen die Verantwortlichen aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft – aus Vereinen und Verbänden über Kirchen bis hin zu bürgerschaftlich Engagierten – zusammen. Anhand der lokalen Gegebenheiten und Problemlagen entwickeln sie gemeinsam auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategien, um ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander zu fördern. 

Die geförderten Kommunen werden durch kostenfreie Beratungs- und Coachingangebote begleitet. Diese werden durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben entwickelt, koordiniert und gesondert zur Verfügung gestellt. 

 

“Partnerschaft für Demokratie Mülheim” 

Engagierte Bürger*innen und Initiativen setzen sich bereits seit vielen Jahren für die Grundsätze eines demokratischen Gemeinwesens in Mülheim an der Ruhr ein. Durch die “Partnerschaft für Demokratie Mülheim” (PfD) wird dieses Engagement seit Juni 2017 gefördert und strukturiert; bestehende Netzwerke werden zusammengebracht und fachlicher Austausch gestärkt.  

Grundlage dieser Partnerschaft ist die Zusammenarbeit der Stadt Mülheim an der Ruhr und des Centrums für bürgerschaftliches Engagement e.V. (CBE). Mehr über die einzelnen Organe und ihre Arbeitsstruktur finden Sie hier. 

Die “Partnerschaft für Demokratie Mülheim” orientiert sich an dem “Mülheimer Aktionsplan”, der die Zielrichtung ihrer Arbeit transparent macht:

Was macht die “Partnerschaft für Demokratie Mülheim”? 

Den geförderten Kommunen stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) jährlich Gelder für einen Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung, durch den zivilgesellschaftliche Demokratieprojekte vor Ort gefördert werden. Eine Übersicht der geförderten Projekte in Mülheim finden Sie hier.  

Über die Projektförderung entscheidet ein Begleitausschuss, der neben Vertreter*innen aus unterschiedlichen Ressorts der kommunalen Verwaltung und anderer staatlicher Institutionen mehrheitlich mit lokalen Handlungsträger*innen aus der Zivilgesellschaft besetzt wird. 

Zur Stärkung der Beteiligung von jungen Menschen an den „Partnerschaft für Demokratie Mülheim“ gibt es zudem gesonderte Fördermittel, welche über den Jugendfonds abgerufen werden können.  

Die fachlich-inhaltliche Koordinierung der Aktivitäten in Mülheim wird von der Koordinierungs- und Fachstelle übernommen, die beim CBE angesiedelt ist. Sie steuert die Umsetzung der „Partnerschaft für Demokratie Mülheim“, fungiert als Ansprechpartner*in und trägt zur Bekanntmachung der vor Ort geleisteten Maßnahmen bei. 

Für Maßnahmen zur Partizipation, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit werden den geförderten Kommunen gesondert Mittel zur Verfügung gestellt. Durch geeignete Maßnahmen soll hiermit die Arbeit der „Partnerschaft für Demokratie“ einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht und für eine Mitwirkung geworben werden. Im Rahmen der angestrebten Vernetzung sollen zudem zivilgesellschaftliche Akteure im Themenfeld aus der Region an der Entwicklung und Fortschreibung der „Partnerschaft für Demokratie“ aktiv beteiligt werden. Hierzu findet unter anderem ein Mal pro Jahr eine lokale Demokratiekonferenz statt, zu der alle relevanten zivilgesellschaftlichen Akteure, entsprechende Einrichtungen und Verantwortliche aus Politik und Verwaltung eingeladen werden, um partizipativ den Stand, die Ziele und die Ausrichtung der weiteren Arbeit in der Partnerschaft für Demokratie zu reflektieren und zu bestimmen. 

 

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