„Die Glücksforscher“ von Marc Becker
Oldenburgisches Staatstheater, Foto: Stephan Walzl
„Der dicke Sternschnuppe“ von Julia Penner
Theater Osnabrück, Foto: Uwe Lewandowski
„Aus die Maus“ von Georg Piller, Nadja Sieger
Grips Theater Berlin, Foto: David Baltzer
„Dickhäuter“ von Tina Müller
Theater Fallalpha Zürich, Foto: Tanja Dorendorf
„Die Biene im Kopf“ von Roland Schimmelpfennig
Consol Theater Gelsenkirchen, Foto: Pedro Malinowski

Roland Schimmelpfennig

Roland Schimmelpfennig / Foto: Heike Steinweg
Roland Schimmelpfennig Geboren 1967 in Göttingen.
Nach einem längeren Aufenthalt als Journalist in Istanbul studierte Roland Schimmelpfennig Regie an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Er war danach zunächst an den Münchner Kammerspielen als Regieassistent engagiert. 1995 wurde er dort Mitarbeiter der künstlerischen Leitung. Seit 1996 arbeitet er als freier Autor. 1998 ging er für ein Jahr in die USA und war hauptsächlich als Übersetzer tätig. Von 1999 bis 2001 wurde Roland Schimmelpfennig Dramaturg an der Berliner Schaubühne, in der Spielzeit 2001/2002 war er Hausautor am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Im Wintersemester 2012/13 hatte er die Poetikdozentur der Universität des Saarlandes in Saarbrücken inne. Seit 2000 schreibt Roland Schimmelpfennig hauptsächlich Theaterstücke, darunter viele Auftragsarbeiten für renommierte Theater im deutschsprachigen Raum. Aber auch international erhielt er Stückaufträge, unter anderem aus Schweden, Kanada und Japan. Immer wieder führt er auch selbst Regie. 2010 wurde Schimmelpfennig mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet. Er gilt als meistgespielter Gegenwartsdramatiker Deutschlands. Die Biene im Kopf ist sein erstes Kinderstück.

Stücke
Fisch um Fisch UA 8.5.1999, Staatstheater Mainz, Regie: Roland Schimmelpfennig
Die ewige Maria UA 27.1.1996, Theater Oberhausen, Regie: Volker Schmaloer
Keine Arbeit für die junge Frau im Frühlingskleid UA 4.4.1996, Münchner Kammerspiele, Regie: Peer Boysen
Die Zwiefachen UA 6.6.1997, Münchner Kammerspiele, Regie: Markus Völlenklee
Aus den Städten in die Wälder, aus den Wäldern in die Städte UA 25.4.1997, Staatstheater Mainz, Regie: Hartmut Wickert
Vor langer Zeit im Mai UA 13.3.2000, Schaubühne am Lehniner Platz, Regie: Barbara Frey – „Stücke 2000“
M.E.Z. UA 5.5 2000, Schaubühne am Lehniner Platz, Regie: Gian Manuel Rau
Die arabische Nacht UA 3.2.2001, Staatstheater Stuttgart, Regie: Samuel Weiss – „Stücke 2001“ (Inszenierung Schauspiel Leipzig, Regie: Franziska-Theresa Schütz)
Push up 1-3 UA 10.11.2001, Schaubühne am Lehniner Platz, Regie: Tilo Werner – „Stücke 2002“ (Inszenierung Deutsches Schauspielhaus in Hamburg, Regie: Jürgen Gosch)
Vorher/Nachher UA 22.11.2002, Deutsches Schauspielhaus in Hamburg, Regie: Jürgen Gosch – „Stücke 2003“
Alice im Wunderland UA 31.5.2003, Schauspiel Hannover, Regie: Michael Simon
Für eine bessere Welt UA 4.10.2003, Schauspielhaus Zürich, Regie: Falk Richter
Canto Minor UA 12.5.2004, Gastspiel des Chilenischen Nationaltheaters bei „Stücke 2004“, Regie: Raúl Osorio
Die Frau von früher UA 12.9.2004, Burgtheater (Akademietheater) Wien, Regie: Stephan Müller – „Stücke ´05“
Ambrosia UA 24.9.2005, Schauspiel Essen, Regie: Anselm Weber
Angebot und Nachfrage UA 4.11.2005, Schauspielhaus Bochum, Regie: Jan Langenheim
Auf der Greifswalder Straße UA 27.1.2006, Deutsches Theater Berlin, Regie: Jürgen Gosch
TRILOGIE DER TIERE
I Besuch bei dem Vater UA 12.4.2007, Schauspielhaus Bochum, Regie: Elmar Goerden
II Das Reich der Tiere UA 1.9.2007, Deutsches Theater Berlin, Regie: Jürgen Gosch
III Ende und Anfang UA 7.10.2006, Burgtheater Wien, Regie: Nicolas Stemann
Start up UA 12.10.2007 German Theater Abroad, New York, Regie: Ronald Marx, Deutschsprachige Erstaufführung 13.10.2007, Nationaltheater Mannheim, Regie: Burkhard C. Kosminski
Calypso UA 28.2.2008, Deutsches Schauspielhaus in Hamburg, Regie: Jürgen Gosch
Hier und Jetzt UA 25.4.2008, Schauspielhaus Zürich (Schiffbau Halle 1), Regie: Jürgen Gosch – „Stücke ´09“
Idomeneus UA 15.6.2008, Cuvilliéstheater München, Regie: Dieter Dorn
Ipanema 2008, frei zur UA
Der goldene Drache UA 5.9.2009, Burgtheater Wien, Regie: Roland Schimmelpfennig – Mülheimer Dramatikerpreis 2010
Der elfte Gesang UA 27.2.2010, Schauspielhaus Bochum, Regie: Lisa Nielebock
Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes UA 15.6.2010, Volcano Theatre, Toronto, Regie: Liesl Tommy, Deutschsprachige Erstaufführung 19.11.2010, Deutsches Theater Berlin, Regie: Martin Kusej
Wenn, dann: Was wir tun, wie und warum UA 8.4.2011, Schauspiel Frankfurt, Regie: Christoph Mehler
Die vier Himmelsrichtungen UA 30.7.2011, Salzburger Festspiele in Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin, Regie: Roland Schimmelpfennig
Das fliegende Kind UA 4.2.2012, Burgtheater Wien, R: Roland Schimmelpfennig – „Stücke 2012“
Auf dem Weg zu Persephone 2012, frei zur UA
An und Aus UA 4.6.2013, New National Theatre, Tokyo, Regie: Keiko Myata, Deutschsprachige Erstaufführung 9.1.2016, Nationaltheater Mannheim, Regie: Burkhard C. Kosminski
Hier bin ich UA 28.10.2013, Holland House Kopenhagen, Regie: Jakob Schokking
SPAM Fünfzig Tage. UA 24.5.2014, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Regie: Roland Schimmelpfennig
Die Straße der Ameisen UA 26.10.2014, Compañia del Cuartel, La Habanna, Regie: Roland Schimmelpfennig
Das schwarze Wasser UA 10.1.2015, Nationaltheater Mannheim, Regie: Burkhard C. Kosminski
Wintersonnenwende UA 17.1.2015, Royal Dramatic Theatre Stockholm, Regie: Staffan Valdemar Holm, Deutschsprachige Erstaufführung 23.10.2015, Regie: Jan Bosse
Diese Nacht wird alles anders 2015, frei zur UA
Die Biene im Kopf UA 6.11.2016, Consol Theater Gelsenkirchen, Regie: Andrea Kramer – „KinderStücke 2017“
Das große Feuer UA 21.1.2017, Nationaltheater Mannheim, Regie: Burkhard C. Kosminski

Hörspiele
1998 Die Aufzeichnung, SWF
1999 Die Taxiterroristin, SWR
2000 Krieg der Wellen – Club Night Special live mit Wigald Boning, hr
2001 Die arabische Nacht, hr/WDR
2001 Vorher/Nachher, hr
2003 Angebot und Nachfrage, hr/WDR
2004 Für eine bessere Welt, hr
2008 Krim-Krieg in Wiesbaden, hr
2012 Der goldene Drache, SWR
2014 Die vier Himmelsrichtungen, MDR
2016 Diese Nacht wird alles anders, SWR

Prosa
2014 Ja und Nein. Vorlesungen über Dramatik, Theater der Zeit, Berlin
2016 An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main

Auszeichnungen und Preise
1997 Else-Lasker-Schüler-Förderpreis - für Fisch um Fisch
1998 Fördergabe des Schiller-Gedächtnispreises von Baden-Württemberg
2001 Auftragswerk für die Frankfurter Positionen: Vorher/Nachher
2002 Nestroypreis der Stadt Wien in der Kategorie Bestes Stück für Push Up 1-3
2004 Hörspiel des Jahres (ARD) für Für eine bessere Welt
2009 Österreichischer Theaterpreis „Nestroy“ für Besuch bei dem Vater
2010 Mülheimer Dramatikerpreis für Der goldene Drache
2010 Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 
2016 nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse mit An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts