„Mädchen in Not“ von Anne Lepper
Nationaltheater Mannheim, Foto: Christian Kleiner
„der thermale widerstand“ von Ferdinand Schmalz
Schauspielhaus Zürich, Foto: Raphael Hadad
„Vereinte Nationen“ von Clemes J. Setz
Nationaltheater Mannheim, Foto: Christian Kleiner
„Die Vernichtung“ von Olga Bach
Konzert Theater Bern, Foto: Birgit Hupfeld
„Empire“ von Milo Rau
IIPM, Foto: Marc Stephan
„europa verteidigen“ von Konstantin Küspert
ETA Hoffmann Theater Bamberg, Foto: Martin Kaufhold
„Wut“ von Elfriede Jelinek
Münchner Kammerspiele, Foto: Thomas Aurin

Festival

Mülheimer Theatertage NRW - das Forum deutschsprachiger Gegenwartsdramatik

Seit 1976 wird Mülheim an der Ruhr jedes Jahr im Mai/Juni zum Zentrum der deutschsprachigen Gegenwartsdramatik. Im Rahmen der Mülheimer Theatertage NRW „Stücke“ werden hier jährlich sieben bis acht Stücke in der jeweils wirksamsten Aufführung, meist der Uraufführung, gezeigt. Im Fokus stehen in Mülheim eindeutig die Stücktexte, nicht deren Inszenierung. Diese Konzentration auf den Text macht das Mülheimer Festival einzigartig.

Dabei sind die „Stücke“ stets offen für neue Formen der Autorschaft. Mehrfach waren in der Vergangenheit Arbeiten von Künstler*innen wie Yael Ronen, René Pollesch oder Rimini Protokoll eingeladen und prämiert, denen ein erweitertes Verständnis vom Theatertext zugrunde liegt. So wie sich die Gesellschaft wandelt, wandelt sich auch das Schreiben fürs Theater. Die Mülheimer Theatertage NRW tragen dem Rechnung, indem sie auch den neuesten Entwicklungen Raum geben.

Die Auswahl trifft ein unabhängiges Gremium aus den in der jeweiligen Saison uraufgeführten deutschsprachigen Stücken.

Am Ende der Theatertage vergibt eine Jury aus fünf Kritiker*innen und Theaterschaffenden den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis an den besten Autor oder die beste Autorin.

1987 erhielten die Mülheimer Theatertage den ITI-Preis des „Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts e. V. der UNESCO“ für die Konzeption, “… deutschsprachige Dramatik zu bewerten und zu fördern, Autoren zu fördern und ästhetische Strömungen in der zeitgenössischen Theaterliteratur ideell und materiell zu unterstützen …“.

 

Veranstalter

Die 42. Mülheimer Theatertage NRW „Stücke 2017“ werden veranstaltet vom Theaterbüro des Kulturbetriebs der Stadt Mülheim an der Ruhr und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 

Kontakt

Mülheimer Theatertage NRW
Stephanie Steinberg
Akazienallee 61
45478 Mülheim an der Ruhr

Telefon: 0208 - 455 41 13
steinberg@stuecke.de

 

Der Mülheimer Dramatikerpreis

Gründungsjahr: 1976

Stifter/Träger: Stadt Mülheim an der Ruhr

Veranstalter: Theaterbüro des Kulturbetriebs Mülheim an der Ruhr und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Sparte: Dramatiker*innen

Vergabeform: Der Mülheimer Dramatikerpreis in Höhe von 15.000 Euro wird jährlich vom Veranstalter an eine Preisträgerin oder einen Preisträger vergeben.

Ziel: Förderung deutschsprachiger Autor*innen unabhängig von Nationalität; Überblick über das zeitgenössische deutschsprachige Drama; Auszeichnung von Spitzenleistungen.

Bedingungen: Nur für deutschsprachige, lebende Autor*innen, deren Stücke im jeweiligen Auswahlzeitraum uraufgeführt wurden und an den Mülheimer Theatertagen "Stücke" teilnehmen.

Auswahlgremium: Unabhängig vom Veranstalter und dem Stifter oder Träger.

Vergabegremium: Eine vom Auswahlgremium und dem Veranstalter unabhängige Preisury