„europa verteidigen“ von Konstantin Küspert
ETA Hoffmann Theater Bamberg, Foto: Martin Kaufhold
„Vereinte Nationen“ von Clemens J. Setz
Nationaltheater Mannheim, Foto: Christian Kleiner
„Mädchen in Not“ von Anne Lepper
Nationaltheater Mannheim, Foto: Christian Kleiner
„Wut“ von Elfriede Jelinek
Münchner Kammerspiele, Foto: Thomas Aurin
„der thermale widerstand“ von Ferdinand Schmalz
Schauspielhaus Zürich, Foto: Raphael Hadad
„Die Vernichtung“ von Olga Bach
Konzert Theater Bern, Foto: Birgit Hupfeld
„Empire“ von Milo Rau
IIPM, Foto: Marc Stephan

Übersetzerwerkstatt

Bereits seit Mitte der 80er Jahre laden die „Stücke“ gemeinsam mit dem Internationalen Theaterinstitut (ITI) Übersetzer*innen deutschsprachiger Dramatik zu Arbeitsbegegnungen nach Mülheim ein. Teilnehmen können zehn professionelle Dramatik-Übersetzer*innen verschiedener Nationalitäten, die aus dem Deutschen in ihre jeweilige Muttersprache übersetzen und enge Arbeitsbeziehungen zu den Theatern ihres Landes unterhalten.

Die Teilnehmer*innen der diesjährigen Übersetzerwerkstatt, die vom 12. bis zum 21. Mai 2017 stattfindet, sind:

Claire Carnin, Frankreich
Manyazewal Endeshaw, Äthiopien
Martina Fernández Polcuch, Argentinien
Ibrahim Marazka, Palästina
Mykola Lipisivitskyi, Ukraine
Dagmar Radová, Tschechische Republik
Marc Silberman, USA
Martina Vannayová, Slowakei
Elise Wilk, Rumänien
Xuan Sun, China

Seminarleitung: Barbara Christ
Werkstattleitung: Andrea Zagorski

Die Übersetzerwerkstatt, zu der bisher alle zwei Jahre eingeladen wurde, wird ab sofort jährlich stattfinden. So haben Übersetzer*innen die Gelegenheit, Stücke aus allen Jahrgängen des Festivals zu sehen. Auch der Diskurs über die Bedeutung von Theatertexten und aktuelle Fragen der Übersetzungsarbeit gewinnt an Kontinuität und Lebendigkeit. Schließlich wandelt sich der Textbegriff im Theater ständig. Dies stellt die Übersetzer*innen permanent vor neue Herausforderungen. Um diesen Diskurs zu stärken, wird die Übersetzerwerkstatt um zwei Expert*innen aus Theaterpraxis und Wissenschaft erweitert. Eine von ihnen ist in diesem Jahr Nagata Shino aus Japan. Die Expert*innen werden die Arbeit der Übersetzer*innen in Mülheim begleiten und sie in einer öffentlichen Veranstaltung im Kontext aktueller theoretischer Positionen betrachten.

Ziel der Werkstatt ist und bleibt es, auf internationaler Ebene die Auseinandersetzung mit neuer deutschsprachiger Dramatik zu fördern. Im Zentrum steht immer die konkrete Arbeit an ausgewählten Texten, unterstützt durch regen Erfahrungsaustausch mit Kolleg*innen und Autor*innen. Die „Stücke“ bieten die einmalige Chance, im Rahmen des Festivals nicht nur an Theatertexten zu arbeiten, sondern sie auch auf der Bühne zu erleben. So entstehen Impulse für ihre Übersetzung und spätere Aufführung in den Heimatländern der Übersetzer*innen. Die Übersetzerwerkstatt wird durch Begegnungen mit Autor*innen, Verleger*innen, Kritiker*innen und Theaterschaffenden ergänzt. Sie sollen dazu beitragen, das kulturelle und politische Umfeld der Stücke und des gegenwärtigen deutschsprachigen Theaters besser zu verstehen.

Eine Veranstaltung des ITI Deutschland und der Mülheimer Theatertage NRW
Die Übersetzerwerkstatt 2017 wird unterstützt vom Goethe-Institut.
 

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Werkstatt 2015

Werkstatt 2013

Werkstatt 2012

Werkstatt 2011

Werkstatt 2009

Werkstatt 2007

Dieser Eintrag ist nicht vollständig. Er wird noch um Informationen über frühere Übersetzerwerkstätten ergänzt.

 


Werkstatt 2015

29. Mai bis 07. Juni 2015

Teilnehmer:
Cecilia Bassano, Argentinien
Betty Yi-Chun Chen, Taiwan
Bojana Denic, Serbien
Iryna Herasimovich, Weißrussland
Jayashree Joshi, Indien
Mykola Lipisivitsky, Ukraine
Iwona Nowacka, Polen
Alla Rybikowa, Russland
Vera San Payo de Lemos, Portugal
Mihkel Seeder, Estland

Seminarleitung: Barbara Christ, Heinz Schwarzinger
Werkstattleitung: Andrea Zagorski

 

Werkstatt 2013

11. bis 19. Mai 2013

Erstmalig gab es im Vorfeld eine Arbeitswoche im Rahmen des Theatertreffens Berlin.

Teilnehmer:
Heidrun Maria Breier, Chile
Charlotte Collins, England
Swjatoslaw Gorodezkij, Russland
Tatsuki Hayashi, Japan
Iryna Herasimovich, Weißrussland
Mahmoud Hosseini Zad, Iran
Veronika Musilová Kyrianova, Tschechische Republik
Dewi Noviami, Indonesien
Eszter Orbán, Ungarn
Ebtihal Shedid, Ägypten

Leitung der Werkstatt: Dr. Thomas Engel
Seminarleitung in Mülheim: Heinz Schwarzinger
Seminarleitung in Berlin: Dr. Barbara Christ
Organisation: Anka Belz

 

Werkstatt 2012

19. bis 25. Mai 2012

Außer der Reihe fand 2012 eine Werkstatt mit Übersetzern aus arabischen Ländern statt.
Gefördert aus Sondermitteln des Auswärtigen Amtes.

Teilnehmer:
Ahmed Said Ali, Deutschland
Karim El Amrani, Student, Deutschland
Sameh Hijazi,  Palästina
Ibrahim Marazka, Israel
Ibtihal Shedid, Ägypten
Abier Megahed, Ägypten
Mohamed Saleh Azouz, Tunesien
Mohamed Mouldi Bouaziz, Tunesien
Manar Omar, Ägypten
Leitung der Werkstatt: Laura Werres (ITI) und Andreas Bünger

Alle Videos von Max Büch und Alexander Viktorin

Werkstatt 2011

21. Mai bis 5. Juni 2011

Erstmalig gab es während der Werkstatt einen Fokus auf die deutschsprachige Dramatik für Kinder.
Neben dem Besuch von Vorstellungen der „KinderStücke“ wird auch ein Stück für Kinder im Seminar besprochen.

Teilnehmer:
María Lorena Batiston, Argentinien
Urška Brodar, Slowenien
Bojana Denić, Serbien
Gergana Dimitrova, Bulgarien
Jayashree Joshi, Indien
Michal Kotrouš, Tschechische Republik
Attila Lörinczy, Ungarn
Ibrahim Marazka, Palästina
Koku Gnatuloma Nonoa, Republik Togo
Jukka-Pekka Pajunen, Finnland
Christine Röhrig, Brasilien
Wei Tang, Taiwan

 

Werkstatt 2009

Erstmalig nahmen in diesem Jahr zwei Übersetzergruppen teil.

15. Mai bis 6. Juni 2009 - Übersetzer weltweit

Teilnehmer:
Gergana Dimitrova, Bulgarien
Soledad Lagos, Chile
Philip Thorne, Großbritannien
Jukka-Pekka Pajunen, Finnland
Heliana Sinaga, Indonesien
S. Mahmoud Hosseini Zad, Iran
Shinichi Sakayori, Japan
Inga Rozentāle, Lettland
Vera San Payo de Lemos, Portugal
Alla Rybikowa, Russland
Bojana Denić, Serbien
Ramon Ferrés, Spanien
Leitung der Werkstatt: Heinz Schwarzinger

29. Mai bis 6. Juni 2009 - Übersetzer Lateinamerika

Teilnehmer:
Maria Lorena Batiston, Argentinien
Carla Imbrogno, Argentinien
Román Setton, Argentinien
Monika von Moldovanyi de Goyeneche, Chile
Birte Pedersen, Ecuador
Luis Carlos Sotelo, Kolumbien
Olga Sánchez Guevara, Kuba
Orestes Sandocal López, Kuba
Claudia Cabrera, Mexiko
Ilana Marx, Uruguay
Claudia Sierich, Venezuela
Leitung der Werkstatt: Thomas Brovot

Die beiden Übersetzergruppen begegneten sich während des Symposiums vom 29. bis 31. Mai 2009.

 

Werkstatt 2007

12. bis 27. Mai 2007

Teilnehmer aus Ägypten, Bosnien-Herzegowina, Chile, Finnland, Tschechien, Griechenland, Indien, dem Iran, Island, der Türkei, Lettland, Polen, Portugal und Russland.

Leitung der Werkstatt: Andrea Zagorski
Seminarleitung: Heinz Schwarzinger

 


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