„europa verteidigen“ von Konstantin Küspert
ETA Hoffmann Theater Bamberg, Foto: Martin Kaufhold
„der thermale widerstand“ von Ferdinand Schmalz
Schauspielhaus Zürich, Foto: Raphael Hadad
„Die Vernichtung“ von Olga Bach
Konzert Theater Bern, Foto: Birgit Hupfeld
„Empire“ von Milo Rau
IIPM, Foto: Marc Stephan
„Mädchen in Not“ von Anne Lepper
Nationaltheater Mannheim, Foto: Christian Kleiner
„Vereinte Nationen“ von Clemens J. Setz
Nationaltheater Mannheim, Foto: Christian Kleiner
„Wut“ von Elfriede Jelinek
Münchner Kammerspiele, Foto: Thomas Aurin

Übersetzerwerkstatt

Die Übersetzerwerkstatt, zu der die „Stücke“ gemeinsam mit dem Internationalen Theaterinstitut
(ITI) bisher alle zwei Jahre eingeladen haben, wird ab sofort jährlich stattfinden. So haben
Übersetzer*innen die Gelegenheit, Stücke aus allen Jahrgängen des Festivals zu sehen. Auch
der Diskurs über die Bedeutung von Theatertexten und aktuelle Fragen der Übersetzungsarbeit gewinnt dadurch an Kontinuität und Lebendigkeit. Schließlich wandelt sich der Textbegriff im Theater ständig. Dies stellt die Übersetzer*innen permanent vor neue Herausforderungen.

Deshalb wird die Übersetzerwerkstatt mit Unterstützung des Goethe-Instituts um Expert*innen
aus internationaler Theaterpraxis, Kunst und Wissenschaft erweitert
. Sie werden die Arbeit
der Übersetzer*innen in Mülheim begleiten und in einer öffentlichen Veranstaltung aktuelle theoretische wie theaterpraktische Positionen diskutieren.

2017 sind es die japanische Dramaturgin, Übersetzerin und Schauspielerin Shino Nagata, Stipendiatin des Goethe-Instituts als Gast während der Übersetzerwerkstatt, Bernhard Studlar, Autor, Begründer und Leiter des interkulturellen Autorentheaterprojekts wiener wortstaetten, und der Dramatiker Ibrahim Amir, dessen Stück „Habe die Ehre“ im Rahmen der wiener wortstaetten
erarbeitet und uraufgeführt wurde.

Gemeinsam mit der Übersetzerin Barbara Christ tauschen sie sich in einer Podiumsdiskussion
am Freitag, dem 19. Mai um 17.30 Uhr im Theater an der Ruhr zum Thema „Fremd und vertraut –
Schreiben in einer neuen Sprache“ aus.

Die Teilnehmer*innen der diesjährigen Übersetzerwerkstatt, die vom 12. bis zum 21. Mai 2017
stattfindet, sind:

Claire Carnin (Frankreich)
Manyazewal Endeshaw (Äthiopien)
Martina Fernández Polcuch (Argentinien)
Ibrahim Marazka (Palästina)
Mykola Lipisivitskyi (Ukraine)
Dagmar Radová (Tschechische Republik)
Marc Silberman (USA)
Martina Vannayová (Slowakei)
Elise Wilk (Rumänien)
Xuan Sun (China)

Shino Nagata (Japan), Gast, Stipendiatin des Goethe-Instituts

Ziel der Werkstatt ist und bleibt es, auf internationaler Ebene die Auseinandersetzung mit
neuer deutschsprachiger Dramatik zu fördern. Im Zentrum steht immer die konkrete Arbeit
an ausgewählten Texten, unterstützt durch regen Erfahrungsaustausch
mit Kolleg*innen und Autor*innen. Die „Stücke“ bieten die einmalige Chance, im Rahmen des Festivals nicht nur an Theatertexten zu arbeiten, sondern sie auch auf der Bühne zu erleben. So entstehen Impulse
für ihre Übersetzung und spätere Aufführung in den Heimatländern der Übersetzer*innen.
Die Übersetzerwerkstatt wird durch Begegnungen mit Autor*innen, Verleger*innen,
Kritiker*innen und Theaterschaffenden
ergänzt. Sie sollen dazu beitragen, das kulturelle und
politische Umfeld der Stücke und des gegenwärtigen deutschsprachigen Theaters besser zu
verstehen.

Seminarleitung: Barbara Christ
Werkstattleitung: Andrea Zagorski

 

Eine Veranstaltung des ITI Deutschland und der Mülheimer Theatertage NRW
Die Übersetzerwerkstatt 2017 wird unterstützt vom Goethe-Institut.
 

Logo ITI
Logo Goethe Institut

 

 

 

Fremd und vertraut – Schreiben in einer neuen Sprache

Podiumsdiskussion mit Ibrahim Amir, Shino Nagata, Bernhard Studlar und Barbara Christ
Moderation: Cornelia Fiedler

Freitag, 19. Mai, 17.30 Uhr, Foyer Theater an der Ruhr

 


Werkstatt 2015

Werkstatt 2013

Werkstatt 2012

Werkstatt 2011

Werkstatt 2009

Werkstatt 2007

Dieser Eintrag ist nicht vollständig. Er wird noch um Informationen über frühere Übersetzerwerkstätten ergänzt.

 


Werkstatt 2015

29. Mai bis 07. Juni 2015

Teilnehmer:
Cecilia Bassano, Argentinien
Betty Yi-Chun Chen, Taiwan
Bojana Denic, Serbien
Iryna Herasimovich, Weißrussland
Jayashree Joshi, Indien
Mykola Lipisivitsky, Ukraine
Iwona Nowacka, Polen
Alla Rybikowa, Russland
Vera San Payo de Lemos, Portugal
Mihkel Seeder, Estland

Seminarleitung: Barbara Christ, Heinz Schwarzinger
Werkstattleitung: Andrea Zagorski

 

Werkstatt 2013

11. bis 19. Mai 2013

Erstmalig gab es im Vorfeld eine Arbeitswoche im Rahmen des Theatertreffens Berlin.

Teilnehmer:
Heidrun Maria Breier, Chile
Charlotte Collins, England
Swjatoslaw Gorodezkij, Russland
Tatsuki Hayashi, Japan
Iryna Herasimovich, Weißrussland
Mahmoud Hosseini Zad, Iran
Veronika Musilová Kyrianova, Tschechische Republik
Dewi Noviami, Indonesien
Eszter Orbán, Ungarn
Ebtihal Shedid, Ägypten

Leitung der Werkstatt: Dr. Thomas Engel
Seminarleitung in Mülheim: Heinz Schwarzinger
Seminarleitung in Berlin: Dr. Barbara Christ
Organisation: Anka Belz

 

Werkstatt 2012

19. bis 25. Mai 2012

Außer der Reihe fand 2012 eine Werkstatt mit Übersetzern aus arabischen Ländern statt.
Gefördert aus Sondermitteln des Auswärtigen Amtes.

Teilnehmer:
Ahmed Said Ali, Deutschland
Karim El Amrani, Student, Deutschland
Sameh Hijazi,  Palästina
Ibrahim Marazka, Israel
Ibtihal Shedid, Ägypten
Abier Megahed, Ägypten
Mohamed Saleh Azouz, Tunesien
Mohamed Mouldi Bouaziz, Tunesien
Manar Omar, Ägypten
Leitung der Werkstatt: Laura Werres (ITI) und Andreas Bünger

Alle Videos von Max Büch und Alexander Viktorin

Werkstatt 2011

21. Mai bis 5. Juni 2011

Erstmalig gab es während der Werkstatt einen Fokus auf die deutschsprachige Dramatik für Kinder.
Neben dem Besuch von Vorstellungen der „KinderStücke“ wird auch ein Stück für Kinder im Seminar besprochen.

Teilnehmer:
María Lorena Batiston, Argentinien
Urška Brodar, Slowenien
Bojana Denić, Serbien
Gergana Dimitrova, Bulgarien
Jayashree Joshi, Indien
Michal Kotrouš, Tschechische Republik
Attila Lörinczy, Ungarn
Ibrahim Marazka, Palästina
Koku Gnatuloma Nonoa, Republik Togo
Jukka-Pekka Pajunen, Finnland
Christine Röhrig, Brasilien
Wei Tang, Taiwan

 

Werkstatt 2009

Erstmalig nahmen in diesem Jahr zwei Übersetzergruppen teil.

15. Mai bis 6. Juni 2009 - Übersetzer weltweit

Teilnehmer:
Gergana Dimitrova, Bulgarien
Soledad Lagos, Chile
Philip Thorne, Großbritannien
Jukka-Pekka Pajunen, Finnland
Heliana Sinaga, Indonesien
S. Mahmoud Hosseini Zad, Iran
Shinichi Sakayori, Japan
Inga Rozentāle, Lettland
Vera San Payo de Lemos, Portugal
Alla Rybikowa, Russland
Bojana Denić, Serbien
Ramon Ferrés, Spanien
Leitung der Werkstatt: Heinz Schwarzinger

29. Mai bis 6. Juni 2009 - Übersetzer Lateinamerika

Teilnehmer:
Maria Lorena Batiston, Argentinien
Carla Imbrogno, Argentinien
Román Setton, Argentinien
Monika von Moldovanyi de Goyeneche, Chile
Birte Pedersen, Ecuador
Luis Carlos Sotelo, Kolumbien
Olga Sánchez Guevara, Kuba
Orestes Sandocal López, Kuba
Claudia Cabrera, Mexiko
Ilana Marx, Uruguay
Claudia Sierich, Venezuela
Leitung der Werkstatt: Thomas Brovot

Die beiden Übersetzergruppen begegneten sich während des Symposiums vom 29. bis 31. Mai 2009.

 

Werkstatt 2007

12. bis 27. Mai 2007

Teilnehmer aus Ägypten, Bosnien-Herzegowina, Chile, Finnland, Tschechien, Griechenland, Indien, dem Iran, Island, der Türkei, Lettland, Polen, Portugal und Russland.

Leitung der Werkstatt: Andrea Zagorski
Seminarleitung: Heinz Schwarzinger

 


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