Clemens J. Setz

Geboren 1982 in Graz
Clemens J. Setz studierte Mathematik und Germanistik in Graz. Während seines Studiums arbeitete er außerdem als Übersetzer und verfasste Gedichte und Erzählungen, die in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht wurden. Seit 2007 ist Setz als freier Autor tätig. Er ist Mitbegründer des Autorenkollektivs die plattform. Für die Literarturzeitschrift Volltext schreibt er seit 2011 die Serie „Nicht mehr lieferbar“, die sich mit vergriffenen Werken bedeutender Autor*innen befasst. 2016 hatte er die Poetikprofessur der Universität Bamberg inne. Im Sommersemester 2019 ist er Gastprofessor für deutschsprachige Poetik an der FU Berlin.

 

Stücke
Vereinte Nationen UA 15.1.2017, Nationaltheater Mannheim, Regie: Tim Egloff – „Stücke 2017“
Erinnya UA 15.11.2018, Schauspielhaus Graz, Regie: Claudia Bossard
Die Abweichungen UA 18.11.2018, Staatsschauspiel Stuttgart, Regie: Elmar Goerden – „Stücke 2019“

Prosa
2011 Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes
2012 Indigo
2015 Glücklich wie Blei im Getreide
2015 Till Eulenspiegel
2015 Die Stunde zwischen Frau und Gitarre
2018 Bot. Gespräch ohne Autor
2019 Der Trost runder Dinge
Alle erschienen im Suhrkamp Verlag, Berlin

Lyrik
2014 Die Vogelstraußtrompete, Suhrkamp Verlag, Berlin

Drehbuch
2018 Zauberer, Spielfilm, A/CH, Regie: Sebastian Brauneis

Auszeichnungen und Preise
2008 Auszeichnung des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur für ein „besonders gelungenes literarisches Debüt“
2008 Ernst-Willner-Preis
2010 Bremer Literaturpreis für „Die Frequenzen“
2010 Outstanding Artist Award für Literatur
2011 Preis der Leipziger Buchmesse für „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“
2012 Shortlist des Wilhelm Raabe-Literaturpreise mit „Indigo“
2012 Shortlist des Deutschen Buchpreises mit „Indigo“
2013 Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft
2015 Wilhelm Raabe-Literaturpreis für „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“
2017 Literaturpreis des Landes Steiermark
2018 Thomas-Pluch-Drehbuchpreis (Spezialpreis der Jury für „Zauberer“)
2018 Merck-Kakehashi-Literaturpreis des Technologieunternehmens Merck und des Goethe Institut Tokyo
2019 Berliner Literaturpreis

 

Ein Videoporträt von Victoria Weich, Marie-Luise Eberhardt und Alexander Viktorin