Rainald Goetz

Geboren 1954 in München.
Nach dem Abitur studierte er Medizin, Geschichte und Theaterwissenschaften in München und Paris. Die Studiengänge Geschichte und Medizin schloss er jeweils mit einer Promotion ab. 1976 begann er, für die Süddeutsche Zeitung zu schreiben. Er verfasste Rezensionen, Artikelserien und schließlich 1978 folgte seine erste Veröffentlichung Der macht seinen Weg. Rainald Goetz gewann dreimal den Mülheimer Dramatikerpreis: 1988, 1993 und 2000.
(Stand: Juli 2000)

Bücher (Auswahl)
Irre, Roman 1983
Hirn, Geschichten 1986
Kontrolliert, Roman 1988
Festung, 1989
Kronos, Stücke, Materialien und Berichte, 1992
Rave, Erzählung 1998
Celebration, 1999
Abfall für alle, Roman 1999
Dekonspiratione, Erzählung 2000

Stücke (Auswahl)
Krieg UA 10.10.1987 Schauspiel Bonn, , Regie: Hans Hollmann - Mülheimer Dramatikerpreis 1988
Schlachten UA19.03.1988: Schauspiel Bonn, , Regie: Günther Gerstner
Kolik UA 15.05.1988: Schauspiel Bonn, , Regie: Hans Hollmann - "Stücke 1989"
Festung (Frankfurter Fassung), UA 20.12.1992: Schauspiel Frankfurt, , Regie: Hans Hollmann
Katarakt UA 21.12.1992: Schauspiel Frankfurt, , Regie: Hans Hollmann - Mülheimer Dramatikerpreis 1993
Kritik in Festung UA 22.10.1993: Deutsches Schauspielhaus in Hamburg, , Regie: Anselm Weber
Jeff Koons UA 18.12.1999: Deutsches Schauspielhaus in Hamburg, , Regie: Stefan Bachmann - Mülheimer Dramatikerpreis 2000

Preise
1983 Autorenpreis des "Kranichs mit dem Stein"
1984 Förderpreis der Stadt München
1988 Mülheimer Dramatikerpreis für KRIEG
1989 Fördergabe des Schillerpreises vom Land Baden-Württemberg
1991 Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln
1993 Mülheimer Dramatikerpreis für KATARAKT
1995 Preis der Peter-Suhrkamp-Stiftung
1999 Else-Lasker-Schüler-Preis des Landes Rheinland-Pfalz
2000 Mülheimer Dramatikpreis für JEFF KOONS