Kevin Rittberger

Kevin Rittberger / Foto: Arno Declair

Geboren 1977 in Stuttgart
Kevin Rittberger studierte Neuere Deutsche Literatur, Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Freien Universität Berlin. 2004 begann er als Autor und Regisseur an Theatern wie dem Staatstheater Stuttgart, dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, dem Deutschen Theater Berlin, dem Schauspielhaus Wien, dem Düsseldorfer Schauspielhaus oder dem Schauspiel Frankfurt zu arbeiten. Außerdem ist Rittberger als Kurator tätig. Für das Theater Basel verantwortete er in der Spielzeit 2015/2016 etwa die Lecture- und Performance-Reihe „Community in Progress“. Er entwickelt auch eigene Performances, zuletzt 2019 im Rahmen des Symposiums der Internationalen Brecht-Gesellschaft die Solo-Performance „Liberté de Circulation, toujours“. Seit 2015 lehrte er an Hochschulen wie der Zürcher Hochschule der Künste, der August Everding Theaterakademie und der Ruhr-Universität Bochum. Rittberger publiziert regelmäßig Essays und Artikel u.a. für Nachtkritik.de, die Berliner Zeitung, die Berliner Gazette und die Springerin. Im Februar 2020 hatte sein Projekt „The Männy. Eine Mensch-Tier-Verknotung“ am Schauspielhaus Hannover Premiere. Derzeit arbeitet Rittberger an einem Auftragswerk mit dem Titel „Schwarzer Block“ für das Maxim Gorki Theater Berlin. Er lebt in Berlin.

Stücke
Wenn nicht anders angegeben, führte Kevin Rittberger selbst Regie.
Hunger nach Sinn. Fünf Szenen nach Alexander Kluge UA 17.11.2004, Staatstheater Stuttgart
Beyond History UA 11.10.2007, Deutsches Schauspielhaus in Hamburg
Fake for Real UA 17.6.2007, Haus 73, Hamburg
Ostend nach dem Roman von Manfred Esser UA 2007, Schauspiel Stuttgart
Hunger nach Sinn. Zweiter Teil nach Alexander Kluge. UA 13.3.2008, Deutsches Schauspielhaus in Hamburg
Fast Tracking oder der Tod der Kunqu-Oper UA 9.11.2008, Deutsches Schauspielhaus in Hamburg
Koro. Diesseits des Lustprinzips. Freud und die Folgen. (Folge 9) UA 19.3.2009, Schauspielhaus Wien
Die Abschaffung der Arten nach dem Roman von Dietmar Dath UA 9.11.2009, Deutsches Theater Berlin
Nachrichten aus der ideologischen Antike nach Alexander Kluge UA 30.1.2010, Deutsches Schauspielhaus in Hamburg
Kassandra oder die Welt als Ende der Vorstellung UA 1.4.2010, Schauspielhaus Wien – „Stücke 2011“
Die Marquise von O. nach Heinrich von Kleist. In einer Bearbeitung von Kevin Rittberger und Nora Khuon. UA 2.6.2010, Ruhrfestspiele Recklinghausen in Koproduktion mit dem Schauspiel Frankfurt
Man kann vielleicht aus Terroristen Demokraten machen, nicht aber aus Depressiven. Kreisky (Folge 6) UA 17.2.2011, Schauspielhaus Wien
Puppen UA 6.10.2011, Schauspielhaus Wien, Regie: Robert Borgmann
Lasst euch nicht umschlingen, ihr 150 000 000! UA 26.5.2012, Ruhrfestspiele Recklinghausen in Koproduktion mit dem Schauspiel Frankfurt
Kimberlit. Ein Bestiarium UA 1.2.2013, Schauspiel Frankfurt, Regie: Samuel Weiss
Candide. Acting in Concert UA 1.3.2013, Schauspielhaus Düsseldorf
plebs coriolan UA 12.4.2013, Schauspielhaus Wien
Mulian Rescues Mother Earth UA 15.8.2014, Taipei Arts Festival
Radio Cooperativa UA 8.11.2014, Nationaltheater Weimar, Regie: Jakob Fedler
Peak White oder Wirr sinkt das Volk UA 30.9.2016, Theater Heidelberg
Revolution in St. Tropez. Stück für die linke Hand UA 3.10.2017, Theater Basel
IKI. radikalmensch UA 6.9.2019, Theater Osnabrück, Regie: Rieke Süßkow – „Stücke 2020“
Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt UA 19.12.2019, Residenztheater München, Regie: Peter Kastenmüller
The Männy. Eine Menschtierverknotung. Ein Projekt von Kevin Rittberger, Dasniya Sommer und Nora Khuon UA  21.2.2020, Schauspiel Hannover

Publikationen
2011 Puppen. Drei Stücke, Verlag der Autoren, Frankfurt am Main
2016 Arglosigkeit, textem, Hamburg
2018 Organisation/Organisierung. Mülheimer Fatzerbücher 6, hrsg. v. Matthias Naumann und Kevin Rittberger, Neofelis, Berlin

Auszeichnungen und Preise
2010 Kurt-Hübner-Regiepreis für „Die Abschaffung der Arten“
2012 Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis

www.kevinrittberger.de

Video
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