Klaus Pohl

Geboren 1952 in Rothenburg ob der Tauber.
Klaus Pohl absolvierte zunächst in seiner Heimat eine Einzelhandelslehre bei einem Gemüsehändler. 1969 ging er nach München und begann nach dem Zivildienst 1973 eine eineinhalbjährige Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Berlin.
1975 erhielt er sein erstes Bühnenengagement am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, es folgten Arbeiten am Zürcher Schauspielhaus und am Hamburger Thalia Theater. 1979 wurde sein erstes Stück Da nahm der Himmel auch die Frau an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt. 1980 folgte seine erste Regiearbeit beim RO-Theater in Rotterdam. 1981 war Klaus Pohl Gastdozent am Opern- und Schauspielseminar der Hochschule für Musik und darstellende Künste in Hamburg. Seit 1992 lebt Klaus Pohl als Autor, Schauspieler und Regisseur in New York und Wien.

Stücke (Auswahl)
Da nahm der Himmel auch die Frau
, UA 21.11.1979, Münchner Kammerspiele, Regie: Edwin Noël
Das Alte Land, UA 13.03.1984, Burgtheater Wien Regie: Achim Benning - Mülheimer Dramatikerpreis 1985
La Balkona Bar, UA 18.5.1985, Schauspiel Köln, Regie: Sanda Weigl
Der Spiegel, UA 17.1.1986, Städtische Bühnen Münster, Regie: Karl Wesseler
HunsrückUA 14.11.1987, Bremer Theater, Regie: Sanda Weigl
Heißes Geld, UA 7.5.1988, Thalia Theater Hamburg, Regie: Wolfgang Wiens
Die schöne Fremde, UA 12.5.1991, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Regie: Johannes Klaus
Karate Billi kehrt zurück, UA 16.5.1991, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Regie: Klaus Pohl – "Stücke 1992"
Selbstmord in Madrid, UA 6.11.1993, Schauspielhaus Zürich, Regie: Sanda Weigl
Manni Ramm I, UA 17.4.1994, Schauspiel Essen, Regie: Jürgen Bosse
Zettel, UA 13.4.1995, Thalia Theater Hamburg,  Regie: Klaus Pohl
WartesaalDeutschlandStimmenReich, UA 28.10.1995, Deutsches Theater Berlin, Regie: Klaus Pohl - "Stücke 1996"

Preise (Auswahl)
1980 Förderpreis der Autorenstiftung Frankfurt
1983 Fördergabe des Schiller-Gedächtnispreises des Landes Baden-Württemberg
1985 Mülheimer Dramatikerpreis für DAS ALTE LAND
1987 Gerhart-Hauptmann-Preis
1990 Ernst-Schneider-Preis