Das alte Land

von Klaus Pohl

Stücke 1985

Schauspielhaus Köln
Theaterleitung: Jürgen Flimm, Dr. Volker Canaris, Ludwig von Otting

Wilhelm Hunt, Dipl.-Landwirt: Felix von Manteuffel
Josef Meißner, Gemeindebeamter: Klaus Pohl
Hanni Meißner, seine Mutter: Brigitte Drummer
Johann Lentz, Puppenspieler und Sattler: Christoph Waltz
Hans Leusen, Bauer: Rainer Philippi
Kapo, Bauer und Witwer: Hansjochaim Krietsch
Margarethe Zentmeier, Bäuerin und Witwe: Guiletta Odermatt
Johanna Zentmeier, ihre Tochter: Adriana Reali/ Imke Gabriel
Schwiemler, Knecht bei Zentmeier: Gerhard Olschewski
Fritz Tote, Deputatknecht: Josef Quadflieg
Ilse Cremmer, Obermagd bei der Zentmeier: Angela Schanelec
Willi Cremmer, ihr Mann, Spätheimkehrer: Klaus Redlin
Lydia Schulze, Lohnmagd bei der Zentmeier: Angela Buddecke
Schrumpfgermane, Kostgänger bei der Zentmeier: Circe
August Seydlitz, Bauer aus Ostpreußen: Heinz Schacht
Frida Seydlitz, seine Frau: Gisela Holzinger
Irma Seydlotz, seine Tochter: Emanuela von Frankenberg
Fritz Olschewsky, Seydlitz‘ Schwiegersohn: Stephan Bissmeier
Knossar, Gemüsebauer aus Ostpreußen: Fred Hospowsky
Elly Knossar, seine Tochter: Sabina Langer
Posnanski, Flüchtling; Werner Brehm
Der Sterbende: Helmut Brasch
Herr Malitz: Walter Stickan
Frau Malitz: Hannelore Lübeck
Frau Molz: Evelyn Matzura
Frau Schlauch: Renate Fuhrmann
Fetzer: Richard Rogler
Emmert, Gemeindediener: Karl Lauber
1. Mädchen: Loni Wagner/ Silke Therhaag
2. Mädchen: Flori Wagner/ Anke Therhaag

Inszenierung: Jürgen Flimm
Bühnenbild: Rolf Glittenberg
Kostüme: Marianne Glittenberg
Musik: Andreas Breitschild
Dramaturgie: Wolfgang Wiens

Uraufführung am 13.033.1984 im Burgtheater Wien

Aufführungsdauer: ca. 3 Stunden 30 Minuten

Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt/Main


 

Klaus Pohl

Geboren 1952 in Rothenburg ob der Tauber.
Klaus Pohl absolvierte zunächst in seiner Heimat eine Einzelhandelslehre bei einem Gemüsehändler. 1969 ging er nach München und begann nach dem Zivildienst 1973 eine eineinhalbjährige Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Berlin.
1975 erhielt er sein erstes Bühnenengagement am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, es folgten Arbeiten am Zürcher Schauspielhaus und am Hamburger Thalia Theater. 1979 wurde sein erstes Stück Da nahm der Himmel auch die Frau an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt. 1980 folgte seine erste Regiearbeit beim RO-Theater in Rotterdam. 1981 war Klaus Pohl Gastdozent am Opern- und Schauspielseminar der Hochschule für Musik und darstellende Künste in Hamburg. Seit 1992 lebt Klaus Pohl als Autor, Schauspieler und Regisseur in New York und Wien.
 

40 Jahre "Stücke": Beitrag vom Preisträger Klaus Pohl, Theater heute-blog.
 

Stücke (Auswahl)

Da nahm der Himmel auch die Frau, UA 21.11.1979, Münchner Kammerspiele, Regie: Edwin Noël
Das Alte Land, UA 13.03.1984, Burgtheater Wien Regie: Achim Benning - Mülheimer Dramatikerpreis 1985
La Balkona Bar, UA 18.5.1985, Schauspiel Köln, Regie: Sanda Weigl
Der Spiegel, UA 17.1.1986, Städtische Bühnen Münster, Regie: Karl Wesseler
HunsrückUA 14.11.1987, Bremer Theater, Regie: Sanda Weigl
Heißes Geld, UA 7.5.1988, Thalia Theater Hamburg, Regie: Wolfgang Wiens
Die schöne Fremde, UA 12.5.1991, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Regie: Johannes Klaus
Karate Billi kehrt zurück, UA 16.5.1991, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Regie: Klaus Pohl – "Stücke 1992"
Selbstmord in Madrid, UA 6.11.1993, Schauspielhaus Zürich, Regie: Sanda Weigl
Manni Ramm I, UA 17.4.1994, Schauspiel Essen, Regie: Jürgen Bosse
Zettel, UA 13.4.1995, Thalia Theater Hamburg,  Regie: Klaus Pohl
WartesaalDeutschlandStimmenReich, UA 28.10.1995, Deutsches Theater Berlin, Regie: Klaus Pohl - "Stücke 1996"
 

Preise (Auswahl)

1980 Förderpreis der Autorenstiftung Frankfurt
1983 Fördergabe des Schiller-Gedächtnispreises des Landes Baden-Württemberg
1985 Mülheimer Dramatikerpreis für DAS ALTE LAND
1987 Gerhart-Hauptmann-Preis
1990 Ernst-Schneider-Preis


 

Das alte Land

Karate-Billi kehrt zurück

von Klaus Pohl

Stücke 1992

Staatstheater Stuttgart Schauspiel
Generalintendant: Wolfgang Gönnenwein
Schauspieldirektion: Jürgen Bosse

Billi Kotte, Ex-Zehnkämpfer: Matthias Kniesbeck
Gretta Kotte, Psychiaterin, Billis Schwester: Karin Schroeder
Waldemar Urabn, Ehemaliger Informant, Reichsbahnangestellter: Claus Boysen
Max von Stahl, Bankier: Dietz-Werner Steck
Horst Menzel, Pastor: Hansjürgen Gerth
Sascha Menzel, Menzels Tochter, Bedienerin: Tatjana Clasing
Franz Ücker, Arzt/ Dankward Nickchen, alter und neuer Bürgermeister: Heinz Jörnhoff
Rosita Nickchen, Danwards Frau: Jennifer Minetti
Posaunisten: Hans-Martin Groß, Uli Gutscher, Hubert Hegele, Arno Hermann, Paul Hermann

Regie: Jürgen Bosse
Bühnenbild: Arno Breuers
Kostüme: Martina Müller
Musik: Franz Wittenbrink
Dramaturgie: Gerd Leo Kuck

Premiere am 17. Mai 1991 Staatstheater Stuttgart

Uraufführung: 15. Mai 1991 Deutsches Schauspielhaus in Hamburg

Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt/Main

Aufführungsrechte: ca. 2 Stunden – keine Pause



Pohl, Klaus

WartesaalDeutschlandStimmenReich

von Klaus Pohl

Stücke 1996

Deutsches Theater Berlin
Intendant: Thomas Langhoff

Margit Bendokat
Else Grube-Deister
Stefanie Stappenbeck
Eva Weißenborn
Christian Grashof

Regie: Klaus Pohl
Bühnenbild: Stephan Fernau
Kostüme: Sabine Eckert
Musik: Jörn Brandenburg, Dieter Fischer, Stefan Rager
Gespielt von: Uwe Langer, Bernd Ratmeyer, Michael Ritter
Dramaturgie: Hans Nadolny

Uraufführung: 28. Oktober 1995, Deutsches Theater Berlin Kammerspiele

Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag Reinbek

Aufführungsdauer: 2 Stunden



Pohl, Klaus