Christoph Marthaler

Geboren 1952 in Erlenbach am Zürichsee.
Studium der Musik (Oboe, Blockflöte und verschiedene Originalinstrumente zwischen dem 14. Und 18. Jahrhundert). Danach Aufenthalt in Paris, Besuch der Theaterschule Lecoq. Mitte der siebziger Jahre Arbeit als Theatermusiker am Zürcher Theater am Neumarkt. Danach diverse Bühnenkompositionen an fast allen größeren deutschsprachigen Theatern, u.a. Für das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, das Burgtheater Wien, das Stuttgarter Staatstheater, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Münchner Staatsschauspiel, das Schauspiel Bonn und das Schauspielhaus Zürich. Jetzt arbeitet Christoph Marthaler vorwiegend am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.

 

Inszenierungen, Musik- und Theaterprojekte (Auswahl)

Indeed, 1980, Zürcher Theaterspektakel
Eric-Satue-Projekt „Blanc et Imobile“ innerhalb der Ausstellung „Der Hang zum Gesamtkunstwerk“ von Harald Zseeman.
Vexations von Eric Satie, 24-Stunden-Projekt im Rahmen des Zürcher Minimal-Festivals 1985
Ribble Bubble Pimlico Kurt-Schwitters-Abend, 1988.
Ab 1988 kontinuierliche Arbeit am Theater Basel, u.a. Ankunft bad. Bahnhof zum 50. Jahrestag der Progrom-Nacht
Wenn das Alpenhirn sich rötet, tötet freie Schweizer, töte..., ein Abend über Soldaten, Serviertöchter und ihre Lieder, 1989, im Zusammenhang mit der Volksabstimmung zur Abschaffung der Schweizer Armee.
Die Affäre Rue de Lourcine von Eugène Labiche, 1991
Lyrischer Faust, Fragment von Fernando Pessoa, 1992
Amora, theatralisch-musikalisches Projekt Basel, 1992
Mury ihn, murx ihn, murx ihn, murx ihn ab, den Europäer, Patriotischer Abend, Volksbühne Berlin 1993, Berliner Theatertreffen 1993
Prohelvetia, Basel 1993
 

Inszenierungen

Goethes Faust Wurzel aus 1+2, 1993/94 – Berliner Theatertreffen 1994
Sucht/Lust, 1993/94
Hochzeit von Elias Canetti, 1994/95 (Hamburg)
Sturm nach Shakespeare
Der Eindringling – Ein Jubiläumskkonzert in zwei Aufzügen nach Karl Velentin und Maurice Maeterlinck
Die Straße der Besten (Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin)

In Frankfurt inszenierte Marthaler die Oper „Pelléas et Mélisande“ von Claude Debussy.

 

Stunde Null oder Die Kunst des Servierens

von Christoph Marthaler

Stücke 1996

Deutsches Schauspielhaus in Hamburg
Intendant: Frank Baumbauer

Frau Stunde Null: Eva Brumby
Führungskräfte: Jean-Pierre Cornu, André Jung, Klaus Mertens, Josef Ostendorf, Martin Pawlowsky, Siggi Schwientek
Ein heimatloser Alliierter: Graham F. Valentine
Saalpianist: Clemens Sienknecht
Saaldiener: Wilfried Hauri

Regie: Christoph Marthaler
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Dramaturgie: Stefanie Carp

Uraufführung: 20. Oktober 1995 Deutsches Schauspielhaus in Hamburg

Aufführungsrechte: Nyssen & Bansemer Verlag, Köln

Aufführungsdauer: 2 Stunden

Marthaler, Christoph