Thomas Hürlimann

1950 in Zug geboren. Sohn eines Schweizer Bundesrates. Thomas Hürlimann studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in der Stiftsschule Einsiedeln Philosophie in Zürich und an der FU Berlin.
Drei Jahre arbeitete er als Regieassistent und Produktionsdramaturg am Schiller-Theater in Berlin. Er schrieb Prosa und und Theaterstücke.
Seit 1988 ist Thomas Hürlimann Hausautor des Zürcher Schauspielhauses. 1992 legte er den Band „Die Satellitenstadt“ vor, in dem unter anderem seine Prosaminiaturen zusammengefaßt sind, die in Schweizer Journalen wie der Zürcher „Weltwoche“ erschienen waren.
Thomas Hürlimann lebt in Willerzell am Sihlsee/Schweiz.
 

Theaterstücke

Großvater und Halbbruder 1980
UA: 1981 Schauspielhaus Zürich
Mülheimer Theatertage STÜCKE 82

Stichtag 1984
UA: 1984 Düsseldorfer Schauspielhaus

Der letzte Gast 1990
UA: 1990 Schauspielhaus Zürich

Der Gesandte 1991
UA: 1991 Schauspielhaus Zürich

Der Franzos im Ybrig 1991
(schweizerdeutsch)
UA: 1991 Theatergruppe Chärnehus Einsiedln im Roßstallhof des Klosters Einsiedeln

Der Franzos im Ybrig 1995
UA: 1995 Schauspielhaus Zürich

Carleton 1996
UA: 1996 Theater Neumarkt Zürich

Das Lied der Heimat 1998
UA: 1998 Schauspielhaus Zürich



 

Großvater und Halbbruder

von Thomas Hürlimann

Stücke 1982

Basler Theater
Direktor: Horst Statkus

Die Familie:
Großvater Ott: Friedrich Kutschera
Mutter Theres Ott: Eva-Maria Hofmann
Vater Hans Hürlimann: Joachim Rebscher
Schnauztante: Pia Waibel
Tötschlivetter: Walter Wigand

Das Dorf:
Kantonsrat: Georg von Manikowsky
Pfarrer: Heinz Bender-Plück
Lehrer Tasso Birri: Jo Kärn
Donati: Jürgen Stössinger
Wachtmeister Binzegger: Harlad Heinz
Ein Mädchen: Meret Barz
Dörfler und Rotkreuzschwestern
Alois: Hennig Köhler

Inszenierung: Urs Schaub
Ausstattung: Lilot Hegi
Dramaturgie: Wolf Jürgen Brehm

Uraufführung am 15. Oktober 1981 am Schauspielhaus Zürich
Premiere am 22. November 1981 am Basler Theater

Aufführungsdauer: ca. 2 ¾ Stunden, Pause nach dem 8. Bild

Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main



Hürlimann, Thomas

Das Lied der Heimat

von Thomas Hürlimann

Stücke 1999

Schauspielhaus Zürich
Künstlerische Leitung: Gerd Leo Kuck

1. Auf dem Sonnenberg:
Der Dichter, Gottfried Keller: Fritz Lichtenhahn/ Jürgen Cziesla
Der Ober: Mathias Gnädinger
Viktoria, eine Schauspielerin: Marianne Thiel
Hermine, ihre Freundin: Monique-Chantel Schwitter
Der Souschef: René Scheibli
Ein Garçon: Werner Hug
Hotelgäste
2. Im Lager
Der Feldwebel, Hans Indergand: Burghart Klaussner
Die Polin, Maria Kwiatkowska: Maren Eggert
Der Korporal: Werner Hug
3. In der Satellitenstadt:
Ali: Ludwig Boettger
Lola: Tatja Seibt
Fisch: Inigo Gallo
Mutti: Kathrin Brenk
Die Frau: Verena Buss
Der Mann: Joachim Bissmeier
4. Auf dem Sonnenberg
Indergang: Burghart Klaussner
Die Polin: Maren Eggert
Schwester Vroni: Monique-Chantel Schwitter
Schwester Luci: Marianne Thiel
Der Doktor: René Scheibli

Regie: Werner Düggelin
Bühne: Rolf Glittenberg
Kostüme: Dorothea Wimmer
Musik: Daniel Fueter
Dramaturgie: Reinhard Palm

Uraufführung: 30. April 1998 Schauspielhaus Zürich

Aufführungsrechte: S. Fischer Theaterverlag, Frankfurt/Main



Hürlimann, Thomas