„Der dicke Sternschnuppe“ von Julia Penner
Theater Osnabrück, Foto: Uwe Lewandowski
„Dickhäuter“ von Tina Müller
Theater Fallalpha Zürich, Foto: Tanja Dorendorf
„Aus die Maus“ von Georg Piller, Nadja Sieger
Grips Theater Berlin, Foto: David Baltzer
„Die Glücksforscher“ von Marc Becker
Oldenburgisches Staatstheater, Foto: Stephan Walzl
„Die Biene im Kopf“ von Roland Schimmelpfennig
Consol Theater Gelsenkirchen, Foto: Pedro Malinowski

Jurydebatte

Die Diskussion der Jury über die Vergabe des Mülheimer KinderStückePreises 2017 findet im Anschluss an die letzte Vorstellung des Festivals am 19. Mai 2017 statt.

Die Mitglieder der Preisjury werden nach Nominierung der Stücke und Autor*innen berufen.

 


Die Jury 2016 zur Vergabe des Mülheimer KinderStückePreises bildeten Werner Mink, Sprecher des Auswahlgremiums 2016, sowie Andrea Gronemeyer und Sabine Leucht.

Über die Preisvergabe entschied die Jury in öffentlicher Diskussion im Anschluss an die letzte Vorstellung des Festivals am 13. Mai 2016 um 13.00 Uhr im Foyer des Theater an der Ruhr.

Preisträger des Mülheimer KinderStückePreises 2016 ist Carsten Brandau mit "Himmel und Hände".
 


 

Die Preisjury hat über den KinderStückePreisträger 2015 entschieden:
 

Carsten Brandau
wird für sein Stück „Dreier steht Kopf"
in der Inszenierung des Theaterhaus Ensemble, Frankfurt am Main (Regie: Rob Vriens)
mit dem Mülheimer KinderStückePreis 2015 ausgezeichnet.
Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Der Preisjury gehörten in diesem Jahr Eva Behrendt, Oliver Bukowski und Barbara Kantel an.

Nachdem die Juroren sich in relativ kurzer Zeit einig waren, dass die Entscheidung zugunsten von Carsten Brandau oder Kristo Šagor und dessen Stück „Patricks Trick“ fallen sollte, entbrannte über diese beiden Favoriten eine leidenschaftliche Diskussion. Behrendt und Kantel stimmten schließlich für Carsten Brandau, während Bukowski für Kristo Šagor plädierte.

Carsten Brandau erzählt in „Dreier steht Kopf“, einem Stück für Zuschauer ab fünf Jahren, mittels der Zahlenfolge 1, 2, 3 von den Mechanismen festgefügter Ordnungen und dem Wunsch, diese zu durchbrechen.

Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass Brandau Sprache radikal und unerwartbar einsetze und sie in einer Weise zu Handlung werden lasse, die im Kindertheater noch nie dagewesen sei. Sein minimalistischer, formbewusster Text weise große performative Stärke auf und es gelänge ihm, anhand des konkreten Ringens seiner mit Einer, Zweier und Dreier bezeichneten Figuren um ihren Platz Kinder gleichermaßen wie Erwachsene anzusprechen und große Menschheitsfragen – nach der eigenen Identität, nach Chaos und Ordnung – aufzuwerfen.

Wir gratulieren Carsten Brandau herzlich zum Mülheimer KinderStückePreis 2015!

Die Auszeichnung wird in einer feierlichen Matinee für alle diesjährigen Mülheimer Preisträger am 28. Juni 2015 an Carsten Brandau übergeben.

 


Die Preisjury aus den vergangenen Jahren finden Sie hier.