Kritik

Müller, Milchreis und Heidi

Dass der Begriff Heimat nicht eindeutig definierbar ist, erklärt Katja Hensel kindgerecht mit ihrem Stück Haydi! Heimat!. Anna Verena Freybott hat das Thema humorvoll auf die Bühne gebracht. Bloggerin Melis Içten beschäftigt allerdings die Frage, ob dafür unsinnige Klischees und Stereotypen wirklich nötig sind. 

Ohrfeigen für die Menschheit

Mit Sibylle Bergs Wonderland Ave. hat eine sarkastische Utopie die Mülheimer Stücke eröffnet. Bloggerin Clara Werdin fühlte sich in Ersan Mondtags Inszenierung wie in einem Museum, das Menschen wie Dinosaurier ausstellt. Aber was hat die Ära der Menschheit vorzuweisen?

Nachtschicht

Theaterkritiken sind heute oftmals schon am Morgen nach der Inszenierung online nachzulesen. Das bedeutet Nachtschicht für die Kritker*innen, also auch für unsere Blogger*innen. Anton Vichrov hat Madita Grundmann in einer dieser Nächte mit der Kamera begleitet, von den ersten Notizen bis zur letzten Zigarette. 

Die Wahrheit des Ronald Rupp

In seinem Stück "Versetzung" beleuchtet Thomas Melle das Schicksal eines Lehrers, der vor langer Zeit an einer Manischen Depression litt, seit zehn Jahren aber unauffällig ist. Eine Beförderung und die dadurch ausgelöste Stigmatisierung aufgrund seiner Krankheit provozieren einen erneuten Ausbruch.

"Wir bereiten schon 2019 vor"

Janna Röper ist die Dramaturgin der Mülheimer Theatertage und für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Maike Grabow traf sie vor der Jelinek-Inszenierung in der Stammeisdiele der Blogger*innen und sprach mit ihr über das Festival, ihre Arbeit und ihre Wünsche für die Zukunft.

"Du bist jetzt Dramatikerin"

Maria Milisavljevic ist mit ihrem Stück "Beben" zum ersten Mal nach Mülheim eingeladen. Die Nominierung für den Mülheimer Dramatikerpreis bedeutet ihr sehr viel, denn es ist eine Anerkennung der sonst sehr einsamen Arbeit als Autorin. Im Interview spricht sie über die Aktualität des Stücks und ihre Karriere der letzten drei Jahre.

Europa im Blick

Zum (fast) ersten Mal hat Falk Richter einen Text von Elfriede Jelinek inszeniert. Bloggerin Marie Lemser traf den Regisseur und Autor kurz vor der Aufführung von "Am Königsweg" an der Mülheimer Stadthalle und sprach mit ihm über kryptische Textflächenkaskaden und ein personifiziertes Europa. Falk Richter nahm sich Zeit, bevor er Antworten gab – und eigene Fragen formulierte.

Frei für die Werktreue

Regisseur, Schauspieler und Übersetzer Greg Liakopoulos ist Teilnehmer der Übersetzerwerkstatt, zu der die "Stücke" und das Internationale Theaterinstitut (ITI) jedes Jahr zehn professionelle Dramatik-Übersetzer*innen einladen. Bloggerin Marie Lemser hat sich mit ihm getroffen, um über die Arbeit an "Beben", das Festival und Theater in Griechenland zu sprechen.

Bisschen Kulturbetriebssatire

Kurz vor der Vorstellung gibt uns Rebekka Kricheldorf, die bereits zum vierten Mal bei den Stücken zu Gast ist, ein Videointerview. Es geht unter anderem darum, wie sinnvoll es ist, ständig die Wahrheit zu sagen und warum Stadtmenschen immer lieber aufs Land ziehen wollen.

Hinter den Kulissen

Vor der Vorstellung von "Homohalal" durfte Bloggerin Karla Wagner einen Blick hinter die Kulissen werfen. Sie besuchte die Schauspieler*innen in der Maske und sprach mit Regieassistent Michael McCrae über die Herangehensweise an die Dresdner Inszenierung. 

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