Kritik

Das feministische Auge

Mit der Reihe „Weibsstücke“ haben die Blogger:innen das Festival aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema Frauen begleitet. Doch was hat das mit Feminismus zu tun? Blog-Redakteurin Victoria Weich wagt eine Positionsbestimmung und hat hierfür mit der Herausgeberin des Missy Magazins korrespondiert.

„Wir sind die Autoren"

Maia Morgenstern ist eine der Darstellerinnen in Milo Raus „Empire". Henrike Reintjes sprach mit der rumänischen Film- und Theaterschauspielerin über Autorschaft, Feminismus und das Jüdische Theater in Bukarest, als dessen Leiterin sie vor wenigen Tagen zurücktrat.

Stücke Augenblicke

Der letzte Tag der Stücke 2017. Das Blog-Team begleitet die Mülheimer Theatertage seit drei Wochen. Welches sind die Momente, an die sich die Blogger:innen erinnern, wenn es Augenblicke heißt?

Täglich ein Clubsandwich

Sarah Kilter beschreibt in „White Passing" die Unhaltbarkeit der Gegenwart anhand der eigenen Geschichte. Unsere Gastautorin Malin Kraus wirft einen Blick auf Text und Inszenierung.

Zwischen Wurzeln und Heimat

Akın Emanuel Şipal thematisiert Fragen nach Identität und Herkunft und spielt in seinem Stück „Mutter Vater Land" geschickt mit der Zeit. Von Frank Abts Inszenierung ist unsere Autorin allerdings weniger beeindruckt.

Alles am Anschlag

Überbordend, groß, laut – die Hamburger Inszenierung von Elfriede Jelineks „Lärm. Blindes Sehen. Blinde Sehen!“ ist zum Bersten voll mit allem, was ein langer Abend braucht, um zu begeistern.

Vom Verschwinden und Vergessen

Die Autorin und Regisseurin Helgard Haug bringt in ihrem Stück "All right. Good night." das Verschwinden einer Passagiermaschine und die Demenz ihres Vaters zusammen. Unser Autor hat sich diesen berührenden Abend angesehen.

Der Irrweg des Telemachos

Die Kinder kommen zu kurz in der griechischen Mythologie. Felix Ensslin hat sich der Geschichte des Telemachos angenommen und ihn in ein Klassenzimmer versetzt. Unser Autor hat sich seine spärliche Inszenierung angesehen.

Muskelshow am Matterhorn

Von ambitionierten Gipfelstürmern und psychischen Talfahrten: Teresa Doplers „Monte Rosa“ kreiert eine Landschaft von Metaphern, die auf höchst komische Art Konflikte unserer Zeit auf die (Berg-)Spitze bringt.

Die Last auf unseren Schultern

„Wounds Are Forever" von Sivan Ben Yishai ist involvierter Zaungast in unlösbaren Konflikten. Wer dabei in wessen Nacken sitzt, analysiert Mariam Nazaryan.

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