Kritik

Dosenfleisch zum Frühstück

Zwei Tage Dosenfleisch. Morgens, mittags und abends. Pia Soldan, Marie-Luise Eberhardt und Alexander Viktorin halten zwei wunderbare Tage mit Ferdinand Schmalz in einer Bildergalerie fest. Eindrücke aus dem Foyer, von der Publikums-Diskussion und beim gemeinsamen Frühstück. Auch für Vegetarier genießbar.

Interaktives Festivalzentrum

Das Festivalzentrum im Foyer der Stadthalle. Der Ort, an dem sich alles trifft, an dem sich Besucher wohl fühlen sollen, Gespräche führen können, sich auf die Stücke einstimmen oder einfach nur für einen Moment verweilen. Stücke-Bloggerin Isabelle Bach trifft Cordula Körber, die Bühnenbildnerin, die für die Gestaltung dieses zentralen Raumes verantwortlich ist.

Ich sterbe am Schreibtisch

Die gemütliche Atmosphäre eines Wiener Kaffeehauses konnte Blog-Autor Sebastian Bös dem Grazer Autoren Ferdinand Schmalz nicht bieten. Stattdessen gab es Kaffee to go und Ruhrromantik. Ein Gespräch über bucklige Autobahnraststätten, Selbstoptimierung und das Schnellverkehrsrauschen der Sprache.

Tankstellenphilosophien

Meisterhaft versteht es Ferdinand Schmalz anhand von banalen Alltagswelten komplizierte menschliche Vorgänge und abstrakte Theorien abzuhandeln. Nachdem er 2014 die Veränderung der Welt anhand eines Stück Butters erklärte, ist er nun mit jeder Menge Verkehrswesen zurück. Im Video spricht er über seine Arbeitsweise.

Wichtig ist, wie man es spielt

Traditionell verabredet sich Felicia Zeller in Mülheim gerne im Eiscafe zu einem Pinocchio-Becher. Die niedrigen Temperaturen veranlassen uns aber an einen Ort zu wechseln, an dem es viele rote Teppiche gibt und sogar ein Spiegelzimmer. Ein Interview zu „Zweite Allgemeine Verunsicherung“

Was trägst Du heute?

Oberflächlichkeiten spielen in Felicia Zellers Stück „Zweite Allgemeine Verunsicherung“ genauso eine Rolle wie Spiegel. Videobloggerinnen Emelyn Yábar und Nataliya Stavtseva haben diese Eigenheiten des Textes zum Anlass genommen, die Besucher der Vorstellung zu ihrem Äußeren zu befragen.

Zettelwirtschaft

Blog-Autor Helge Kreisköther zeigt sich berührt von einem charmanten Beiwerk des „Stücke“-Festivals: die bunten Bewertungszettelchen, die jedem Zuschauer beim Betreten der Spielstätte ausgehändigt werden. Sie sind ihm ein Portiönchen Lyrik wert.

Wer oder was ist Mirna?

Manche Theaterbesucher gehen in eine Vorstellung und kommen nur mit einem Titel und vielleicht noch dem Namen der Autor*innen im Gepäck. „Und dann kam Mirna“: Welche Assoziationen verbinden völlig unvoreingenommene Menschen mit dem Namen Mirna? Eine Collage von Emelyn Yábar und Nataliya Stavtseva.

Ungeschminkt und ungekünstelt

Blog-Autor Helge Kreisköther hat die Folkwang-Absolventen und „Szenentaucher“ Luana Velis und Benjamin Werner getroffen. Neben dem „Stücke“-Festival und der Mülheimer Theaterszene sprachen sie über ihre Probenarbeit, gewisse Marketingversäumnisse und Komplexe der Gegenwartsdramatik.

Auf ein Tässchen mit Frau Berg

Es ist der Morgen nach der ersten Vorstellung von „Und dann kam Mirna“, als wir Sibylle Berg in ihrem Hotel treffen. Mit ruhiger Stimme antwortet sie geduldig, wenn Stücke Bloggerin Pia Soldan sie zu Mülheim, der Rolle von Müttern in unserer Gesellschaft und dem Schreibprozess einer Autorin befragt.

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