Kritik

"Flüchtling ist ein Zustand"

Die Urfassung von Ibrahim Amirs Stück "Homohalal" entstand im Rahmen einer Besetzung der Votivkirche in Wien. Später wurde es in Zusammenarbeit mit dem Ensemble des Staatsschauspiel Dresden und der Regisseurin Laura Linnenbaum weiterentwickelt. Der Autor spricht über diese Zusammenarbeit und die vielen Stimmen und Geschichten, aus denen das Stück enstand.

Einstimmig

Die Entscheidung steht: „In dir schläft ein Tier“ von Oliver Schmaering erhält den Mülheimer Dramatikerpreis der KinderStücke 2018. Die Jugendjury entschied sich für „Mr. Handicap“ von Thilo Reffert, das bei den Erwachsenen gleich in der ersten Entscheidungsrunde rausfiel. Maike Grabow hat die Jurydebatte verfolgt und das Wichtigste zusammengefasst.

"Kann man als Monster sehen?"

Wenn das Gewusel, Gerenne und Stimmengewirr vor dem Theatersaal besonders groß ist, dann ist KinderStücke-Zeit. Heute ist der letzte Tag des Kindertheater-Wettbewerbs, ab 12.30 Uhr diskutiert die Jury öffentlich über das Gewinnerstück. Eva Mainusch hat einen Blick zurück aufs Festival geworfen und die schönsten Publikumsfragen für uns gesammelt. 

Ball oder Fidget Spinner?

Heute starteten die KinderStücke. Lisa Hetzel begleitet das Programm theaterpädagogisch, besucht Schulklassen und bereitet mit den Schüler*innen die Inszenierungen vor. Eva Mainusch und Lisa Oppermann begleiteten die Theaterpädagogin schon vor dem Festival bei einem Workshop in der Grundschule und beobachten die Metamorphose eines Tennisballs.

Frauenfiguren damals und heute

Zum vierten Mal ist Ewald Palmetshofer schon in Mülheim zu Gast. Und zum zweiten Mal gibt er uns bereitwillig ein Videointerview. Unser erstes in diesem Jahr. Anlass genug, dass die gesamte Multimedia-Redaktion beim Gespräch dabei ist. Es geht um die zwei Ebenen des Stücks, Frauenfiguren und die Gründe, warum ein Klassiker auch heute noch Relevanz hat.

Der Eröffnungsabend in Bildern

Gestern Abend wurden die 43. Mülheimer Theatertage NRW eröffnet. Neben den Reden, Musik und den Getränken an der Bar gab es auch Momente abseits des Geschehens einzufangen. Anton Virchov hat sich mit seiner Kamera auf eine kleine Entdeckungsreise durch die altehrwürdigen Räumlichkeiten der Stadthalle gemacht.

Die Durchlässigkeit der Stücke

Cordula Körber gestaltet schon im vierten Jahr die Spielstätten der „Stücke“. Bloggerin Maike Grabow hat sie einen Tag vor der Eröffnung bei den Aufbauten in der Mülheimer Stadthalle getroffen. Dort werden Vorhänge zu Büchern und symbolisieren so die Schnittstelle zwischen Theater und Autor*in. 

"Wir lesen auch ziemlich viel"

Jürgen Berger ist Theater- und Literaturkritiker. Die Arbeit im Auswahlgremium der Mülheimer Theatertage kennt er seit 2003, dieses Jahr ist er Sprecher des Gremiums. Marie Lemser erwischte ihn am Telefon – zwischen Zugfahrt zum Berliner Theatertreffen, letzten Vorbereitungen für die "Stücke" und Anruf der Steuerberaterin sprach er über gute Texte und Weltpräsidentschaft.

Treue Begleiter

Die „Stücke“ sind ein städtisches Festival. Aber welche Verbindungen gibt es eigentlich zwischen den Bewohner*innen der Stadt und dem Theater? Blog-Autorin Henrike Reintjes begab sich auf Spurensuche zwischen VHS, Stadtbibliothek und Stadthalle.

Stücke auf'm Bau

Menschen bleiben stehen, schauen gebannt durch den Zaun, kommen miteinander ins Gespräch. Der Gang durch die Mülheimer Innenstadt ist geprägt durch ein Stück der besonderen Art: die Großbaustelle. Direkt vor der Dezentrale hat Marie Eberhardt mit der Kamera beobachtet.

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