Michael Zochow

Geboren 1954 in Prag.
1968 emigrierte Michael Zochow mit seiner Mutter nach Zürich. Nach dem Abitur arbeitete er von 1974 bis 1976 als Lektor im C.J. Bucher Verlag, im Anschluss als Journalist bei den Luzerner Neuen Nachrichten und als Kulturredakteur der Schaffhauser Nachrichten.
1976 begann Zochow ein Hochschulstudium in den Fächern Germanistik, Publizistik und Theaterwissenschaft. 1979 ging er nach Berlin und fing an Theaterstücke zu schreiben.
Die Bekanntschaft mit dem Schweizer Filmemacher Urs Egger macht Zochow ab 1982 zu dessen Co-Autoren. 1986 kommt der Film Motten im Licht nach einem gemeinsamen Drehbuch der beiden in die Kinos. Unvollendet bleiben die Drehbücher Bluebird (1986) und Gourrama (1991/92).
Michael Zochow starb am 24.März 1992 in Berlin.

Stücke (Auswahl)
Die Reise zum Mond
, UA 1986, TAT - Theater am Turm, Frankfurt am Main
Kambek, UA 1987, Staatstheater, Stuttgart
Traiskirchen, UA 30.09.1990, Deutsches Schauspielhaus in Hamburg, Regie: Charlotte Kleist - "Stücke 1991"
Ein Neger mit Gazelle, UA 1990, Theater zum westlichen Stadthirschen, Berlin
Drei Sterne über dem Baldachin, UA 01.12.1991, Deutsches Schauspielhaus in Hamburg - "Stücke 1992" (Inszenierung des Schauspielhaus Wien)

Preise (Auswahl)
1990 Gerhart-Hauptmann-Preis der Freien Volksbühne für sein Stück TRAISKIRCHEN
1991 Welti-Preis für DREI STERNE ÜBER DEM BALDACHIN

www.michaelzochow.ch/