Heinz Rudolf Unger

Geboren 1938 in Wien.
Unger schloß 1953 die Ausbildung zum Schriftsetzer ab.
1959 betätigte er sich als Verlagshersteller für den heute nicht mehr existierenden WANCURA-Verlag.
Später arbeitete Unger als Werbetexter, bevor er sich 1968 endgültig für ein Leben als freier Schriftsteller entschied.
Zu Beginn seiner schriftstellerischen Tätigkeit konzentrierte sich Unger hauptsächlich auf die Lyrik sowie auf das Schreiben von Liedtexten.
Er veröffentlichte 1971 In der Stadt der Barbaren einen Lyrikband über New York, wo er einige Zeit lebte und arbeitete.
Nachdem Unger bereits Anfang der 1970er Jahre einige experimentelle Stücke für die Wiener Festwochen geschrieben hatte, widmete er sich gegen Ende der 1970er Jahre wieder verstärkt dem Theater.
Dabei erregten, die im deutschen Sprachraum viel gespielten Stücke Unten durch (UA 1980, Schauspielhaus Wien) und Zwölfeläuten (UA 1985 Volkstheater Wien) große Aufmerksamkeit.
Heinz R. Unger ist Lyriker, Dramatiker, Romancier, Hör- und Fernsehspielautor und nicht zuletzt erfolgreicher Jugend- und Kinderbuchautor.

 

Stücke (Auswahl)

Orfeus & Eurydike und die Glasperlenindustrie UA 1977, Ensembletheater Wien, Regie: Dieter Haspel
Heut' Abend tanzt Lysistrate UA 1979,Theater der Courage Wien, Regie: Bernd Palma
Unten durch UA 1980, Schauspielhaus Wien, Regie: Karl Welunschek
Verdammte Engel UA 1981, Ensembletheater Wien, Regie: Dieter Haspel
Die Strasse der Masken UA 1984, Staatstheater Oldenburg, Regie: Wolfgang Nitsch
Zwölfeläuten UA 3.2.1985, Volkstheater Wien, Regie: Dietmar Pflegerl - Publikumsstimme der "stücke `85"

(Stand: 1985)

 

www.heinz-rudolf-unger.at/

Zwölfeläuten

von Heinz Rudolf Unger

Stücke 1985

Volkstheater Wien
Theaterleitung: Prof. Paul Blaha

Glashüttner, der alte Dorfpfarrer: Otto Tausig
Lindmoser, ein Kleinhäusler: Gerhard Steffen
Sonnleitner, der Ortsvorsteher: Manfred Jaksch
Kathi, seine Tocher: Andrea Spatzek
Großmutter Sonnleitner, seine Mutter: Julia Gschnitzer
Fichtelhuber, schneidiger Förster und Ortsgruppenleiter: Adolf Lukan
Barbara Kohnhauser, die dralle Kriegerswitwe: Brigitte Swoboda
Schwarzenegger, der reiche Wirt und Fleischer: Rudolf Strobl
Simmerl, sein plumper Sohn: Wolfgang Klivana
Jogl, der Dorfdepp: Erwin Ebenbauer
Toni Lindmoser, der Sohn des Kleinhäuslers: Wolfgang Böck
Facundo, der blinde Spanier: Wolf Dähne
Der Kreisleiter, gefürchteter "Goldfasan": Werner Prinz
SS-Kroll, der gefährliche Sturmführer: Hans Piesbergen
 

Inszenierung: Hermann Schmid
Ausstattung: Maxi Tschunko
Musik: Peter Kaizar
Dramaturgie: Evelyn Schreiner
Regieassistenz: Peter M. Dörre
Inspizient: Franz Puzej
Souffleuse: Lisan Dunst

Aufführungsdauer: 2 Std. 15 Min.
Aufführungsrechte: Thomas Sessler-Verlag, Wien

 


 

Unger, Heinz Rudolf