Gerlind Reinshagen

Geboren 1926 in Königsberg.
Im Anschluss an das Abitur 1944 in Halberstadt absolvierte Gerlind Reinshagen eine Lehre zur Apothekerin. Von 1946 bis 1949 studierte sie Pharmazie an der Technischen Hochschule Braunschweig. Von 1953  bis 1956 war sie Studentin an der Hochschule der Künste in Berlin. Seit 1956 ist sie als freie Schriftstellerin tätig. Sie verfasste zahlreiche Romane, Theaterstücke und Hörspiele. Gerlind Reinshagen lebt in Berlin.

 

Stücke (Auswahl)

Doppelkopf UA 24.02.1968,  TAT - Theater am Turm, Frankfurt am Main, Regie: Claus Peymann
Leben und Tod der Marilyn Monroe UA 21.01.1971, Landestheater Darmstadt, R: Werner Kreindl
Himmel und Erde UA 14.09.1974,  Staatstheater Stuttgart, R: Claus Peymann
Sonntagskinder UA 29.05.1976, Staatstheater Stuttgart, R: Alfred Kirchner - Mülheimer Dramatikerpreis 1977 (Inszenierung: Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Regie: Horst Siede)

 

Auszeichnungen und Preise (Auswahl)

1974 Fördergabe des Schiller-Gedächtnispreises des Landes Baden-Württemberg
1977 Mülheimer Dramatikerpreis für SONNTAGSKINDER

(Stand: 1977)
 

 

http://www.gerlind-reinshagen.de

 

 

Sonntagskinder

von Gerlind Reinshagen

Stücke 1977

Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Intendant: Peter Ebert

Elsie Wöllmer: Dagmar Papula
Ludwig Wöllmer, Apotheker, ihr Vater: Rolf Kadgin
Therese Wöllmer, ihre Mutter: Rosemarie Schubert
Lona, Dienstmädchen bei Wöllmers: Ulrike Johannson
Metzenthin, Praktikant in Wöllmners Apotheke: Hans-Jörg Frey
Tilda, Wöllmers Schwägerin: Manuela Bruhn
Heinrich Belius, General der Infanterie: Josef Vandegen
Anna-Sophie Belius, seine Frau: Maja Scholz
Inka Belius, seine Tochter: Barbara Grupe
Rodewald, Schuldirektor: Michael Delcroix
Nolle (Norbert), sein Sohn: Gregor Lawatsch
Herr Oswin, Buchhalter in Wöllmers Apotheke: Wolfgang Ziemssen
Almuth, seine Tochter: Ingrid Oesterhelt
Konradi, der "Held von Kreta", Studienassessor: Helmut Grieser
Der "Totenkopf", Gefreiter der Panzerwaffe: Wilfried Labmeier
Ein Passant: Alfred Herms
Ein Pole: Alfred Herms

Inszenierung: Horst Siede
Bühnenbild und Kostüme: Ilse Träbing
Dramaturgie: Hermann Wündrich
Regieassistenz: Benjamin Korn

Uraufführung am 29.05.1976 am Württembergischen Staatstheater Stuttgart

Premiere in Wiesbaden am 11.09.1976
Aufführungsdauer: 3 Stunden
Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt/M.

Reinshagen, Gerlind