Preisträger 2014: Wolfram Höll
„Und dann“ - Schauspiel Leipzig, Foto: Rolf Arnold
Preisträger 2003: Fritz Kater
 „zeit zu lieben zeit zu sterben“ - Thalia Theater Hamburg, Foto: Arno Declair
Preisträgerin 2013: Katja Brunner
„Von den Beinen zu kurz“ - Schauspiel Hannover, Foto: Katrin Ribbe
Preisträger 2012: Peter Handke
„Immer noch Sturm“ - Thalia Theater Hamburg/Salzburger Festspiele, Foto: Armin Smailovic
Preisträger 2006: René Pollesch
„Cappuccetto Rosso“ - Volksbühne Berlin/Salzburger Festspiele, Foto: Thomas Aurin
Preisträgerin 2017: Anne Lepper
„Mädchen in Not“ - Nationaltheater Mannheim, Foto: Christian Kleiner
Preisträger 2002: Elfriede Jelinek
„Macht Nichts“ - Schauspielhaus Zürich, Foto: Leonard Zubler
Preisträgerin 2009: Elfriede Jelinek
„Rechnitz (Der Würgeengel)“ - Münchner Kammerspiele, Foto: Arno Declair
Preisträger 2004: Elfriede Jelinek
 „Das Werk“ - Burgtheater im Akademietheater, Wien, Foto: Christian Brachwitz
Preisträger 2005: Lukas Bärfuss
„Der Bus (Das Zeug einer Heiligen)“ - Thalia Theater Hamburg, Foto: Arno Declair
Preisträger 2015: Ewald Palmetshofer
„die unverheiratete“ - Burgtheater im Akademietheater, Wien, Foto: Georg Soulek
Preisträger 2010: Roland Schimmelpfennig
„Der goldene Drache“ - Burgtheater Wien, Foto: Reinhard Werner
Preisträgerin 2011: Elfriede Jelinek
„Winterreise“ - Münchner Kammerspiele, Foto: Julian Röder
Preisträgerin 2008: Dea Loher
„Das letzte Feuer“ - Thalia Theater Hamburg, Foto: Arno Declair
Preisträger 2007: Helgard Haug & Daniel Wetzel, Rimini Protokoll
„Karl Marx: Das Kapital, Erster Band“ - Düsseldorfer Schauspielhaus, Foto: Sebastian Hoppe
Preisträger 2016: Wolfram Höll
„Drei sind wir“ - Schauspiel Leipzig, Foto: Rolf Arnold

Milo Rau

Milo Rau / Foto: IIPM/Thomas Müller
Geboren 1977 in Bern.
Milo Rau studierte Soziologie, Germanistik und Romanistik in Paris, Zürich und Berlin. 1997 unternahm er erste Reportagereisen, von 2000 an war er als Autor für die Neue Zürcher Zeitung tätig. Seit 2002 arbeitet Milo Rau als Regisseur und Autor, unter anderem in Berlin, Dresden, Zürich, Bukarest und Brüssel. 2007 gründete er die Theater- und Filmproduktionsgesellschaft IIPM (International Institute of Political Murder). Mit seinen Inszenierungen und Filmen war Rau bei den bedeutendsten nationalen und internationalen Festivals zu Gast. Als bisher jüngster Preisträger wurde er 2016 mit dem ITI-Preis zum Welttheatertag ausgezeichnet. 2017 übernimmt Milo Rau die Poetikdozentur für Dramatik der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Außerdem ist er seit Januar 2017 Literaturexperte in der Sendung Literaturclub des SRF.

Stücke/Projekte
Regie führte Milo Rau bei den meisten Projekten selbst. Ausnahmen sind entsprechend gekennzeichnet.
Dämonen / Tanz das Tourette UA 4.2.2005, HAU, Berlin, Regie: Simone Eisenring
Amnesie UA 6/2005, Theaterdiscounter, Berlin, Regie: Simone Eisenring
Bei Anruf Avantgarde! UA 10/2005, im Rahmen des Festivals Freischwimmer, Theaterhaus Gessnerallee Zürich / sophiensaele Berlin / fft Düsseldorf / kampnagel Hamburg , Text und Regie zusammen mit Simone Eisenring
Das höchste Glück UA 2006, Junges Theater Bremen, Regie: Heiko Senst
Pornografia UA 6.10.2006, Staatsschauspiel Dresden, Regie: Simone Eisenring
Out of focus UA 2006, Maxim Gorki Theater, Berlin, Regie: Simone Eisenring / Milo Rau
Montana UA 15.10.2007, Ballhaus Ost Berlin / Theaterhaus Gessnerallee, Zürich, Regie: Simone Eisenring
Die letzten Tage der Ceausescus UA 18.12.2010, HAU 2, Berlin, Regie: Simone Eisenring / Milo Rau
City of Change UA Mai 2011, Theater St. Gallen
Hate Radio UA 1.12.2011, HAU, Berlin
Breiviks Erklärung UA 19.10.2012, Lichthaus-Kino Weimar
Die Moskauer Prozesse UA 1.-3.3.2013, Sacharow-Zentrum, Moskau
Die Zürcher Prozesse UA 3.-5.5.2013, Theater am Neumarkt, Zürich
Die Berliner Gespräche (Talkshow) Pilotsendung 9.11.2013, Schweizerische Botschaft, Berlin
The Civil Wars UA 27.8.2014, Zürcher Theater Spektakel
The Dark Ages UA 11.4.2015, Bayerisches Staatsschauspiel, München
Das Kongo Tribunal UA 29.-31.5.2015, Collège Alfajiri, Bukavu (Ostkongo) / 26.-28.6.2015 sophiensaele, Berlin
Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs UA 16.1.2016, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin
Five Easy Pieces UA 14.5.2016, Kunstenfestivaldesarts, Brüssel
Empire UA 1.9.2016, Zürcher Theater Spektakel / 8.9.2016, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin – „Stücke 2017“
Die 120 Tage von Sodom UA 10.2.2017, Schauspielhaus Zürich / Theater HORA

Hörspiele
2013 Hate Radio, WDR/ORF
2015 Leitfaden für Britische Soldaten in Deutschland, WDR
2016 The Dark Ages, WDR
2016 Mitleid, WDR

Filme
2002 Paranoia Express
2011 Die letzten Tage der Ceausescus
2011 City of Change
2013 Die Zürcher Prozesse
2014 Die Moskauer Prozesse
2014 Hate Radio
2017 Das Kongo Tribunal

Publikationen
Die letzten Tage der Ceausescus, 2010, Verbrecher Verlag, Berlin
Was tun? Kritik der postmodernen Vernunft, 2013, Kein & Aber Verlag, Zürich
Hate Radio, 2014, Verbrecher Verlag, Berlin
Die Zürcher Prozesse / Die Moskauer Prozesse, 2014, Verbrecher Verlag, Berlin
Althussers Hände, 2015, Verbrecher Verlag, Berlin
Die Europa Trilogie. The Civil Wars, The Dark Ages, Empire, 2016, Verbrecher Verlag, Berlin
Die Rückeroberung der Zukunft, 2017, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg
Das Kongo Tribunal, 2017, Verbrecher Verlag, Berlin
Die 120 Tage von Sodom / Five Easy Pieces, 2017, Verbrecher Verlag, Berlin

Auszeichnungen und Preise
2001 Bolero Short-Story-Preis
2010 Ostschweizer Medienpreis
2014 Dr. Bigler-Preis
2014 Schweizer Theaterpreis
2014 Hörspielpreis der Kriegsblinden
2014 Jurypreis der Theatertriennale „Politik im Freien Theater“
2014 Besondere Auszeichnung des „Festival des Deutschen Films“
2015 Konstanzer Konzilspreis
2016 Preis des ITI zum Welttheatertag
2016 Spezialpreis des „Prix de la Critique de Théâtre et de Danse“
2016 Berner Literaturpreis
2017 3sat-Preis

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