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Live erleben, wie ein neuer Text entsteht

Anton August Dudda, Thomas Köck, Jara Nassar, Hanna Röhrich und Leah Luna Winzely / Foto Köck: Max Zerrahn, restl. Fotos: privat

Fünf Autor*innen wagen ein ganz neues Format – und das Publikum kann live mitlesen. Sehen, wie Sätze entstehen, verworfen werden, sich zu einem gemeinsamen Werk fügen. Auf Einladung der 49. Mülheimer Theatertage und des Netzwerks Performing for Future schreiben fünf Autor*innen vier Wochen lang „Szenen für Morgen“, einen Live-Blog zum Thema Klimaresilienz. Mit dabei sind Anton August Dudda, Thomas Köck, Jara Nassar, Hanna Röhrich und Leah Luna Winzely. Ab heute (Samstag, 27. Mai) kann jede*r hier mitlesen, wie ihr gemeinsamer Text sich entwickelt.

Die Arbeit der fünf Autor*innen begann mit einem Impuls von Klimaforscher Dr. Wolfgang Beckröge. Er schilderte die Situation – und die Chancen, die uns in der Klimafrage bleiben. Jetzt fragen sich die fünf Schreibenden: Wie sollen, wie wollen, wie werden wir leben? Und wo oder wie ist vielleicht auch Hoffnung zu finden? Dabei trifft ein Team zusammen, das für ganz verschiedene Schreibstile und Erfahrungshintergründe steht. Die gemeinsame Arbeit ist völlig frei – möglicherweise entsteht ein Theaterstück, vielleicht ein Gedicht, vielleicht ein Textblock, vielleicht von allem etwas. Und was sonst stets verborgen bleibt, kann das Publikum miterleben. Denn jede Textänderung kann live auf der Homepage der Mülheimer Theatertage verfolgt werden.

Am Dienstag, 21. Mai, 19.30 Uhr, stellen dann Ensemblemitglieder des Schauspielhaus Bochum den entstandenen Text in einer Lesung im Theater an der Ruhr vor. Im Anschluss berichten die Autor*innen von der Textentstehung und ihrer Zusammenarbeit. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos zu dem Projekt: hier.