Thomas Köck

Geboren 1986 in Steyr, Oberösterreich
Thomas Köck studierte Philosophie und Literaturtheorie an der Universität Wien und der Freien Universität Berlin sowie Szenisches Schreiben und Film an der Universität der Künste Berlin. Er war Regieassistent und Performer beim theatercombinat wien. Mit einem Dokumentarfilm über Beirut nach dem Bürgerkrieg wurde Köck zu Berlinale Talents eingeladen und für den Robert-Bosch-Filmpreis nominiert. In der Spielzeit 2015/16 war er Hausautor am Nationaltheater Mannheim. 2016 rief er gemeinsam mit anderen Autor*innen den Blog nazisundgoldmund.net ins Leben. Mit Andreas Spechtl entwickelt er unter dem Titel ghostdance Konzertperformances. Köck arbeitet als Autor, Theatermacher und Musiker. 2018 erhielt er den Mülheimer Dramatikerpreis für „paradies spielen (abendland. ein abgesang)“.

Stücke
jenseits von fukuyama UA 17.5.2014, Theater Osnabrück, Regie: Gustav Rueb
Splitter UA 13.6.2015 im Rahmen von „7 Todsünden in Bremerhaven“, Stadttheater Bremerhaven, Regie: Tim Egloff
paradies hungern UA 24.10.2015, Hessisches Landestheater Marburg, Regie: Fanny Brunner
Isabelle H. (geopfert wird immer) UA 7.1.2016, Pfalztheater Kaiserslautern, Regie: Ingo Putz
Strotter (ein postapokalyptischer spaziergang) UA 8.4.2016, Schauspielhaus Wien, Regie: Thomas Schweigen
paradies fluten (verirrte sinfonie) UA 2.6.2016, Ruhrfestspiele Recklinghausen in Koproduktion mit dem Staatstheater Mainz, Regie: Sara Ostertag
kudlich (eine anachronistische puppenschlacht) UA 25.11.2016, Schauspielhaus Wien, Regie: Marco Štorman
die zukunft reicht uns nicht (klagt, kinder, klagt!) UA 9.11.2017, Schauspielhaus Wien, Regie: Elsa-Sophie Jach / Thomas Köck
paradies spielen (abendland. ein abgesang) UA 15.12.2017, Nationaltheater Mannheim, Regie: Marie Bues – Mülheimer Dramatikerpreis 2018
abfall der welt UA 15.2.2018, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Regie: Marie Bues
dritte republik. eine vermessung UA 2.11.2018, Thalia Theater Hamburg, Regie: Elsa-Sophie Jach, Thomas Köck
atlas UA 27.1.2019, Schauspiel Leipzig, Regie: Philipp Preuss – „Stücke 2019“

Publikationen
2017 paradies fluten / paradies hungern / paradies spielen, Suhrkamp, Berlin

Hörspiele
2015 Oskars Beschwerde beim Berliner Senat, rbb
2017 Also Poesie gegen Rechts oder was, BR (Kollektivtext von Nazis & Goldmund)

Auszeichnungen und Preise
2014 Osnabrücker Dramatikerpreis für „jenseits von fukuyama“
2014 Stückepreis des Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreises für „Isabelle H.“
2016 Kleist-Förderpreis für „paradies fluten“
2016 Autorenpreis der Theaterallianz der freien österreichischen Bühnen für „kudlich (eine anachronistische puppenschlacht)“
2018 nominiert für den Nestroy-Preis (Beste Regie) mit „die zukunft reicht uns nicht (klagt, kinder, klagt!)“
2018 Literaturpreis „Text & Sprache“ des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft
2018 Mülheimer Dramatikerpreis für „paradies spielen (abendland. ein abgesang)“
2018 Nachwuchsautor des Jahres in der Kritikerumfrage von Theater heute für „paradies spielen (abendland. ein abgesang)“

www.nazisundgoldmund.net