Geboren 1985 in Eckernförde
Caren Erdmuth Jeß studierte Deutsche Philologie und Neuere deutsche Literatur in Freiburg i. Br. und Berlin. Als Dramatikerin trat sie das erste Mal 2017 in Erscheinung, als sie mit ihrem Stück „Deine Mutter oder Der Schrei der Möwe“ den dritten Platz des Osnabrücker Dramatikerpreises belegte. 2018 gewann sie die Residency des Münchner Förderpreises für deutschsprachige Dramatik mit „Bookpink“. Mit der Grazer Uraufführungsinszenierung von „Bookpink“ wurde sie 2020 für den Mülheimer Dramatikpreis nominiert und zur Nachwuchsdramatikern des Jahres erklärt. Im Jahr davor gewann sie außerdem den Else-Lasker-Schüler-Stückepreis für ihr Stück „Der Popper“ und den Preis der taz-Publikumsjury des 26. open mike für „Die Ballade von Schloss Blutenburg“. 2023 gewann sie für das Stück „Die Katze Eleonore“ in der Produktion des Staatsschauspiel Dresden den Mülheimer Dramatikpreis sowie den Publikumspreis der Mülheimer Theatertage. Im gleichen Jahr war sie Poet in Residence der Universität Duisburg-Essen. 2024 wurde sie mit dem Hebbel-Preis für ihr bisheriges Werk ausgezeichnet. 2025 erschien ihre Dramensammlung „Ich will dieses Leben! In geil!“ bei S. Fischer. Caren Jeß leitet gelegentlich Schreibkurse und ist seltener auch selbst auf der Bühne zu sehen. Sie lebt in Dresden.
(Stand: 2026)




