
Vom 23. Mai bis 1. Juni findet die Internationale Werkstatt „Theater übersetzen“ statt. Bereits zum 26. Mal laden die Mülheimer Theatertage gemeinsam mit dem Internationalen Theaterinstitut (ITI) professionelle Dramatik-Übersetzer*innen verschiedener Nationalitäten ein, die aus dem Deutschen in ihre jeweilige Muttersprache übersetzen. Sie arbeiten eng mit den Theatern ihres Landes zusammen und tragen so dazu bei, dass neue deutschsprachige Theatertexte in Übersetzungen auf Bühnen in der ganzen Welt gelangen.
In der Werkstatt übersetzen die Teilnehmenden gemeinsam einige der nominierten Texte, tauschen sich über die Stücke und ihre Arbeit aus. Die Übersetzer*innen haben in Mülheim die Chance, nicht nur an Theatertexten zu arbeiten, sondern sie auch auf der Bühne zu erleben. In Gesprächen mit Expert*innen aus Verlagen, Medien und Theaterpraxis erhalten sie überdies Einblick in das kulturelle und politische Umfeld der Stücke und des gegenwärtigen deutschsprachigen Theaters.
Die Teilnehmer*innen der Internationalen Werkstatt „Theater übersetzen“
unter Leitung von Lydia Dimitrow und Andrea Zagorski sind:
Neil Blackadder (USA)
Enrico Bordieri (Italien)
Narges Hashempour (Iran)
Kristina Jalasto-Kallas (Estland)
Eunki Lee (Südkorea)
Catuxa López (Spanien)
Samuel Petit (Frankreich)
Piyakal Sinprasert (Thailand)
Maaike van Rijn (Niederlande)
Yukuan Wang (China)
Gläserne Übersetzer*innen – Babelmat
Mittwoch, 28. Mai, 17.30 Uhr, Theater an der Ruhr
Samstag, 31. Mai, 17.30 Uhr, Stadthalle
Wie klingt deutschsprachige Dramatik auf Estnisch oder Koreanisch? Kommen Sie mit internationalen Theaterübersetzer*innen ins Gespräch und lassen Sie sich Ihr Lieblingszitat übersetzen. Die Internationale Werkstatt überträgt auf Wunsch die Stückzitate der Festivalpostkarten in die jeweilige Sprache der Werkstattteilnehmer*innen.
Eine Veranstaltung des ITI Deutschland und der Mülheimer Theatertage
Unterstützt vom Goethe-Institut