Franzobel

Geboren als Stefan Griebl 1967 in Vöcklabruck / Oberösterreich.
Von 1986 bis 1994 studierte er Germanistik und Geschichte in Wien. Während des Studiums arbeitete er als Komparse am Wiener Burgtheater und setzte sich intensiv  mit Malerei und Concept Art auseinander. Seit 1989 ist er als Literat tätig.
1994 schloss er sein Studium mit einer Diplomarbeit zur visuellen Poesie mit Schwerpunkt Österreich ab. Es folgten Ausstellungen, Performances sowie Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien, Jahrbüchern und Mailart-Projekten.
Franzobel lebt als freier Autor in Wien.


Stücke (Auswahl)

Das Beuschelgeflecht UA 1996, Schauspielhaus Wien, Regie: Thilo Voggenreiter
Bibapo UA 1998, Burgtheater Wien, Kasino, Regie: Michael Kreihsl
Kafka UA 1998, Theater im Bahnhof Graz, Regie: Monika Klengl
Paradies UA 1998, Landestheater Linz, Regie: Georg Schmiedleitner
Nathans Dackel UA 1998, Landestheater Linz, Regie: Gerhard Willert
Hermes UA November 1999, Volkstheater Wien, Regie: Frèdèric Lion
Olympia UA Februar 2000, Klagenfurter Ensemble, Regie: Marjan Sticker
Volksoper UA 12. Mai 2000, Landestheater Linz, Regie: Gerhard Willert
Mercedes stirbt UA 30. September 2000, Staatstheater Stuttgart, Regie: Marcel Keller
Mayerling. Eine österreichische Tragödie UA 10. Juni 2001, Volkstheater Wien, Regie: Thirza Bruncken - "Stücke `02"
 

Bücher (Auswahl)

DER WIMMERLSDRUCKER Roman (1990)
DIE KRAUTFLUT Satire (1995)
MUSENPRESSE (1995)
SCHINKENSÜNDEN (1996)
BÖSELKRAUT UND FERDINAND Roman (1998)
DER TROTTELKONGRESS (1998)
PHETTBERG Monolog (1999)
MET ANA OANDERS SCHWOARZN TINTN Gedichte (1999)
SCALA SANTA ODER JOSEFINE WURZNBACHERS HÖHEPUNKT Roman (2000)
HALB GEBISSEN, HALB GEHAUCHT. DAS KLEINE LIEBESKARUSSELL DER POESIE (2001)
LUSTHAUS ODER DIE SCHULE DER GEMEINHEIT Roman (2002)
SHOOTING-STAR (2002)
 

Preise, Auszeichnungen

1992/93 Linzer Stadtschreiber
1995 Ingeborg-Bachmann-Preis
1995 Wiener Werkstatt-Preis
1996 Staatsstipendium für Literatur
1996 Prix Fesch
1997 Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt
1998 Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor
2002 Arthur-Schnitzler-Preis

(Stand: 2002)

Mayerling. Die österreichische Tragödie

Szene aus Mayerling. Die österreichische Tragödie von Franzobel
von Franzobel

Stücke 2002

 

 

 

Volkstheater Wien
Direktion: Emmy Werner

Rudolf, Kronprinz: Jörg Pose
Mary Vetsera: Meriam Abbas
Franz Josef, Kaiser: Toni Böhm
Sisi, Kaiserin: Barbara Nüsse
Schratt, Geliebte des Kaisers, Burgschauspielerin: Vera Borek
Mizzi Caspar, Geliebte Rudolfs: Anna Franziska Srna
Kammerdiener Loschek: Heinz Petters
Leibfiaker Bratfisch: Fritz Hammel
Stephanie, Kronprinzessin: Johanna Orsini-Rosenberg
Gräfin Larisch (Tanzauftritt): Gabriele Barth

Inszenierung: Thirza Bruncken
Ausstattung: Jens Kilian
Lichtdesign: Rainer Casper
Dramaturgie: Karl Baratta
Choreographie / Musikalische Beratung: Anthony Taylor
Regieassistenz: Yvonne Zahn
Ausstattungsassistenz: Alexandra Burgstaller
Dramaturgiemitarbeit: Gwendolyne Melchinger
Regiehospitanz: Katharina Mückstein
Inspizient: Raimund Herbst
Souffleuse: Gabriele Barth


„Mayerling“ ist eine Auftragsarbeit des Volkstheaters Wien
Premiere am 10. Juni 2001
Aufführungsdauer ca. 2 Stunden, keine Pause
Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag, Wien

Foto: Martin Vukovitz

Franzobel