Dmitri

von Volker Braun

Stücke 1983

Badisches Staatstheater Karlsruhe
Generalintendant: Günter Könemann

Dmitri, Knecht, Zar von Rußland: E. Heinrich Krause
Boris, Zar von Rußland: Karl-Dirk Schmidt
Schuiski, Bojar, Zar von Rußland: Walter Skotton
Marfa, Mutter des Demetrius: Brigitte Walter
Metropolit von Moskau: Dietmar Saebisch
Mnischek, Woiwede aus Sandomir/Polen: Dieter Junck
Marina, seine Tochter, Zarin von Rußland: Anke Zillich
Ksenja, Tochter des Boris: Gisela Straehle
Basmanow, Generalfeldherr: Firedhelm Becker
Bojaren
Soltikow: Reinhard Allendorf
Golizyn: Markus Hoffmann
Palatin, Verlobter der Marina, polnischer Adeliger: Markus Hoffmann
Ein Mörder: Karl-Dirk Schmidt
König von Polen: Karl-Dirk Schmidt

Polnischer Reichstag:
Darin –
Erzbischof von Gnesen: Reinhard Allendorf
Erzbischof von Lemberg: Dietmar Saebisch
Bischof von Krakau: Friedhelm Becker
Saphieha, Woiwode: Walter Skotton

Russen: Rolf-Dieter Wachsmuth/ Karl-Dirk Schmidt
Hungernde Bauern: Walter Skotton/ Dietmar Saebisch / Karl-Dirk Schmidt
Vier Individuen: Walter Skotton/ Dietmar Saebisch / Karl-Dirk Schmidt/ Friedhelm Becker
Bojaren: Rolf-Dieter Wachsmuth/ Karl-Dirk Schmidt/ Markus Hoffmann
Räte: Rolf-Dieter Wachsmuth/ Karl-Dirk Schmidt
Mägde: Brigitte Walter/ Gisela Straehle
Volk: Markus Hoffmann,/Reinhard Allendorf/ Friedhelm Becker/ Brigitte Walter/ Gisela Straehle/ Rolf-Dieter Wachsmuth/ Karl-Dirk Schmidt

Priester, Popen, Nonnen, Damen, Gesinde, Volk

Inszenierung: Günter Ballhausen
Bühnenbild: Klaus Gelhaar
Kostüme: Ogün Wernicke
Dramaturgie: Willi Händler/ Rüdiger Mangel

Uraufführung am 07.12.1982 am Badischen Staatstheater Karlsruhe

Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main

Aufführungsdauer: etwa 3 ¼ Stunden – Pause nach dem 10. Bild



Volker Braun

Geboren 1939 in Dresden.
Volker Braun arbeitete nach dem Abitur von 1957 bis 1960 unter anderem als Druckerreiarbeiter in Dresden und absolvierte einen Facharbeiterlehrgang im Tagebau, bevor er an der Universität Leipzig ein vierjähriges Studium der Philosophie aufnahm. Bekannt wurde er durch seine ersten Gedichte Provokation für mich, bevor ihn Helene Weigel an das Berliner Ensemble holte, wo er als Dramaturg tätig war und 1972 sein Stück Der Kipper uraufgeführt wurde. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings beschäftigte er sich zunehmend kritisch mit dem Leben im Sozialismus.
Im Anschluss an seine Tätigkeit am Berliner Ensemble wechselte er für ein paar Jahre an das Deutsche Theater Berlin, kehrte aber schließlich 1977 zurück und blieb dort als Hausautor bis 1990. Im selben Jahr veröffentlichte er sein berühmtes Gedicht Das Eigentum. Seine Arbeit umfasst Gedichte, Theaterstücke, Romane und Erzählungen.

 

Stücke (Auswahl)

Die Kipper, UA 1972
Tinka, UA 29.05.1976, Karl-Marx-Stadt - "stücke `77" (Inszenierung Nationaltheater Mannheim, Regie: Jürgen Bosse)
Großer Frieden, UA 1979
Schmitten, UA 1982
Dmitri, UA 07.12.1982, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Regie: Günter Ballhausen- "Stücke 1983"
Die Übergangsgesellschaft, UA 24.04.1987, Maxim Gorki Theater, Berlin, DDR, Regie: Thomas Langhoff - "stücke `88"
Nibelungen, UA 1986
Lenins Tod, UA 1988
Transit Europa. Der Ausflug der Toten, UA 1988
Iphigenie in Freiheit, UA 19.12.1992, Staatstheater Cottbus, Regie: Karlheinz Liefers - "stücke `93"

 

 Preise (Auswahl)

1980 Heinrich-Mann-Preis
1981 Lessing-Preis
1986 Bremer Literaturpreis
1988 Nationalpreis 1. Klasse
1989 Berliner Literaturpreis
1992 Schiller-Gedächtnispreis

(Stand 1993)

 

Tinka

von Volker Braun

Stücke 1977

Nationaltheater Mannheim
Intendant: Arnold Petersen

Tinka, Ingenieurin: Karin Schroeder
Helga, Arbeiterin: Karin Wirz
Karin, Arbeiterin: Gabriele Rolle
Sekretärin: Brigitte Böttrich
Brenner, Technischer Leiter: Bernd Wurm
Ludwig, Parteisekretär: Ernst Alisch
Dunkert, Werkleiter: Heiner Kollhoff
Kessel, Meister: Adolf Laimböck
Standesbeamter: Walter Vits-Mühlen
Hempel, Brigadier: Georg Montfort
Kahlfeld, Ingenieur: Ernst T. Richter
Windelmann, Ingenieur: Peter Höner
Findeisen, Projektant und 1. Mitarbeiter des Ministeriums: Reinhart von Stolzmann
Tümmler, Forschungsleiter und 2. Mirtarbeiter des Ministeriums: Peter Rühring
Latte, Arbeiter: Hanno Meyer
Anton, Arbeiter: Hans Falár
Projektant: Aart Veder
Erste Beauftragte des Ministeriums: Edith Krüger
Zweiter Beauftragter des Ministeriums: Werner Prinz
Dritter Beauftragter des Ministeriums: Adolf Laimböck

Regie: Jürgen Bosse
Bühnenbild: Herbert F. Kapplmüller
Kostüme: Maja Lemcke

Uraufführung am 29.05.1976 in Karl-Marx-Stadt

Westdeutsche EA am 23.04.1977 am Nationaltheater Mannheim und am Staatstheater Kassel
Aufführungsdauer: 3 Stunden
Aufführungsrechte: Suhrkamp Theaterverlag, Frankfurt/M.



Braun, Volker
Dmitri

Die Übergangsgesellschaft

von Volker Braun

Stücke 1988

Maxim Gorki Theater, Berlin, DDR
Intendant: Albert Hetterle

Wilhelm Höchst, Rentner: Albert Hetterle
Franz, Fahrer: Wolfgang Hosfeld
Walter Höchst, Betriebsleiert: Klaus Manchen
Olga, Lehrerin: Monika Lennartz
Maschka, Historikerin: Ursula Werner
Irina, Telefonistin: Swetlana Schönfeld
Dr. Bobanz: Hilmar Baumann
Anton, Schriftsteller: Uwe Kockisch
Mette, Schriftstellerin: Ruth Reinecke

Regie: Thomas Langhoff
Bühnenbild: Pieter Hein
Kostüme: Ursula Wolf
Musik: Jürgen Ecke
Dramaturgie: Manfred Möckel

Uraufführung am 24. April 1987 Bremer Theater

Aufführungsdauer: ca. 1 ¾ Stunden – ohne Pause

Aufführungsrechte: Henschelverlag, Berlin



Braun, Volker

Iphigenie in Freiheit

von Volker Braun

Stücke 1993

Staatstheater Cottbus
Intendant: Christoph Schroth

Darsteller:
Majy Chrenko
Cornelia Jahr
Heike Meyer
Jana Mattukat
Michael Becker
Frank-Peter Dettmann
Rolf-Jürgen Gebert
Thomas Kressmann

Regie: Karlheinz Liefers
Bühnenbild: Martin Fischer
Kostüme: Andrea Eisensee
Dramaturgie: Volker Weitze

Premiere: 19. Dezember 1992 Staatstheater Cottbus

Aufführungsrechte: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin

Aufführungsdauer: 1 Stunde – keine Pause



Braun, Volker