Werner Buhss

Geboren 1949 in Magdeburg.
Nach der Schulzeit machte er eine Ausbildung als Stahlbauschlosser. Parallel schloss er sein Abitur auf der Abendschule ab.
Von 1968 bis 1969 folgte eine Regieassistenz bei der DEFA.
An der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam in Babelsberg studierte er von 1969 bis 1973 Regie. Im Anschluss arbeitete er als Theaterregisseur (Inszenierungen an Theatern in Eisleben, Rudolfstadt, Brandenburg, Chemnitz (Karl-Max-Stadt) und in Bulgarien) und freiberuflich für das DEFA-Studio für Dokumentarfilme.
Seit 1981 arbeitet Werner Buhss als freiberuflicher Autor. Er verfasste zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele sowie Bearbeitungen und Übersetzungen von klassischen und zeitgenössischen Stücken (Goldoni, Gogol, Tschechow, Boytchev, Brüder Presnjakow).
1996 erhielt er für sein Stück Bevor wir Greise wurden (Inszenierung der Freien Kammerspiele Magdeburg) den Mülheimer Dramatikerpreis.

(Stand: Juni 1996)

 

Hörspiele und Theaterstücke (Auswahl)

Bastard, 1989, frei zur UA
Die Festung, UA 12.07.1986, Städtische Theater Karl-Marx-Stadt, Regie: Werner Buhss
Friedrich Grimm. Ein Weg, frei zur UA
Tagebuch eines Wahnsinnigen, nach Gogol, DEA 22.06.1987, Theater der Stadt Schwedt, Regie: Sven Schlötcke
Nina, Nina, Tam Kartina..., nach Granin, UA 19.11.1988, Staatsschauspiel Dresden, Regie: Horst Schönemann
Pour Le Mérite, UA: 30.03.1988, Staatsschauspiel Dresden, Regie: Michael Funke
Nackt in Wien, UA 19.01.1990, Städtische Theater Karl-Marx-Stadt, Regie: Werner Buhss
Bevor wir Greise wurden, UA 20.10.1995, Freie Kammerspiele Magdeburg, Regie: Hermann Schein - Mülheimer Dramatikerpreis 1996
Peng, Ursendung: MDR 1996, Regie: Werner Buhss
 

Bevor wir Greise wurden

von Werner Buhss

Stücke 1996

Freie Kammerspiele Magdeburg
Intendant: Wolf Bunge


Frau Borkenhagen: Uta Krause
Hans Hinrich: der eine Michael Günther
Peter Looks: Sven Seeburg
Hildegard Freese: Momo Schwanke – a.G.
Helga Lühr: Susanne Bard
Hauke Fehling: Andreas Manz
Stalin und sein Politbüro: Andreas Manz
Peter Witt: der andere Michael Günter – a.G.
Bernhard König: Jörg Dathe
Hanning: Mirko Zschocke
Ulbricht: Mirko Zschocke
Grotewohl: Franziska Kleinert
Kutte: Franziska Kleinert
Herr Grupe: Jürgen Raulien
Ein russischer Botschafter: Lothar Reuther
Ein junger Pionier: Lothar Reuther
Genosse: Lothar Reuther
Fürst: Joachim Bachmann
Klavierspielerin: Tabea Wollner
Sängerin: Tabea Wollner
Sowie: Antje und Yvonne Mösenthin

Regie: Hermann Schein
Ausstattung: Stefan Heyne – als Gast
Dramaturgie: Marianne Janietz
Musikalische Einstudierung: Tabea Wollner

Uraufführung: 20. Oktober 1995 Freie Kammerspiele Magdeburg in der Sudenburger Feuerwache

Aufführungsrechte: henschel Schauspiel Theaterverlag, Berlin

Aufführungsdauer: 2 Stunden – keine Pause

 

Buhss, Werner