8 Tage – 8 Kurzfilme: Die Nominierten in Filmporträts

Stücke 2020 - Autor*innenportäts im Netz

Ab dem 16. Mai präsentieren die Mülheimer Theatertage eine Woche lang die für den Mülheimer Dramatikpreis 2020 nominierten Autoren und Autorinnen und deren Stücke im Netz.
Jeden Abend ab 19:30 Uhr ist hier ein Videoporträt zu sehen, das eine*n Autor*in und das nach Mülheim eingeladene Stück vorstellt.

In den Filmen kommen die Dramatiker*innen ausführlich zu Wort, sprechen über ihre Arbeitsweise und lesen Auszüge aus ihren Texten. Zudem berichten an den Uraufführungen beteiligte Künstler*innen über die Probenprozesse. Neben Ausschnitten aus den Inszenierungen werden auch Zuschauer zu sehen sein, die ihre Eindrücke schildern. Teilnehmerinnen der Werkstatt „Theater übersetzen“, die nun ebenfalls online stattfindet, tragen kurze Szenen in ihren jeweiligen Sprachen bei.

In der Reihenfolge des eigentlichen Festival-Spielplans startet die Filmreihe am Samstag, dem 16. Mai, mit Falk Richter (In My Room). Es folgen Felicia Zeller (Der Fiskus), Sivan Ben Yishai (LIEBE/ Eine argumentative Übung), Bonn Park (Das Deutschland), Ewald Palmetshofer (Die Verlorenen), Caren Jeß (Bookpink), Thomas Melle (Ode) und Kevin Rittberger (IKI. radikalmensch). Am Sonntag, dem 24. Mai, werden schließlich alle Beiträge für weitere 24 Stunden online stehen. Bis zum 6. Juni werden außerdem die acht Stücktexte online stehen. 

Die Theaterkritikerin Christine Wahl, die seit vielen Jahren dem Auswahlgremium der „Stücke“ angehört, betreute die von Siegersbusch Film produzierten Beiträge redaktionell. Entstanden sind eindrückliche, lebendige Porträts derer, die bei den Mülheimer Theatertagen von jeher im Zentrum stehen.

Die Filme können weder die Gastspiele noch die Begegnungen vor Ort ersetzen. Sie ermöglichen aber allen Interessierten einen aktuellen und vielfältigen Einblick in die Arbeit der Autorinnen und Autoren und stellen sehr unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten vor.

Der Wettbewerb um den Mülheimer Dramatikpreis wurde in diesem Jahr ausgesetzt und das Preisgeld auf die Nominierten aufgeteilt; jeder Autor und jede Autorin erhält 3.000 Euro als Anerkennung seiner/ihrer Arbeit.