Nora Mansmann

Geboren 1980 in Friedberg im Taunus.
Nora Mansmann studierte Geschichtswissenschaft, Musikwissenschaften und Deutsche Philologie an der Freien Universität Berlin und der Georg-August-Universität Göttingen.
Seit 2005 ist sie als Theaterautorin tätig. Regie führt sie seit 2008, u. a. am Theater Kiel, am Theater Aachen, am Stadttheater Bremerhaven, am Theater Bonn und am Rheinischen Landestheater Neuss. Sie konzipierte zudem Theaterprojekte im öffentlichen Raum wie z. B. schlafende vögel, einen interaktiven Stadtspaziergang. Seit 2009 leitet sie Workshops für Schreiben, Theater und kulturelle Bildung und ist Trainerin für Parkour, Kindersport, Gesundheit und Fitness.
Mansmann lebt in Berlin-Rixdorf.

 

 

Stücke

TERRORMUM UA 16.9.2005, Theater Osnabrück, Regie: Jens Poth
herr tod lädt nicht ein aber wir kommen trotzdem UA 20.4.2007, Maxim Gorki Theater, Berlin, Regie: Nora Schlocker/Theater Osnabrück, Regie: Jens Poth
zwei brüder drei augen UA 16.5.2008, Düsseldorfer Schauspielhaus, Regie: Christian Doll
meeting people UA 27.2.2011, Düsseldorfer Schauspielhaus, Regie: Kerstin Krug
wir wütenden UA 10.8.2012, Drama Köln, Regie: Oliver Krietsch-Matzura
fuchs & freund UA 16.1.2016, Theater Junge Generation, Dresden, Regie: Bernd Sikora – „KinderStücke 2016“

 

Auszeichnungen und Preise

2005 Preis der Jury beim Stückwettbewerb Drama Köln für TERRORMUM
2006/07 Preisträgerin des ersten Düsseldorfer Autorenlabors mit zwei brüder drei augen
2012 Nominiert für den Kölner Theaterpreis mit wir wütenden
2014 Artist in Residence beim Festival Art Affects in Basel/Freiburg/Strasbourg

 

(Stand: März 2016)

 

www.nora-mansmann.de
 

fuchs & freund. Ein Theaterkonzert für vier Fahrräder und fünf SchauspielerInnen

von Nora Mansmann
Theater Junge Generation, Dresden

Fuchs ist sechs Jahre alt und kommt in die Schule. Er möchte ganz viel lernen, aber dann ist gleich am ersten Schultag vieles anders als gedacht: das Klingeln laut, die Farben im Malkasten zu wenige für einen Papagei, und er vergisst sein Pausenbrot zu essen. Fuchs ist ein besonderes Kind, er hört Trommeln im Kopf und im Auge zugleich – deshalb ist die Schule mit den neuen Eindrücken eine ungeheure Herausforderung für seine Sinne. Eigentlich ist er aber ein Superheld, der über die Schwerkraft nachdenkt und im Wald wohnt, wo es in der Stille viel zu hören gibt.

„das ist wie trommeln im kopf und im ohr und im auge gleichzeitig überall
gleichzeitig trommeln große und kleine und schnelle und langsame und rote und
gelbe und bunte trommeln wie ein regenbogen
aber vermischt
das ist komisch und seltsam und traurig“

Die Inszenierung von Bernd Sikora setzt die Grundidee des Stücks, der besonderen Hörgabe und Wahrnehmung der Figur Fuchs, in einer beeindruckenden akustischen Performance um, die genauso fantasievoll wie die Welt von Nora Mansmanns Schulanfänger ist und dem Kindertheater damit eine neue Form erschließt.

Thomas Irmer 

 

Uraufführung am 16. Januar 2016, Theater Junge Generation, Dresden

 

Mit: Marc Simon Delfs, Marja Hofmann, Hanif Idris, Bettina Sörgel, Bernd Sikora

Regie und Musik:  Bernd Sikora
Bühne und Kostüm: Ulrike Kunze

Aufführungsdauer: 45 Minuten, keine Pause

Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt am Main

Ab 6 Jahren

 

www.tjg-dresden.de

 

Stück und Inszenierung wurden gefördert von „Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater“, einem Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e. V. mit Mitteln der Kulturstiftung des Bundes.