Michael Schramm und Sabine Zieser

Michael Schramm

Michael SchrammGeboren 1962 in Tirschenreuth (Oberpfalz).
Er gründete 1982 die freie Theatergruppe „Sas pe haj nas pe“, deren Schwerpunkt auf dem Körpertheater lag. 1989 war er zu Gast in Paris, um mit Jean-Paul Denizon (Schauspieler und Mitarbeiter von Peter Brook) an „Was ihr wollt“ zu arbeiten.
Seit 1990 ist er Ensemblemitglied des Theater Mummpitz in Nürnberg und Autor.

 

 
Theaterstück

Das kleine Nachtgespenst UA: 22.09.2004, Theater Mummpitz, Nürnberg, Regie: A. Erl

 

Sabine Zieser

Sabine ZieserGeboren 1960 in der Nähe von Göttingen.
Sie studierte zunächst Sozialpädagogik in Nürnberg, bevor sie sich der freien Nürnberger Theaterszene widmete.
Sie absolvierte zahlreiche Workshops, machte Straßentheater und gründete die freie Theatergruppe „theater ACT“ in Nürnberg.
Zur Zeit arbeitet Sabine Zieser als Schauspielerin und Autorin am Nürnberger Kinder- und Jugendtheater Mummpitz.

 

 

Theaterstück

Die Duftsammlerin UA: 16.03.2002, Theater Mummpitz Nürnberg, Regie: Michael Schramm

 

Theaterstücke

Michael Schramm und Sabine Zieser

Salto und Mortale UA: 23.11.2000, Theater Mummpitz Nürnberg, Regie: J.-P. Denizon
Die grandiosen Abenteuer der tapferen Johanna Holzschwert UA: 25.10.2009, Theater Mummpitz Nürnberg, Regie: A. Byrne
Willi und die große Mauer UA: 21.11.2009, Theater Mummpitz Nürnberg, Regie: J.-P. Denizon
Lottes Feiertag oder wie Joseph zu seiner Ohrfeige kam, UA: 26.03.2011, Theater Mummpitz Nürnberg, Regie: Andrea Maria Erl – „KinderStücke 2012"

 

Preise, Auszeichnungen (Auswahl)

Michael Schramm und Sabine Zieser

2001 19. Bayerische Theatertage, Ingolstadt: Kinder- und Jugendtheaterpreis 2002, Bayerischer Theaterpreis - für „Salto Mortale“
2009 im Stückepool von Kaas & Kappes - mit „Die grandiosen Abenteuer der tapferen Johanna Holzschwert“

 

Stand: Mai 2012

Lottes Feiertag oder wie Joseph zu seiner Ohrfeige kam

von Michael Schramm und Sabine Zieser
Theater Mummpitz Nürnberg

Lottes Feiertag oder wie Joseph zu seiner Ohrfeige kam„Wenn sich zwei küssen, verändert sich die Welt.“
Diesen Satz von Octavio Paz hat Joseph in einer der Zeitschriften gelesen, die er austrägt. Und deshalb hat er Lotte auf dem Nachhauseweg nach der Schule überraschend geküsst. Das passte Lotte gar nicht, und ein paar Tage später, nämlich an Großvaters Geburtstag, hat sie Joseph dafür eine geknallt. Dann ist sie weggerannt und aus Versehen in einen alten Brunnen gefallen, und alles kam anders als geplant.
Der von Lotte geliebte Großvater setzte inmitten seiner bunten Festgesellschaft gerade zu seiner Rede an, als der Postbote Heinrich verkündete: „Die Lotte ist in den Brunnen gefallen.“ Das Entsetzen ist groß.
Zuerst rücken die komischen Feuerwehrleute Antonio, Husten und Schmitz („wie Witz“) an und machen alles nur noch schlimmer, dann ein Fernsehteam. Als schließlich die Hauptwasserleitung auseinanderbricht, wird es brenzlig. Retten kann Lotte nur einer.

„Lottes Feiertag“ ist eine poetische und komische Geschichte vom Älterwerden, von der Liebe und davon, was im Leben zählt. Michael Schramm und Sabine Zieser erzählen mit Blick zurück auf Großvaters Leben, mit sprachlicher Genauigkeit und Liebe für Details, mit (Wort)Witz und scheinbarer Leichtigkeit von einem eher ungewöhnlichen Feiertag, der anders verläuft, als sich das der Großvater und seine Enkeltochter erträumt haben.
Nina Peters

Uraufführung am 26.03.2011, Theater Mummpitz Nürnberg

Mit:
Michael Schramm, Thomas Stang, Sabine Zieser

Regie: Andrea Maria Erl
Bühne: Maria Pfeiffer
Kostüm: André Schreiber
Theaterpädagogik: Meike Krämer
Musikalische Beratung: Bettina Ostermeier

Aufführungsdauer: 60 Minuten, keine Pause
Aufführungsrechte: Theater Mummpitz, Nürnberg

Ab  8 Jahren

http://theater-mummpitz.de

Fotos: Rudi Ott