Kristo Šagor

Kristo Šagor studierte Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaften und Linguistik an der Freien Universität Berlin und am Trinity College Dublin. Während seines Studiums wirkte er beim studentischen Theater TREKJOP mit. In dieser Zeit entstand sein Stück „Dreier ohne Simone“, das 1999 uraufgeführt wurde. Sein professionelles Regiedebüt feierte Kristo Šagor 2002 mit „Durstige Vögel“ am Volkstheater München. Von 2002 bis 2004 war er Hausautor am Theater Bremen. Es folgten Regiearbeiten an zahlreichen Theatern in Deutschland, unter anderem am Staatstheater Hannover, am Staatstheater Stuttgart und am Staatstheater Saarbrücken. In der Spielzeit 2008/09 war Kristo Šagor künstlerischer Leiter des Theater unter Tage (heute: Oval office) am Schauspielhaus Bochum. Seine letzten Stationen waren das Junge Schauspielhaus Düsseldorf, die Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden und das Junge Deutschen Theater Berlin. Kristo Šagor gibt Workshops und Seminare. Er lebt in Berlin.

Stücke
Dreier ohne Simone
UA 22.7.1999, Theater Trekjop, Berlin, Regie: Kristo Šagor
Durstige Vögel UA 20.12.2000, Schauspielhaus Bochum, Regie: Sebastian Orlac
Fremdeln UA 25.5.2001, Moks am Bremer Theater, Regie: Klaus Schumacher
Adam Komma Eva UA 18.4.2002, Staatstheater Braunschweig, Regie: Dirk Engler
Unbeleckt UA 2.5.2002, Theater der Stadt Heidelberg, Regie: Jens Schmidl
FSK 16 UA 1.3.2003, Moks am Bremer Theater, Regie: Klaus Schumacher
Werther. Sprache der Liebe UA 8.3.2003, Nationaltheater Weimar, Regie: Stephan Märki
Federn lassen UA 17.5.2003, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, Regie: Elena Breschkow
Die nächste Unschuld UA 19.12.2003, Nationaltheater Weimar, Regie: Florian Scholz
Trüffelschweine UA 13.11.2004, Moks am Bremer Theater, Regie: Jorinde Dröse
Tell UA 7.5.2005, Nationaltheater Mannheim, Mitautor: Marc Reisner, Regie: Kristo Šagor
Hautkopf UA 13.10.2005, Neuköllner Oper Berlin, Regie: Irina Roerig, Musik: Winfried Radeke
Ja UA 27.4.2006, Schnawwl, Nationaltheater Mannheim, Regie: Andrea Gronemeyer
Bevor wir gehen UA 26.1.2008, Schauspielhaus Bochum, Regie: Martina van Boxen
Der eigene Raum UA 12.10.2008, Schauspielhaus Bochum, Regie: Kristo Šagor
Keinem Keiner UA 7.1.2009, Schauspielhaus Wien / Konservatorium Wien, Regie: Marco Štorman
Alle kriegen dick und werden Kinder UA 23.10.2009, Schauspielhaus Hannover, Regie: Kristo Šagor
Gonzo UA 12.3.2011, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Regie: Daniel Wahl
Du Hitler UA 24.3.2011, Landestheater Linz, Regie: Dana Csapo
My Father frei zur UA, aufgeführt als Lesung am 24.9.2011 im Theater Beit Lessin, Tel Aviv
Neumond Libretto für eine Kammeroper für Jugendliche, UA 1.7.2012, Junge Oper am Nationaltheater Mannheim, Musik: Lucia Ronchetti, Musikalische Leitung: Joseph Trafton, Regie: Christian Pade
Patricks Trick UA 18.9.2014, Theater der Jungen Welt Leipzig, Regie: Jörg Wesemüller - „KinderStücke 2015“
Ich lieb dich UA 23.2.2018, Schauburg München, Regie: Ulrike Günther – „KinderStücke 2019“
Iason UA 18.5.2018, Junges Staatstheater Braunschweig, Regie: Jörg Wesemüller

E-Books
2014 FSK 16, Kiepenheuer Medien, Berlin
2014 Patricks Trick, Kiepenheuer Medien, Berlin

Auszeichnungen und Preise
2001 Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes für „Unbeleckt“
2001 Hallenser Dramatikerpreis für „Unbeleckt“
2001 Fördergabe des Friedrich-Schiller-Gedächtnispreises
2002 Autoren-Förderpreis der Landesbühnengruppe des Deutschen Bühnenvereins
2003 nominiert für den Deutschen Jugendtheaterpreis mit „Fremdeln“
2003 „Kaas & Kappes" Kinder- und Jugenddramatikerpreis für „FSK 16“ (2. Preis)
2005 „Kaas & Kappes" Kinder- und Jugenddramatikerpreis für „Trüffelschweine“ (1. Preis)
2005 Kindertheaterpreis der Frankfurter Autorenstiftung für „Ja“
2008 Deutscher Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Beste Regie Kinder- und Jugendtheater für seine Inszenierung von „Törleß“ am Deutschen Schauspielhaus Hamburg
2013 Förderpreis des Berliner Kindertheaterpreises für „Patricks Trick“
2014 nominiert für den Deutschen Kindertheaterpreis mit „Patricks Trick“
2014 Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg für „Patricks Trick“