ZwischenStücke 2017

Lesungen

Thomas Melle: Die Welt im Rücken
Lesung

Donnerstag, 26. Januar, 19.30 Uhr, Stadtbibliothek Mülheim im MedienHaus

Thomas Melle / Foto: Dagmar Morath
Thomas Melle leidet seit vielen Jahren an der manisch-depressiven Erkrankung, auch bipolare Störung genannt. Nun erzählt er davon – präzise, schonungslos, berührend. Exzesse und Abstürze, rastloses Umherstreifen, psychotische Zerfaserung, das Verschleudern von Zeit, Kraft und Geld, Leere und Lähmung – kurz: Katastrophen über Katastrophen. Thomas Melles "Die Welt im Rücken" ist die fesselnde Chronik eines zerrissenen Lebens, ein autobiografisch radikales Werk von höchster literarischer Kraft. 
Eintritt frei

 

Laura de Weck: Politik und Liebe machen
Lesung

Donnerstag, 16. Februar, 19.30 Uhr, Stadtbibliothek Mülheim im MedienHaus

Foto von Patricia Weisskirchner
Laura de Wecks Kolumnen bringen in treffsicheren kleinen Dialogen große Themen auf den Punkt. Ob es um Familie, Frauenquote, Stadtentwicklung, Gender, digitales Leben, Migration oder Steuern geht – das politische beeinflusst das private Leben unweigerlich. Ein vielstimmiges Panorama zum aktuellen Leben, Lieben und Politisieren in der Schweiz und in Europa. 
Eintritt frei

 

 

 

 

 

Gastspiele

Martin Crimp: Die Stadt
Deutsch von Marius von Mayenburg
Gastspiel
Theaterhaus Jena
Sonntag, 22. Januar 2017, 18.00 Uhr, Theater an der Ruhr
Einführung, 17.30 Uhr, Foyer im Theater an der Ruhr 

Crimp: Die Stadt, Theaterhaus Jena / Foto: Joachim Dette
Martin Crimp, einer der erfolgreichsten britischen Autoren der Gegenwart, lässt in die Banalitäten des Alltags völlig unvermittelt Bilder von Extremsituationen, von irritierender Grausamkeit einbrechen. So wird die Beziehungsgeschichte eines Paares zum Psychothriller. Ein brillant geschriebenes Kammerspiel, das mit schwarzem Humor in die Abgründe einer bürgerlichen Familie blickt.

 

 

 

 

 


Bernhard Studlar: Die Ermüdeten oder Das Etwas, das wir sind
Gastspiel

Schauspiel Leipzig
Mittwoch, 15. Februar 2017, 19.30 Uhr, Theater an der Ruhr
Einführung, 19.00 Uhr, Foyer im Theater an der Ruhr 

Studlar: Die Ermüdeten, Schauspiel Leipzig / Foto: Rolf Arnold
Sie sind Nichtraucher, sie trinken Bio-Bier und sie bauen ihr Gemüse selbst an. Sie sind in der Mitte ihres Lebens angekommen. Und jetzt treffen sie sich endlich mal wieder, auf einer Party, mit ausnahmsweise auch mal alkoholischen Getränken. Zunächst noch in Smalltalks um ein anregendes Gespräch sich bemühend, werden doch schnell alle Hüllen fallen gelassen. Und es wird ganz böse. 

 

 

 

Ferdinand von Schirach: Terror
Gastspiel

Staatstheater Kassel
Samstag, 18. März 2017, 19.30 Uhr, Theater an der Ruhr

Schirach: Terror, Staatstheater Kassel / Foto: N.Klinger
Darf man töten, um noch mehr Tote zu verhindern? Diese Frage stellt Ferdinand von Schirach in seinem packenden Schulddrama. Eine Lufthansamaschine mit 164 Passagieren wird entführt. Terroristen sind im Begriff, das Flugzeug auf die Münchner Allianz-Arena mit knapp 70.000 Besuchern zu steuern. Ein Kampfflieger schießt das Flugzeug ab, alle Insassen und der Entführer sterben. Oder auch: 70.000 Menschen überleben. Der Pilot Lars Koch wird angeklagt wegen Mordes in 164 Fällen. Und das Publikum ist nicht mehr nur Zuschauer einer Theaterinszenierung, sondern Prozessbeobachter und Richter.

 

 

 

Jugendstücke

Kristo Šagor: Patricks Trick
Gastspiel

theaterkohlenpott Herne
Montag, 6. Februar, 11 Uhr, Theater an der Ruhr

Šagor: Patricks Trick, theaterkohlenpott Herne / Foto: Mischa Lorenz
Patrick ist elf Jahre alt und findet heraus, dass er einen Bruder bekommt! Aber wenn er es richtig verstanden hat, dann wird sein Bruder behindert sein und vielleicht nie sprechen können. Patrick hat eine Idee: Er will seinem Bruder das Sprechen beibringen. Doch dafür braucht er Hilfe.

Ab 10 Jahren

Das Gastspiel wird gefördert im Rahmen der Reihe „Junges Theater“ vom KULTURsekretariat NRW und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Wolfgang Herrndorf: Bilder deiner großen Liebe
Bühnenfassung: Robert Koall
Gastspiel
Theater an der Parkaue, Berlin
Sonntag, 2. April 2017, 18 Uhr / Montag, 3. April 2017, 11 Uhr, Theater an der Ruhr

Herrndorf: Bilder deiner großen Liebe, Theater an der Parkaue / Foto: Christian Brachwitz
Isa ist nicht verrückt. Sie hat die Kraft. Sie ist die Herrscherin über das Universum. Mit dem Fingernagel schiebt sie die Sonne beiseite und macht das Eisentor auf. Sie läuft nachts. Sie läuft unter Schmerzen. Sie läuft strotzend vor Verlangen. Sie nimmt sich, was sie braucht: Choco Leibnitz, Selters und eine Waffe. Wolfgang Herrndorf schickt die Figur Isa aus seinem Erfolgsroman "Tschick" auf eine eigene Reise. Ein Spiel mit Grenzen, ein Tanz erfüllt von Träumen, ein Trip durch ihr Leben.

 Ab 14 Jahren