Theater übersetzen – Internationale Werkstatt Mülheim

Die Gläsernen Übersetzer*innen bei den 48. Mülheimer Theatertagen / Foto: Daniela Motzkus

Jährlich laden die Mülheimer Theatertage gemeinsam mit dem Internationalen Theaterinstitut (ITI) professionelle Dramatik-Übersetzer*innen verschiedener Nationalitäten ein, die aus dem Deutschen in ihre jeweilige Muttersprache übersetzen. Sie arbeiten eng mit den Theatern ihres Landes zusammen und tragen so dazu bei, die deutschsprachige Gegenwartsdramatik weltweit bekannt zu machen.

Im Zentrum der Werkstatt stehen die konkrete Arbeit an ausgewählten Texten und der Erfahrungsaustausch mit Kolleg*innen und Autor*innen. Die Mülheimer Theatertage bieten die einmalige Chance, nicht nur an Theatertexten zu arbeiten, sondern sie auch auf der Bühne zu erleben. Gespräche mit Expert*innen aus Verlagen, Medien und Theaterpraxis geben zudem Einblick in das kulturelle und politische Umfeld der Stücke und des gegenwärtigen deutschsprachigen Theaters.

Einen Eindruck von der Übersetzungsarbeit vermitteln die Gläsernen Übersetzer*innen. Sie arbeiten öffentlich an der Übersetzung einiger nominierter Stücke. 

Die Teilnehmer*innen der Internationalen Werkstatt „Theater übersetzen“ der 48. Mülheimer Theatertage unter Leitung von Barbara Christ und Andrea Zagorski waren:

Rodrigo González Alvarado (Argentinien)
Jacek Kaduczak (Polen)
Tali Konas (Israel)
Alexandre Krug e Silva (Brasilien)
Veronika Kyrianová (Tschechien)
Katia Pago (Spanien)
Antoine Palévody (Frankreich)
Katerina Shekutkovska (Nordmazedonien)
Yali Tong (Taiwan)
Danbi Yi (Korea)



Eine Veranstaltung des ITI Deutschland und der Mülheimer Theatertage

Unterstützt vom Goethe-Institut