Theater übersetzen – Internationale Werkstatt Mülheim

27. + 28. Mai - "Die Abweichungen" von Clemens J. Setz / Foto: Marie-Luise Eberhardt

Die Internationale Werkstatt „Theater übersetzen“ fand 2020 im Netz statt. Auf einer digitalen Plattform wurden Manuskripte bereitgestellt sowie Audio- und Videobeiträge ausgetauscht. Auch die Arbeitsgespräche fanden als moderierte Gruppenmeetings digital statt.
Jährlich laden die „Stücke“ gemeinsam mit dem Internationalen Theaterinstitut (ITI) zehn professionelle Dramatik-Übersetzer*innen verschiedener Nationalitäten ein, die aus dem Deutschen in ihre jeweilige Muttersprache übersetzen. Sie arbeiten eng mit den Theatern ihres Landes zusammen und tragen so dazu bei, die deutschsprachige Gegenwartsdramatik weltweit bekannt zu machen.
Im Zentrum der Werkstatt stehen die konkrete Arbeit an ausgewählten Texten und der Erfahrungsaustausch mit Kolleg*innen und Autor*innen. Gespräche mit Expert*innen aus Verlagen, Medien und Theaterpraxis geben zudem Einblick in das kulturelle und politische Umfeld der Stücke und des gegenwärtigen deutschsprachigen Theaters.

Die digitale Ausgabe der Internationalen Werkstatt „Theater übersetzen“ 2020 wurde von Dr. Barbara Christ und Dorothea Lautenschläger geleitet und von Christine Henninger und Maxim Wittenbecher technisch betreut.
 

Neil Blackadder, USA
Naomi Boyce, USA
Larysa Fedorenko, Ukraine
Iryna Herasimovic, Weißrussland
Jayashree Joshi, Indien
Jacek Kaduczak, Polen
Cao Kefei, China
Mykola Lipisivitskyi, Ukraine
Monika Moldovanyi, Chile
Merja Sainio, Finnland
Marc Silbermann, USA
Frederika Tsai, Taiwan
Luciana Waquil, Brasilien
Tatjana Zborovskaja, Russland
 

Um den Diskurs über die Bedeutung von Theatertexten und aktuelle Fragen der Übersetzungsarbeit zu intensivieren, vergibt das Goethe-Institut zudem ein Stipendium für einen internationalen Gast der Theaterpraxis, in diesem Jahr an den argentinischen Dramatiker, Regisseur und Übersetzer Rafael Spregelburd.

 

Eine Veranstaltung des ITI Deutschland und der Mülheimer Theatertage

„Theater übersetzen“ – Internationale Werkstatt Mülheim 2020 wird unterstützt vom Goethe-Institut.