+++ Sivan Ben Yishai gewinnt den Mülheimer Dramatikpreis 2022 +++
+++ Milan Gather gewinnt den Mülheimer KinderStückePreis 2022 +++

Die Jurys 2022

Preisjury „Stücke“

Leila Abdullah
Geboren in Wien
Studium der Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an der Universität Wien. 1984 – 1987 Mitglied der Tanzkompanie von Sebastian Prantl. 1989 – 1993 Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Langjährige Engagements am Schauspiel Bonn, Staatstheater Hannover und Thalia Theater Hamburg. Seit 2009 freie Schauspielerin. Engagements in Film- und Fernsehproduktionen sowie u. a. am Deutschen Theater Berlin, Maxim Gorki Theater Berlin, Theater Bremen, Werk X Wien und Düsseldorfer Schauspielhaus. Seit 2012 auch als Filmregisseurin („coffee to run”, zusammen mit Alexander Hector) und Drehbuchautorin tätig.
www.leilaabdullah.com

Robert Borgmann
Geboren 1980 in Erfurt
Studium der Bildenden Kunst in London, der Philosophie und Germanistik an der Universität Köln. Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch" Berlin. Regiearbeiten u. a. am Deutschen Theater Berlin, Staatstheater Mainz, Schauspielhaus Zürich, Centraltheater Leipzig, Schauspiel Köln, Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspielhaus Wien, Schauspiel Stuttgart, Berliner Ensemble, Schauspiel Frankfurt, Theater Basel und Burgtheater Wien. Borgmanns Inszenierungen von „Onkel Wanja" und „die unverheiratete" wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. „die unverheiratete" wurde zudem mit dem Mülheimer Dramatikerpreis 2015 ausgezeichnet.

Dorte Lena Eilers
Geboren 1978 in Bremen
Studium der Musik, Biologie und Politik in Osnabrück und Kingston upon Hull / Großbritannien, danach Volontariat bei der Neuen Osnabrücker Zeitung und an der Akademie für Publizistik in Hamburg. Von 2007 bis 2021 Redakteurin, zuletzt Chefredakteurin des Fachmagazins Theater der Zeit. Seit Mai 2022 Professorin für Kulturjournalismus an der Hochschule für Musik und Theater München. Diverse Jurytätigkeiten, u. a. für den Theaterpreis des Bundes und den Fonds Darstellende Künste.

Wolfgang Kralicek
Geboren 1965 in Wien
Studium der Theaterwissenschaft in Wien. Langjähriger Kulturredakteur der Zeitschrift Falter. Freier Journalist und Theaterkritiker, u. a. für Theater heute und Süddeutsche Zeitung. Mitglied im Kuratorium für Theater, Tanz und Performance in Wien. Jurytätigkeit für das Theatertreffen Berlin (1992–1995, 2003–2005), die Autorentheatertage Hamburg (2001) sowie den Nestroy-Preis in Wien (seit 2014). Bei den Mülheimer Theatertagen Mitglied in der Preisjury (1999, 2010, 2017) und im Auswahlgremium (2007–2013, seit 2021).

Felicitas Zürcher
Geboren 1973 in Olten
Studium der Germanistik, Philosophie sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Zürich und der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach Tätigkeiten im Journalismus und in der PR Engagements u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, am Deutschen Theater Berlin, am Staatsschauspiel Dresden und von 2016 bis 2020 am Düsseldorfer Schauspielhaus. Von 2011 bis 2016 Leitung des Schauspielstudios Dresden der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, von 2016 bis 2021 Lehrauftrag an der Folkwang Universität der Künste in Bochum. Seit der Spielzeit 2021/22 Chefdramaturgin und Stellvertreterin des Schauspieldirektors bei Bühnen Bern.

Die Jurydebatte fand am 26.5. statt, der Mülheimer Dramatikpreis 2022 geht an Sivan Ben Yishai für ihr Stück Wounds Are Forever (Selbstportrait als Nationaldichterin)".  

 

Preisjury „KinderStücke“

Dorothea Marcus
Geboren 1969
Studium der Germanistik und Geschichte an der Freien Universität Berlin. Seit 1999 freiberufliche Kulturjournalistin und Theaterkritikerin erst in Freiburg, dann in Köln u. a. für taz, Deutschlandfunk, WDR, Theater heute, nachtkritik.de. Von 2009 bis zu deren Ende 2014 Chefredakteurin der Kölner Theaterzeitung aKT. War Jurorin u. a. des Kölner Theaterpreises, des NRW-Theatertreffens und des NRW-Jugendtheatertreffens Westwind sowie 2016-2019 des Berliner Theatertreffens.

Alexander Riemenschneider
Geboren 1981 in Boppard
Studium der Germanistik, Medien- und Musikwissenschaft in Bonn, sowie Regiestudium in Hamburg. Seit 2009 Regisseur u. a. für das Deutsche Theater Berlin, das Junge Schauspielhaus Hamburg, das Theater Bremen, das Schauspielhaus Bochum und für Theater in Prag und Sibiu/Rumänien. 
Seit der Spielzeit 2020/21 bildet er zusammen mit Christina Schulz das Leitungsteam am Theater an der Parkaue in Berlin. 

Theresia Walser
Geboren 1967
Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater, Bern. 1997 debütierte sie als Dramatikerin mit "Kleine Zweifel" (Münchner Kammerspiele). Ein Jahr später wurde sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute zur besten Nachwuchsautorin gewählt, 1999 zur besten deutschsprachigen Autorin. Weitere Auszeichnungen, unter anderen: Fördergabe des Schiller-Gedächtnispreises des Landes Baden-Württemberg, 1999 und 2001 „Stücke“-Förderpreis des Goethe-Instituts. 2006 Stipendium der BHF-Bank-Stiftung für die Frankfurter Positionen. 2011/12 lnhaberin der Poetikdozentur der Universität Koblenz-Landau. 2013/14 Hausautorin am Nationaltheater Mannheim. Mehrfache Nominierung zum Mülheimer Dramatikerpreis. Ihre 22 Stücke sind mittlerweile in 20 Sprachen übersetzt. 2019 erschien im Rowohlt Verlag ein Sammelband ihrer Stücke: Morgen in Katar.
Theresia Walser lebt bei Freiburg im Breisgau.

Die Jurydebatte fand am 20.5. statt, der Mülheimer KinderStückePreis 2022 geht an Milan Gather für sein Stück Oma Monika - was war?".  


Publikumspreis

Der Publikumspreis wird am Ende des Festivals an den*die Autor*in desjenigen Stücks vergeben, das vom Publikum am besten bewertet wurde. Der Publikumspreis der „Stücke 2022" geht an Akın Emanuel Şipal für sein Stück Mutter Vater Land". 

Dieser Preis ist ein undotierter Ehrenpreis.


Preis der Jugend-Jury

Die Jugend-Jury setzt sich aus fünf interessierten Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren von der Willy-Brandt-Schule und der Gesamtschule Saarn zusammen. Unmittelbar vor der Debatte der Fach-Jury der „KinderStücke“ am 20.5. gab die Jugend-Jury ihren Preisträger bekannt: Raoul Biltgen mit seinem Stück Zeugs".