Gaston Salvatore

Geboren 1941 in Valparaiso (Chile).
Gaston Salvatore schloss sein Jurastudium in Chile als Volljurist ab und ging 1965 nach Berlin, wo er Soziologie, Philosophie und Politische Wissenschaften an der FU studierte. Wegen Landfriedensbruch verurteilt, flüchtete er nach Chile und Italien, wo er mit Michelangelo Antonioni zusammenarbeitete, z.B. an »Zabriskie Point«. 1979 gründete er mit Hans Magnus Enzensberger die Zeitschrift »TransAtlantik«. Der Dichter, Dramatiker, Erzähler und Regisseur Salvatore wurde u.a. mit dem Gerhart-Hauptmann-Preis und dem Kleist-Preis ausgezeichnet. Seit 1975 lebt er in Venedig.
1988 nahm Gaston Salvatore mit seinem Stück Stalin an den Mülheimer Theatertagen teil und erhielt in der Abstimmung die Publikumsstimme.

Stalin

von Gaston Salvatore

Stücke 1988

Theater "Der Kreis" Wien
Leitung: George Tabori, Reinald Stremitzer

Stalin: Angelica Domröse
Itsik Sager: Hilmar Thate

Inszenierung: George Tabori
Ausstattung Marietta Eggmann
Musik: Klaus Buhlert
Filmaufnahmen und Videomontage: Bernhard Frankfurter
Dramaturgie: Michael Schindelbeck

Uraufführung am 31. Oktober 1987 Schillertheater Berlin

Aufführungsdauer: ca. 3 Stunden – eine Pause

Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main

Salvatore, Gaston