Rolf Hochhuth

Geboren 1931 in Eschwege.
Rolf Hochhuth war Verlagslektor, als er 1959 während eines Romaufenthalts sein erstes Drama Der Stellvertreter konzipierte, das, 1963 in Berlin von Erwin Piscator uraufgeführt wurde. Das Stück wurde heftig diskutiert, weil Hochhuth darin die Frage aufwirft, ob Papst Pius XII. und die katholische Kirche eine Mitschuld an der Judenverfolgung im nationalsozialistischen Deutschland trifft. Zu seinen bekanntesten Werken gehören: Der Stellvertreter (1963), Soldaten (1967), Eine Liebe in Deutschland (1978), Juristen (1979).

 

Stücke (Auswahl)

Der Stellvertreter UA 20.2.1963, Freie Volksbühne (Theater am Kurfürstendamm), Berlin, Regie: Erwin Piscator
Die Hebamme UA 4.5.1972, Schauspielhaus Zürich, Regie: Werner Kraut
Guerillas UA 15.5.1970, Staatstheater Stuttgart, Regie: Peter Palitzsch
Inselkomödie UA 22.2.1974, Städtische Bühnen Essen, Regie: Erich Schumacher
Juristen UA 14.2.1980, Deutsches Theater Göttingen, Regie: Günther Fleckenstein - Publikumsstimme "stücke´80"

 

Preise und Auszeichnungen

1976 Kunstpreis der Stadt Basel
1980 Geschwister-Scholl-Preis

(Stand: 1980)


www.rolf-hochhuth.de

 

Juristen

von Rolf Hochhuth

Stücke 1980

Deutsches Theater Göttingen
Intendant: Günther Fleckenstein

Der Minister: Eberhard Müller-Elmau
Seine Tochter: Sylvia Haider
Ihr Verlobter: Klaus Bachler
Der Freund: Manfred Paethe
Der Leiter der Hundestaffel: Erich Röder
Der Scharfschütze: Heinz Hans
Der Vizepräsident der Bundesbahn, zugleich Sprecher: Herbert Dubrow

Regie: Günther Fleckenstein
Bühnenbild: Thomas Richter-Forgách
Kostüme: Susanne Kloiber
Liedkompositionen: Peter Janssens

Aufführungsdauer: 2 Stunden
Aufführungsrechte: Rowohlt Theaterverlag, Reinbek bei Hamburg
Uraufführung am 14.02.1980 im Deutschen Theater Göttingen und den Städtischen Bühnen Heidelberg

Hochhuth, Rolf