Preisträger 2014: Wolfram Höll
„Und dann“ - Schauspiel Leipzig, Foto: Rolf Arnold
Preisträgerin 2011: Elfriede Jelinek
„Winterreise“ - Münchner Kammerspiele, Foto: Julian Röder
Preisträger 2015: Ewald Palmetshofer
„die unverheiratete“ - Burgtheater im Akademietheater, Wien, Foto: Georg Soulek
Preisträgerin 2009: Elfriede Jelinek
„Rechnitz (Der Würgeengel)“ - Münchner Kammerspiele, Foto: Arno Declair
Preisträgerin 2008: Dea Loher
„Das letzte Feuer“ - Thalia Theater Hamburg, Foto: Arno Declair
Preisträgerin 2017: Anne Lepper
„Mädchen in Not“ - Nationaltheater Mannheim, Foto: Christian Kleiner
Preisträger 2006: René Pollesch
„Cappuccetto Rosso“ - Volksbühne Berlin/Salzburger Festspiele, Foto: Thomas Aurin
Preisträger 2002: Elfriede Jelinek
„Macht Nichts“ - Schauspielhaus Zürich, Foto: Leonard Zubler
Preisträger 2004: Elfriede Jelinek
 „Das Werk“ - Burgtheater im Akademietheater, Wien, Foto: Christian Brachwitz
Preisträger 2016: Wolfram Höll
„Drei sind wir“ - Schauspiel Leipzig, Foto: Rolf Arnold
Preisträger 2005: Lukas Bärfuss
„Der Bus (Das Zeug einer Heiligen)“ - Thalia Theater Hamburg, Foto: Arno Declair
Preisträger 2007: Helgard Haug & Daniel Wetzel, Rimini Protokoll
„Karl Marx: Das Kapital, Erster Band“ - Düsseldorfer Schauspielhaus, Foto: Sebastian Hoppe
Preisträger 2012: Peter Handke
„Immer noch Sturm“ - Thalia Theater Hamburg/Salzburger Festspiele, Foto: Armin Smailovic
Preisträger 2010: Roland Schimmelpfennig
„Der goldene Drache“ - Burgtheater Wien, Foto: Reinhard Werner
Preisträgerin 2013: Katja Brunner
„Von den Beinen zu kurz“ - Schauspiel Hannover, Foto: Katrin Ribbe
Preisträger 2003: Fritz Kater
 „zeit zu lieben zeit zu sterben“ - Thalia Theater Hamburg, Foto: Arno Declair

Heisenberg

von Simon Stephens
Staatstheater Kassel

Sonntag, 25. Februar 2018, 18.00 Uhr, Theater an der Ruhr

Heisenberg / Foto: N. Klinger

 

Wenn man ein Teilchen beobachtet, kann man entweder seinen Ort oder seine Geschwindigkeit genau messen. Der jeweils andere Wert verschwimmt. So lässt sich grob die Heisenberg’sche Unschärferelation zusammenfassen, die der deutsche Physiker Werner Heisenberg 1927 im Rahmen der Quantenmechanik formulierte. Dass auch in Beziehungen der forschende oder liebende Blick gelegentlich die scheinbar offensichtlichen Tatsachen übersieht; davon handelt die Geschichte von Alex, einem älteren Metzger, der seine Ruhe liebt, und Georgie, einer um einiges jüngeren Frau, die ihn eines Tages in einem Bahnhofscafé auf den Nacken küsst. Eine Verwechslung? Georgie überrumpelt Alex mit immer neuen Versionen ihrer Biografie. Sie sei Killerin, nein, Kellnerin. Sie sei nie verheiratet gewesen, habe keine Kinder. Ihr fast erwachsener Sohn lebe in Amsterdam. Für den scheuen Alex erscheint gleichzeitig anziehend und gefährlich. Simon Stephens, einer der bekanntesten britischen Gegenwartsdramatiker, erzählt in „Heisenberg“ davon, dass ein Leben in jedem Augenblick eine Abzweigung ermöglicht, dass das Normale mitnichten normal ist, das Verrückte dagegen ganz logisch.

Mit: Christina Weise, Jürgen Wink
Regie: Thomas Bockelmann
Bühne und Kostüme: Mayke Hegger
Musik: Heiko Schnurpel / Jens Kilz
Dramaturgie: Michael Volk
Übersetzung: Barbara Christ
 
Karten: 23,50 Euro / 9 Euro
Karten online kaufen
Vorverkauf in der Touristinfo im MedienHaus: 0208 960 960
sowie an allen reservix-Vorverkaufsstellen
 
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