Werner Fritsch

Geboren 1960 in Waldsassen/Oberpfalz.
In den Jahren 1980 bis 1984 widmet er sich als Autor, Regisseur und Darsteller dem Aktionstheater/Performances. 1987 erscheint sein Roman CHERUBIM, der mit großer Aufmerksamkeit und Preisen bedacht wird. Seitdem zahlreiche Prosaveröffentlichungen, Theaterstücke, Hörspiele und Filme.
Werner Fritsch lebt zur Zeit in Hendelmühle und Berlin.

 

Stücke

Steinbruch (Szenische Lesung beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 1990)
UA  25.03. 2000, Nationaltheater Mannheim, Regie: Patrick Schimanski
Jetzt - Hinabgestiegen in das Reich der Toten UA 4.4.1992, Württembergische Landesbühne Esslingen, Regie: André Turnheim
Fleischwolf Gefecht UA 27.9.1992, Schauspiel Bonn, Regie: Jaroslav Chundela
Sense (Szenische Lesung beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 1992)
UA 9.10.1993,  Schauspiel Bonn, Regie: Werner Fritsch
Gründgens  (Libretto) UA 1.4.1995, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, /Volksbühne Berlin, Regie und Choreographie: Johann Kresnik
Isis (Libretto) UA 26.2.1996, Tage der Zeitgenössischen Musik, Theaterhaus Stuttgart
Die Reise nach Wart (unter Verwendung von Texten aus dem Roman CHERUBIM)
UA 23.5.1996, Theater Lindenhof, Regie: Christoph Biermeier
Wondreber Totentanz UA 17.1.1998, Staatstheater Darmstadt, Regie: Thomas Krupa
Es gibt keine Sünde im Süden des Herzens UA 12.12.1998 Staatstheater Darmstadt, Regie: Thomas Krupa
Cherubim (Monolog) UA 20.12.1998, Nationaltheater Mannheim, Regie: Christoph Biermeier
Joseph Süß  (zusammen mit Uta Ackermann) Libretto für eine Oper von Detlev Glanert
UA 13.10.1999, Bremer Theater
Die lustigen Weiber von Wiesau, UA 30.1.2000, Deutsches Theater Berlin, Regie: Thomas Langhoff
Aller Seelen UA 15.4.2000, Thalia Theater Hamburg, Regie: Johann Kresnik

 

Preise und Auszeichnungen

1987 Robert-Walser-Preis für den Roman CHERUBIM
1987 Preis des Landes Kärnten, vergeben im Rahmen des 11. Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs
1988 Stipendium des Literarischen Colloquiums Berlin
1988 Rauriser Literaturpreis für CHERUBIM
1989 Literaturförderpreis der Stadt München
1990 Dokumentarfilmpreis der SPD beim Dokumentarfilmfestival München
1991 Stipendium der Akademie auf Schloß Solitude, Stuttgart
1993 Hörspielpreis der Kriegsblinden für das Hörspiel SENSE, Produktion des Südwestfunks Baden-Baden, Regie: Norbert Schaeffer
1993 Einladung der Bonner Inszenierung von SENSE zu den Werkstattagen ins Potsdamer Hans-Otto-Theater sowie zum Festival für Monodrama nach Minsk, Belorus; Preis des Bürgermeisters von Minsk für die Inszenierung von SENSE
1994 Stipendium der Alten Schmiede Wien
1995 Stipendium des Senats von Berlin für STECHAPFEL
1996 Bayerischer Staatsförderpreis für Literatur
1997 Else-Lasker-Schüler-Preis (gemeinsam mit Volker Lüdecke)
1998 Kulturförderpreis Ostbayern
1999 Theaterstipendium des Landes Baden-Württemberg
1999 Förderpreis zum Heimito von Doderer Literaturpreis
 

 

Steinbruch

von Werner Fritsch

Stücke 2000

Nationaltheater Mannheim
Generalintendant: Ulrich Schwab

Schauspieldirektor: Bruno Klimek

Mit:
Raphael Clamer
Kay Dietrich
Andreas Domanski
Bernd Hölscher
Arthur Klemt

Regie und Musik: Patrick Schimanski
Bühne und Kostüme: Ilona Lenk
Dramaturgie: Antje Zajonz
Regiemitarbeit: Maja Kles

Uraufführung am Nationaltheater Mannheim am 25. März 2000 (Studio Werkhaus)

Aufführungsrechte: Suhrkamp Theaterverlag

Fritsch, Werner