Max Frisch

1911 - 1991

Geboren 1911 in Zürich.
1930 begann Max Frisch sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich.
Als sein Vater 1932 starb, brach er das Studium ab. Während seiner Studienzeit schrieb er für verschiedene Zeitungen, unter anderem arbeitete er als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung. Zunächst gab er seine schriftstellerischen Bestrebungen wieder auf und begann 1936 ein Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Zürich, welches er mit dem Diplom abschloss. Im Anschluss arbeitete er zunächst in einem Architekturbüro in Zürich. Schließlich wandte er sich wieder dem Schreiben zu und erreichte 1954 seinen Durchbruch mit dem Roman Stiller. 1957 wurde sein Roman Homo Faber. Ein Bericht veröffentlicht, 1958 sein Theaterstück Biedermann und die Brandstifter am Züricher Schauspielhaus uraufgeführt. Er veröffentlichte Hörspiele, Erzählungen und Prosawerke sowie literarische Tagebücher (1946 - 1949 / 1966 - 1971).

 

Stücke (Auswahl)

Die Chinesische Mauer UA 10.10.1946, Schauspielhaus Zürich, Regie: Leonard Steckel
Als der Krieg zu Ende war UA 08.01.1949, Schauspielhaus Zürich, Regie: Kurt Horwitz
Graf Öderland UA 10.02.1951, Schauspielhaus Zürich, Regie: Leonard Steckel
Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie UA 05.05.1953, Schauspielhaus Zürich und Schiller Theater Berlin, Regie: Oskar Wälterlin/Hans Schalla
Biedermann und die Brandstifter UA 29.03.1958, Schauspielhaus Zürich, Regie: Oskar Wälterlin
Andorra UA 02.11.1961, Schauspielhaus Zürich, Regie: Kurt Hirschfeld
Biografie: Ein Spiel UA 01.02.1968, Schauspielhaus Zürich, Regie: Leopold Lindtberg
Triptychon UA 16.04.1980, Warschau, Regie: Erwin Axer
Jonas und sein Veteran UA 19.10.1989, Schauspielhaus Zürich, Regie: Benno Besson - "stücke `90"
 

Jonas und sein Veteran

von Max Frisch

Stücke 1990

Schauspielhaus Zürich
Direktion: Achim Benning

Jonas: Marcus Kaloff
Großvater: Jürgen Cziesla
Souffleur: Peter Bollag

Regie: Benno Besson
Bühne und Kostüme: Jean-Marc Stehlé
Dramaturgie: Urs Bircher

Uraufführung am 19.10.1989
Aufführungsdauer: 1 3/4 Stunden
Aufführungsrechte: Max Frisch

Frisch, Max