Diebe

Foto: Arno Declair
Foto: Arno Declair
Foto: Arno Declair
3 1/2 Stunden, eine Pause

von Dea Loher

Stücke 2010

Deutsches Theater Berlin

Zwölf Menschen, die nichts zusammenhält. Zwölf Leben, die nicht durch eine Geschichte verbunden sind. Und doch sind diese Zwölf miteinander verknüpft: Sie sind nämlich alle überflüssig. Die Welt kommt ohne sie klar. Kompromisslos lässt Dea Loher in „Diebe“ ihre Figuren aus einem deprimierenden Bereich des zeitgenössischen Daseins emporwachsen.
Die Situationen sind banal, es sind Episoden der Seinserschöpfung. Daraus wird hier ein existentielles Sozialdrama.
Loher hat „Diebe“ in einer offenen Dramaturgie geschrieben. Die Episoden des erschöpften Seins sind nur lose verknüpft, das wirkt so zufällig wie diese Leben sind. Und so erscheint dieses Drama manchmal tastend, manchmal aber ist es auch zugespitzt bis zur Pointe.
Dea Loher hat ihren Vorsatz tatsächlich ein Stück weit wahr gemacht: Sie hat eine Komödie geschrieben. Eine Komödie, deren Lachen dort beginnt, wo die Erkenntnis der Überflüssigkeit einsetzt.
Loher-Regisseur Andreas Kriegenburg hat für „Diebe“ wieder eines der monumentalen Bühnenbilder in das Deutsche Theater gesetzt, mit denen er uns seit einiger Zeit von der traurigen Leichtigkeit des Daseins überzeugt. Ein gewaltiges Mühlrad schaufelt und spült die zwölf Figuren wie die Tropfen des rauschenden Bachs auf die Bühne, eine unwiderstehliche Gewalt, mit einem schönen Hauch heiteren Boulevards und einem guten Schuss bitterer Melancholie. Peter Michalzik


Uraufführung am 15. Januar 2010 am Deutschen Theater Berlin

Regie und Bühne: Andreas Kriegenburg
Kostüme: Barbara Drosihn
Dramaturgie: Claus Caesar, Juliane Koepp

Mit
Jörg Pose
Judith Hofmann
Markwart Müller-Elmau
Daniel Hoevels
Barbara Heynen
Bernd Moss
Katrin Klein
Helmut Mooshammer
Olivia Gräser
Susanne Wolff
Bernd Stempel
Heidrun Perdelwitz

 

 

Aufführungsdauer: 3 1/2 Stunden, eine Pause
Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt am Main


 

 

 

 

Fotos: Arno Declair

 

 

 

Uraufführung: 
am 15. Januar 2010

von Dea Loher

Stücke 2010

Deutsches Theater Berlin

Zwölf Menschen, die nichts zusammenhält. Zwölf Leben, die nicht durch eine Geschichte verbunden sind. Und doch sind diese Zwölf miteinander verknüpft: Sie sind nämlich alle überflüssig. Die Welt kommt ohne sie klar. Kompromisslos lässt Dea Loher in „Diebe“ ihre Figuren aus einem deprimierenden Bereich des zeitgenössischen Daseins emporwachsen.
Die Situationen sind banal, es sind Episoden der Seinserschöpfung. Daraus wird hier ein existentielles Sozialdrama.
Loher hat „Diebe“ in einer offenen Dramaturgie geschrieben. Die Episoden des erschöpften Seins sind nur lose verknüpft, das wirkt so zufällig wie diese Leben sind. Und so erscheint dieses Drama manchmal tastend, manchmal aber ist es auch zugespitzt bis zur Pointe.
Dea Loher hat ihren Vorsatz tatsächlich ein Stück weit wahr gemacht: Sie hat eine Komödie geschrieben. Eine Komödie, deren Lachen dort beginnt, wo die Erkenntnis der Überflüssigkeit einsetzt.
Loher-Regisseur Andreas Kriegenburg hat für „Diebe“ wieder eines der monumentalen Bühnenbilder in das Deutsche Theater gesetzt, mit denen er uns seit einiger Zeit von der traurigen Leichtigkeit des Daseins überzeugt. Ein gewaltiges Mühlrad schaufelt und spült die zwölf Figuren wie die Tropfen des rauschenden Bachs auf die Bühne, eine unwiderstehliche Gewalt, mit einem schönen Hauch heiteren Boulevards und einem guten Schuss bitterer Melancholie. Peter Michalzik


Uraufführung am 15. Januar 2010 am Deutschen Theater Berlin

Regie und Bühne: Andreas Kriegenburg
Kostüme: Barbara Drosihn
Dramaturgie: Claus Caesar, Juliane Koepp

Mit
Jörg Pose
Judith Hofmann
Markwart Müller-Elmau
Daniel Hoevels
Barbara Heynen
Bernd Moss
Katrin Klein
Helmut Mooshammer
Olivia Gräser
Susanne Wolff
Bernd Stempel
Heidrun Perdelwitz

 

 

Aufführungsdauer: 3 1/2 Stunden, eine Pause
Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt am Main


 

 

 

 

Fotos: Arno Declair