Preisträgerin 2013: Katja Brunner
„Von den Beinen zu kurz“ - Schauspiel Hannover, Foto: Katrin Ribbe
Preisträger 2007: Helgard Haug & Daniel Wetzel, Rimini Protokoll
„Karl Marx: Das Kapital, Erster Band“ - Düsseldorfer Schauspielhaus, Foto: Sebastian Hoppe
Preisträger 2002: Elfriede Jelinek
„Macht Nichts“ - Schauspielhaus Zürich, Foto: Leonard Zubler
Preisträgerin 2011: Elfriede Jelinek
„Winterreise“ - Münchner Kammerspiele, Foto: Julian Röder
Preisträger 2004: Elfriede Jelinek
 „Das Werk“ - Burgtheater im Akademietheater, Wien, Foto: Christian Brachwitz
Preisträger 2015: Ewald Palmetshofer
„die unverheiratete“ - Burgtheater im Akademietheater, Wien, Foto: Georg Soulek
Preisträgerin 2009: Elfriede Jelinek
„Rechnitz (Der Würgeengel)“ - Münchner Kammerspiele, Foto: Arno Declair
Preisträger 2016: Wolfram Höll
„Drei sind wir“ - Schauspiel Leipzig, Foto: Rolf Arnold
Preisträger 2012: Peter Handke
„Immer noch Sturm“ - Thalia Theater Hamburg/Salzburger Festspiele, Foto: Armin Smailovic
Preisträgerin 2008: Dea Loher
„Das letzte Feuer“ - Thalia Theater Hamburg, Foto: Arno Declair
Preisträger 2006: René Pollesch
„Cappuccetto Rosso“ - Volksbühne Berlin/Salzburger Festspiele, Foto: Thomas Aurin
Preisträger 2003: Fritz Kater
 „zeit zu lieben zeit zu sterben“ - Thalia Theater Hamburg, Foto: Arno Declair
Preisträger 2005: Lukas Bärfuss
„Der Bus (Das Zeug einer Heiligen)“ - Thalia Theater Hamburg, Foto: Arno Declair
Preisträger 2010: Roland Schimmelpfennig
„Der goldene Drache“ - Burgtheater Wien, Foto: Reinhard Werner
Preisträgerin 2017: Anne Lepper
„Mädchen in Not“ - Nationaltheater Mannheim, Foto: Christian Kleiner
Preisträger 2014: Wolfram Höll
„Und dann“ - Schauspiel Leipzig, Foto: Rolf Arnold

Die Vernichtung

von Olga Bach
Eine Stückentwicklung mit Ersan Mondtag
Konzert Theater Bern

Samstag, 13. Mai, 19.30 Uhr, Stadthalle Theatersaal

Olga Bach: Die Vernichtung / Foto: Birgit Hupfeld

 

Wo könnte man die antreffen? Im Fegefeuer von Dantes „Göttlicher Komödie“ oder nach Jahren der Läuterung vielleicht doch schon im Paradies? Ersan Mondtag hat zusammen mit der Berliner Autorin Olga Bach und Schauspieler*innen des Konzert Theater Bern eine elysische Apokalypse entwickelt. Mondtag, der neben der Regie auch für Bühne und Kostüme zuständig war, überrascht mit einem wuchernden Garten Eden und Thirtysomethings in floralen Ganzkörperbodies. Sie sehen aus wie die Landschaft, die sie umgibt. Manchmal muss man sie suchen, so sehr sind sie eins mit der Umgebung, der sie so gerne ihren Stempel aufdrücken würden.
„Wir würden etwas Beunruhigendes machen, etwas was sich sonst keiner traut. Wer weiß, vielleicht würden dann alle möglichen Leute uns nachmachen, wir würden eine Welle damit lostreten“, sagt einer von ihnen. Es hört sich aber so an, als würde keiner der ängstlichen Paradiesvögel, mit denen Bach/Mondtag ihre eigene Generation skizzieren, jemals ernst machen. Vielleicht haben sie ja bereits bemerkt, dass das Leben sich so hohl anfühlt, weil sie sich alle Wünsche erfüllen können. Was nun? Körperoptimierung, Drogen, Sex oder alles gleichzeitig, bevor man wieder eines dieser schier unsichtbaren Kleinorganismen in einem faszinierenden tableau vivant wird?  

Jürgen Berger   

 

Uraufführung am 15. Oktober 2016, Konzert Theater Bern

Mit: Jonas Grundner-Culemann, Lukas Hupfeld, Deleila Piasko, Sebastian Schneider
Regie/Bühne/Kostüme: Ersan Mondtag
Mitarbeit Bühne/Kostüme: Paula Wellmann
Lichtdesign: Rainer Casper
Dramaturgie: Eva-Maria Bertschy

Aufführungsdauer: 1 Stunde 15 Minuten, keine Pause
Aufführungsrechte: schaefersphilippen Theater und Medien GbR, Köln

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www.konzerttheaterbern.ch
 

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