Wolfgang Deichsel

Geboren 1939 in Wiesbaden.
Wolfgang Deichsel studierte Germanistik und Theaterwissenschaften in Marburg und Wien. Anschließend arbeitete er als Regisseur, Schauspieler und Schriftsteller unter anderem in Berlin, Zürich und Köln. Er war neben anderen Autoren und Lektoren 1969 Gründungsmitglied des Verlags der Autoren.
1970 wurden am Schauspielhaus Zürich 14 Szenen Frankenstein. Aus dem Leben der Angestellten uraufgeführt, ein Komplex, der Deichsel bis zu seinem Lebensende beschäftigte. Zwischen 1970 bis 1974 war er Direktoriumsmitglied des Theaters am Turm in Frankfurt am Main. Neben weiteren Frankenstein - Stücken entstanden in dieser Zeit auch seine bekannten Übertragungen von Molière-Texten ins Hessische, die ihm den Namen "hessischer Molière" einbrachten.
Wolfgang Deichsel starb am 07. Februar 2011.

Stücke (Auswahl)

Agent Bernd Etzel. Der Simulant und der falsche Sohn, UA 15.6.1968, Deutsches Theater Göttingen, Regie: Günther Fleckenstein
Bleiwe Losse, UA 24.10.1971, Landestheater Darmstadt, Regie: Wolf Seesemann
Frankenstein. Aus dem Leben der Angestellten, UA 30.10.1971, TAT Frankfurt am Main, Regie: Hermann Treusch.
Die Zelle des Schreckens, UA 16.3.1974, TAT, Frankfurt am Main, Regie: Wolfgang Deichsel/Wolfgang Wiens
Loch im Kopp, UA 31.12.1976, Städtische Bühnen Frankfurt, Regie: Christof Nel - "stücke ´77"

Preise
1997 Binding-Kulturpreis