Carmen Kittel

von Georg Seidel

Stücke 1990

Düsseldorfer Schauspielhaus
Generalintendant: Volker Canaris

Carmen: Anne Weber
Sonja: Franziska Weber
Achim: Joachim Schweizer
Harald: Uwe Kramer
Leps: Bernd Stegemann
Frau Schaller: Hanna Seiffert
Frau Wolff: Dorothea Walter-Delarue
Frau Schubert: Petra Kuhles
Frau Tschirch: Susanne Meierhofer
Kraatz: Daniel Berger
Stein: Dieter Prochnow
Arbeiterinnen: Jasmine Bazoukis, Beate Berle, Doris Bleich, Simone Feld, Edda Fischer, Bibiane Heimes, Nicole Hoika, Gudrun Mieczkowski, Claudia Peters, Peggy Reka, Melanie Wankell, Stefanie Waßerka, Anke Weingarte

Regie: Dimiter Gotscheff
Ausstattung: Achim Römer
Musik: Thomas Witzmann
Bewegungsarbeit: Richard Wherlock
Dramaturgie: Joachim Lux

Aufführungsdauer: 2 Stunden
Aufführungsrechte: Verlag der Autoren

Uraufführung am 28.10.1987 am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin



Georg Seidel

1945 - 1990

Geboren 1945 in Dessau.
Georg Seidel absolvierte eine Ausbildung als Werkzeugmacher.
An der Ingenieurschule Karl-Marx-Stadt (heute: Technische Universität Chemnitz) begann er ein Maschinenbaustudium.
Er wurde exmatrikuliert, nachdem er den Wehrdienst mit der Waffe verweigerte.
Ab 1967 war er zunächst Bühnenarbeiter am Dessauer Theater, 1973 wechselte er als Beleuchter zur DEFA, zwei Jahre später zum Deutschen Theater in Berlin, wo er 1984 als Mitarbeiter in die Dramaturgie wechselt.
Seit Ende 1987 war er als freischaffender Autor tätig.
Georg Seidel erhält 1988 den Preis der Frankfurter Autorenstiftung, 1989 den Förderpreis der deutschen Schillerstiftung für neue Dramatik Weimar und 1990 den Literaturpreis im Bundesverband der Deutschen Industrie.
Er starb im Alter von 44 Jahren an Krebs.
Postum erhielt Georg Seidel 1991 den Mülheimer Dramatikerpreis für sein Stück Villa Jugend.

 

Stücke (Auswahl)

Kondensmilchpanorama, UA 06.12.1980, Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin, Regie: Jochen Ziller
Jochen Schanotta, UA 30.01.1987, Basler Theater, Regie: Frank Hoffmann - "Stücke 1987"
Carmen Kittel, UA 28.10.1987, Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin, Regie: Christine Harbort - "Stücke 1990" (Düsseldorfer Schauspielhaus, Regie: Dimiter Gotscheff)
Königskinder, UA 17.06.1988, Theater der Stadt Schwedt, Regie: Tatjana Rese
Villa Jugend, UA 19.01.1991, Berliner Ensemble, Regie: Fritz Marquardt - Publikumsstimme und Mülheimer Dramatikerpreis 1991
Friedensfeier, UA Uraufführung: 03.04.1992, Vereinigte Bühnen Graz, Regie: Marc Günther

 

Auszeichnungen

1988 Preis der Frankfurter Autorenstiftung
1989 Förderpreis der Deutschen Schillerstiftung für neue Dramatik
1990 Literaturpreis des Kulturkreises im BDI (postum)
1991 Mülheimer Dramatikerpreis (postum für VILLA JUGEND)


 

Jochen Schanotta

von Georg Seidel

Stücke 1987

Basler Theater
Direktion: Horst Statkus

Schanotta: Peter Jecklin
Mutter: Monika Koch
Körner: Henning Köhler
Klette: Patricia Bornhauser
Horn: Rudolf Schwarz
Weber: Tomas Rohner
Franz/Arzt: Jupp Saile
Rudi/Arzt: Georg von Manikowsky
Lehrer/Ansager: Bernd Braun
Lehrerin/Arbeiterin: Rosemarie Hauser

Inszenierung: Frank Hoffmann
Bühnenbild: Andreas Tschui
Kostüme: Caritas de Wit
Dramaturgie: Frank Feitler

Aufführungsrechte: Henschel Verlag Berlin, DDR, vertreten durch den Verlag der Autoren, Frankfurt/Main

Uraufführung am 30.01.1987 im Basler Theater – Komödie


 

Seidel, Georg
Carmen Kittel

Villa Jugend

von Georg Seidel

Stücke 1991

Berliner Ensemble
Intendant: Manfred Wekwerth

Norbert Neitzel: Hermann Beyer
Lydia Neitzel: Christine Gloger
Lutz Neitel: Veit Schubert
Valeska Neitzel: Catherine Stoyan a.G.
Dr. Klier: Stefan Lisewski
Kalisch: Jaecki Schwarz
Jacobi: Dieter Knaup
Frau Jacobi: Angelika Waller
Rita: Annemone Haase
Filippi: Boris Konczny a.G.
Ina: Deborah Kaufmann
Babucke: Günter Zschäckel a.G.
Helm: Klaus Hecke
Bosch: Axel Werner
Klein: Michael Gerber
Frau Klein: Simone Frost
Gast: Johannes Conrad
Möbelträger: Ralf Kober
Sargträger

Regie: Fritz Marquardt
Bühne und Kostüme: Matthias Stein
Dramaturgie und Produktion: Jochen Ziller


Aufführungsrechte: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin
Aufführungsrechte: 2 ½ Stunden

Uraufführung am 19. Januar 1991, Berliner Ensemble


 

Seidel, Georg