Café Mitte

von Volker Ludwig

Stücke 1998

GRIPS Theater Berlin
Direktion: Volker Ludwig

Otto, André Meyer, Anwalt, Master B: Thomas Arens
Sina: Julia Blankenburg
Chris, Klein, Jurij, Kuddel, Spider: Christian Giese
Irina: Michaela Hanser
Hulda, Ärztin, Frau Malottki, Daisy: Christine Heinze
Ede,KOB, Bauherr, Väterchen: Dietrich Lehmann
Tine, Ratte: Ulrike von Lenski
Mungo, Keile, Küppers: Axel Prahl
Holger, Krusche, Schnuffi: René Schubert
Easy: Arndt Schwering-Sohnrey
Schnecke: Dagmar Sitte
Wirt, Illegaler, Schlucki: Christian Veit

Illegale, Faschos, Bodyguards: Petra Föhrenbach, Manfred Grashof-Ridder, Christian Holtzhauer, George Kranz, Ramiz Tahiri

Polnische Jazz-Combo: Michael Brandt, Axel Kottmann, Ramiz Tahiri

Die Rockband „No License“ Michael Brandt (git.), Thomas Keller (sax.), Axel Kottmann (bass), George Kranz (drums), Matthias Witting (keyb.)

Regie: Rüdiger Wandel
Bühnenbild: Mathias Fischer-Dieskau
Kostüme: Barbara Kremer
Choreographie: Gesine Ringel
Musikalische Leitung: Matthias Witting
Arrangements: „NO LICENSE“ und Stanley Walden
Dramaturgie: Stefan Fischer-Fels, Rüdiger Wandel
Regieassistenz: Katarina Eckold, Eun-a Ha

Uraufführung: 04. Dezember 1997 GRIPS Theater Berlin
Aufführungsrechte: Verlag AutorenAgentur, Frankfurt/Main



Volker Ludwig

Geboren 1937 in Ludwigshafen.
Volker Ludwig, mit bürgerlichem Namen Eckhart Hachfeld, Sohn des Schriftstellers und Kabarett-Texters Eckart Hachfeld, wuchs in Thüringen auf und kam 1953 nach Berlin. Er studierte neun Semester Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin und München und lebt seit 1961 als freier Schriftsteller.

Von 1959 bis 1972 war er Mitautor zahlreicher Kabarettprogramme, von 1965 bis 1971 Leiter und Autor des Reichskabaretts in Berlin. Seit 1969 ist er Hauptautor und Leiter des „Theaters für Kinder im Reichskabarett“, das 1972 in GRIPS Theater umbenannt und zum bekanntesten deutschsprachigen Kinder- und Jugendtheater wurde.

Volker Ludwig ist Mitverfasser einer Geschichte des Kabaretts und seit Anfang der 70er Jahre Mitautor der meisten Theaterstücke, die für das GRIPS Theater entstanden sind. Von ihm stammen u.a. fast alle Liedertexte auch in den Stücken, die von anderen Autoren stammen. In Eine linke Geschichte, die er zusammen mit D. Michel geschrieben hat, sind auch Texte aus früheren Programmen des Reichskabaretts eingegangen. 1969 und 1971 erhielt er den Brüder-Grimm-Preis, 1987 den Mülheimer Dramatikerpreis für Linie 1.

Volker Ludwig erhielt 1994 die Carl-von-Ossietzky-Medaille, 1996 den 10. Deutschen Kulturpreis der Stiftung Kulturförderung und den Ehrenpräsidentenpreis des Weltverbandes der ASSITEJ 1996.
 

 

Kinderstücke (Auswahl)

(zusammen mit verschiedenen Autoren)
Stokkerlok und Millipilli, 1969, (Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin)
Maximilain Pfeiferling, 1969
Balle, Malle, Hupe und Artur, 1971, (Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin)
Trummi kaputt, UA 12.11.1971, Reichskabarett, Berlin
Doof bleibt doof, 1973
Ein Fest bei Papadakis, UA 10.12.1973, Grips Theater, Berlin
Nashörner schießen nicht, 1974
Vatermutterkind, 1977
Max und Milli, UA 03.11.1978, Grips Theater, Berlin
Dicke Luft, UA 23.04.1982, Grips Theater, Berlin
Himmel Erde Luft und Meer, UA 08.12.1990, Grips Theater, Berlin, Musik: Michael Brandt
Bella, Boss und Bulli, UA 01.12.1995, Grips Theater, Berlin

 

Jugendstücke (Auswahl)

(zusammen mit anderen Autoren)
Das hälste ja im Kopf nicht aus, UA 18.09.1975, Grips Theater, Berlin (Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin, Teilnahme am Berliner Theatertreffen 1976)
Die schönste Zeit im Leben, UA 25.05.1978, Grips Theater, Berlin
Alles Plastik, UA 26.09.1981, Grips Theater, Berlin
Auf der Mauer auf der Lauer, UA 27.04.1990, Grips Theater, Berlin, Musik: Matthias Witting
Heimatlos, 1992, GRIPS-Ensemble Produktion, Liedtexte: Volker Ludwig, Musik: Josef Willems (Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin gemeinsam mit dem Kammertheater Neubrandenburg)

 

Stücke für Erwachsene (Auswahl)

Eine linke Geschichte, UA 23.05.1980, Grips Theater, Berlin
Linie 1, musikalische Revue, UA 30.04.1986, Grips Theater, Berlin, Musik: Birger Heymann,  – Publikumsstimme und Mülheimer Dramatikerpreis 1987
Ab heute heißt du Sara, UA 09.02.1989, Grips Theater, Berlin
Die Moskitos sind da, UA 21.02.1994, Grips Theater, Berlin, nach einer Idee von Martin Kluger und Martin Rauhaus
Café Mitte,UA 04.12.1997, Grips Theater, Berlin, Musik: Stanley Walden - "Stücke 1998"

 

Auszeichnungen (Auswahl)

1969 Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin für STOKKERKOK UND MILLIPILLI
1971 Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin für BALLE, MALLE, HUPE UND ARTUR
1975  Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin für DAS HÄLTSTE JA IM KOPF NICHT AUS (Regie: Wolfgang Kolneder)
1976 Einladung zum Berliner Theatertreffen
1982 Deutscher Kritikerpreis
1987 Mülheimer Dramatikerpreis für LINIE 1
1989 Bolten-Baeckers-Preis der GEMA
1990  Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin für HIMMEL, ERDE, LUFT UND MEER
1992 Silbernes Blatt der Dramatiker Union
1994 Carl-von-Ossietzky-Medaille


 

 

Café Mitte

Linie 1

von Volker Ludwig

Stücke 1987

Grips Theater Berlin
Direktion: Volker Ludwig

Thomas Ahrens (Erich, Kleister, Kind, Kontrolleur, Sänger, Angestellter, Leichi u.a.)
Claus-Peter Damitz (arbeitsloser Jugendlicher, rauchender Ausländer, Kind, Schwerhöriger, Mondo, Witwe Lotti, Junge mit Walkman, Kontrolleur u.a.)
Dieter Landuris (Bambi, Tamile, Verklemmter, Witwe Kriemhild u.a.)
Dietrich Lehmann (Mücke, alter Mann, Kontrolleur, Mann mit Rollschuhen, Hermann, Witwe Agathe, Betrunkener, Beziehungspartner u.a.)
Folker Milster (Junge im Mantel, arbeitsloser Jugendlicher, Kunde, Skin, Referent u.a.)
Else Nabu (Lady, alte Frau, Sängerin, Türkin u.a.)
Janette Rauch (Das Mädchen)
Christiane Reiff (Lola, Schwangere, Mutter, alte Frau, Bouletten-Trude, Sozialdemokratin, Frau mit Paket u.a.)
Ilona Schulz (Fixerin, Risi, Maria, Fremdenführerin u.a.)
Christian Veit (Schlucki, türkischer Ehemann, Vater, Kontrolleur, Verwirrter, Witwe Martha, empörter Mann u.a.)
Petra Zieser (Fixerin, Lumpi, Bisi, Chantal, Angestellte, Beziehungspartnerin u.a)

Buch und Songtexte: Volker Ludwig
Musik: Birger Heymann und die Rockband „No Ticket“
Regie: Wolfgang Kolneder
Choreographie: Neva Howard
Bühnenbild: Mathias Fischer-Dieskau
Kostüme: Yabara & Co.

Aufführungsrechte: Verlag Autorenagentur. Frankfurt/Main


 

Ludwig, Volker