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Die Text und der Stück

Auch dieses Jahr hat im Zuge des „Stücke“-Festivals wieder die Übersetzerwerkstatt stattgefunden. Unsere Blogautoren und Blogautorinnen waren an einem Nachmittag dabei und haben Einblicke in die Arbeit und das Leben der Theaterübersetzer*innen erhalten.

Übersetzen kann man fast überall studieren. Meist wird zwischen Übersetzen und Dolmetschen unterschieden, wobei das Übersetzen von literarischen Texten nur einen kleinen Teil ausmacht. Das Übersetzen von Prosa- und Dramatiktexten wird jedoch meist von Geisteswissenschaftler*innen betrieben. Von denjenigen also, die selbst einen theoretisch-kreativen und sprachbewussten Hintergrund haben. Die Kreativität ist für die Übersetzertätigkeit unabdingbar, da mit Sprache gespielt werden will und muss, denn das bloße und wortwörtliche Übertragen eines Textes in eine andere Sprache ist kein Übersetzen.

Eine Gruppe von zwölf Übersetzer*innen aus der ganzen Welt und mit direktem Bezug zum Theater trafen sich vom 12. bis 21. Mai in Mülheim und tauschten sich aus. Übersetzer*innen arbeiten über Grenzen hinweg und tragen somit ungemein zur Verständigung zwischen den Nationen bei. Das ist wichtig und zeigt sich daran, dass die Übersetzerwerkstatt ab diesem Jahr jährlich, und nicht wie bisher biennal, stattfinden wird.

Wie die Teilnehmer*innen auf die Werkstatt in Mülheim aufmerksam geworden sind, was sie überhaupt an deutscher Dramatik interessiert und mit welchen Problemen sie immer wieder konfrontiert sind, erzählen sie am besten selber.

Wie ein einzelner Satz aus einem der „Stücke“ in die verschiedenen Sprachen übersetzt klingt, kann im kurzen Beitrag nachgehört werden.

Ein Beitrag von Marie Eberhardt, Laura Konert, Arne Schüttler, Natalie Broschat

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