Preisträgerin 2017: Anne Lepper
„Mädchen in Not“ - Nationaltheater Mannheim, Foto: Christian Kleiner
Preisträger 2002: Elfriede Jelinek
„Macht Nichts“ - Schauspielhaus Zürich, Foto: Leonard Zubler
Preisträger 2016: Wolfram Höll
„Drei sind wir“ - Schauspiel Leipzig, Foto: Rolf Arnold
Preisträger 2005: Lukas Bärfuss
„Der Bus (Das Zeug einer Heiligen)“ - Thalia Theater Hamburg, Foto: Arno Declair
Preisträger 2003: Fritz Kater
 „zeit zu lieben zeit zu sterben“ - Thalia Theater Hamburg, Foto: Arno Declair
Preisträgerin 2011: Elfriede Jelinek
„Winterreise“ - Münchner Kammerspiele, Foto: Julian Röder
Preisträgerin 2013: Katja Brunner
„Von den Beinen zu kurz“ - Schauspiel Hannover, Foto: Katrin Ribbe
Preisträgerin 2009: Elfriede Jelinek
„Rechnitz (Der Würgeengel)“ - Münchner Kammerspiele, Foto: Arno Declair
Preisträger 2014: Wolfram Höll
„Und dann“ - Schauspiel Leipzig, Foto: Rolf Arnold
Preisträger 2007: Helgard Haug & Daniel Wetzel, Rimini Protokoll
„Karl Marx: Das Kapital, Erster Band“ - Düsseldorfer Schauspielhaus, Foto: Sebastian Hoppe
Preisträger 2012: Peter Handke
„Immer noch Sturm“ - Thalia Theater Hamburg/Salzburger Festspiele, Foto: Armin Smailovic
Preisträger 2015: Ewald Palmetshofer
„die unverheiratete“ - Burgtheater im Akademietheater, Wien, Foto: Georg Soulek
Preisträger 2006: René Pollesch
„Cappuccetto Rosso“ - Volksbühne Berlin/Salzburger Festspiele, Foto: Thomas Aurin
Preisträgerin 2008: Dea Loher
„Das letzte Feuer“ - Thalia Theater Hamburg, Foto: Arno Declair
Preisträger 2004: Elfriede Jelinek
 „Das Werk“ - Burgtheater im Akademietheater, Wien, Foto: Christian Brachwitz
Preisträger 2010: Roland Schimmelpfennig
„Der goldene Drache“ - Burgtheater Wien, Foto: Reinhard Werner
Audiobeitrag

Die Text und der Stück

Auch dieses Jahr hat im Zuge des „Stücke“-Festivals wieder die Übersetzerwerkstatt stattgefunden. Unsere Blogautoren und Blogautorinnen waren an einem Nachmittag dabei und haben Einblicke in die Arbeit und das Leben der Theaterübersetzer*innen erhalten.

Übersetzen kann man fast überall studieren. Meist wird zwischen Übersetzen und Dolmetschen unterschieden, wobei das Übersetzen von literarischen Texten nur einen kleinen Teil ausmacht. Das Übersetzen von Prosa- und Dramatiktexten wird jedoch meist von Geisteswissenschaftler*innen betrieben. Von denjenigen also, die selbst einen theoretisch-kreativen und sprachbewussten Hintergrund haben. Die Kreativität ist für die Übersetzertätigkeit unabdingbar, da mit Sprache gespielt werden will und muss, denn das bloße und wortwörtliche Übertragen eines Textes in eine andere Sprache ist kein Übersetzen.

Eine Gruppe von zwölf Übersetzer*innen aus der ganzen Welt und mit direktem Bezug zum Theater trafen sich vom 12. bis 21. Mai in Mülheim und tauschten sich aus. Übersetzer*innen arbeiten über Grenzen hinweg und tragen somit ungemein zur Verständigung zwischen den Nationen bei. Das ist wichtig und zeigt sich daran, dass die Übersetzerwerkstatt ab diesem Jahr jährlich, und nicht wie bisher biennal, stattfinden wird.

Wie die Teilnehmer*innen auf die Werkstatt in Mülheim aufmerksam geworden sind, was sie überhaupt an deutscher Dramatik interessiert und mit welchen Problemen sie immer wieder konfrontiert sind, erzählen sie am besten selber.

Wie ein einzelner Satz aus einem der „Stücke“ in die verschiedenen Sprachen übersetzt klingt, kann im kurzen Beitrag nachgehört werden.

Ein Beitrag von Marie Eberhardt, Laura Konert, Arne Schüttler, Natalie Broschat

Audio: 

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