Die Blogger haben gewählt

Der StückeBlog

Ein Team aus 7 Blogger*innen begleitet auch in diesem Jahr das Festival von der ersten Inszenierung bis zur letzten Jurydebatte mit täglich neuen Beiträgen.


Die Blogger*innen von A bis Z

Isabelle Bach - Olga Bach

Ich stimme für „Die Vernichtung“ weil die Sprache der Autorin absolut authentisch ist. Sie schafft es, den Puls der Zeit in Worte zu fassen, ihn aber gleichzeitig auch in Frage zu stellen.

Tobias Bergmann - Olga Bach

Olga Bach ist eine spannende, junge Autorin, die den Preis bestimmt gut nutzen kann. Ob als bedingungslose, kunstmarkt-unabhängige Förderung ihres Schaffens oder für einen entspannten Urlaub.

Natalie Broschat - Olga Bach

Hund: Wir können auch mal was Richtiges machen.

Julia: Was denn?

„Die Vernichtung“ zum Beispiel.

Marie-Luise Eberhardt - Milo Rau

Überzeugt durch die Echtheit, Brutalität der Schlichtheit, durch Menschlichkeit, Humor und der Erarbeitung von Text durch Gespräche. Das Stück hat mich am meisten berührt und beschäftigt.

Laura Konert - Milo Rau

Milo Raus 'Empire' – weil die Fragen nach kultureller Identität, unseren Wurzeln und der politischen Zukunft dieser Welt nicht weiter aufgeschoben werden können. Es reißt einen mit, es reißt einen raus… Ein unabdingbares Stück!

Henrike Reintjes - Anne Lepper

Weil hier nur der Text zählt, entscheide ich mich für den mit vielen Zitaten, vielen Inszenierungsmöglichkeiten und der Gesellschaft der Freunde des Verbrechens.

Arne Schütter - Ferdinand Schmalz

Kalauer und Gesellschaftskritik: Schmalz' Text nutzt auf wunderbare Weise das Wechselspiel von Absurdität und Ernst.

Cornelius Stiegemann - Anne Lepper

Es ist die „Gesellschaft der Freunde des Verbrechens“, die mich an diesem Stück fasziniert. Das an film noir Gangsterbanden erinnernde Kollektiv eröffnet einen Diskurs über Differenz, Akzeptanz und Ängste in einer Gesellschaft.

Victoria Weich - Elfriede Jelinek

„Wut“ ist wuchtig und feinfühlig zugleich. Jelinek zeigt sich als akribische Abhörerin gesellschaftlicher Stimmen zu Terror und Gewalt, die sie verdichtet und kunstvoll verflicht. Die Sprache treibt dabei zur eigenen Positionierung an.

Erika Walter - Konstantin Küspert

Er schafft mit seinem Stück einen Text, der durch geschichtliche und mythologische Verweise auf ein vergangenes Europa ein hochaktuelles Bild unseres heutigen Europas wirft. Küspert spiegelt unsere Lage und greift Themen von großer Bedeutung für den Leser/Zuschauer auf.

 

 

 

 

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