Mein Jahr in Trallalabad

Foto von Frank Pieth /LTT
6+
70 Minuten, keine Pause



Und der Plan heißt: Lass uns Freunde bleiben
Emilia, Renzo und Linus haben es gut, denn sie haben sich. Nicht nur virtuell auf Facebook, sie sind richtige Freunde und sie wissen, was das wert ist. Dann die Nachricht: Emilia geht ins Ausland. Nicht für ein paar Tage Urlaub, sondern für ein ganzes Jahr. Ihre Eltern - Jobnomaden unserer Tage? – haben in der Ferne beruflich zu tun, und Emilia wird ein Stück mehr von der Welt sehen. Das ist aufregend, finden auch Renzo und Linus, und freuen sich mit ihr. Anfangs, denn schon bald dämmert den drei Freunden die Kehrseite des Abenteuers: Was wird aus uns? Übersteht unsere Freundschaft dieses lange Jahr? Die Kinder der sozial mobilen Eltern: Umzüge, Wohnortwechsel, Trennungen. Bisher wuchsen nur Zirkus- und Theaterkinder unter so unsteten Bedingungen auf, jetzt ist es bald eine ganze Generation. „Lass uns Freunde bleiben“ ist für sie keine Floskel, sondern Programm und Aufruf, ihr Zuhause zu schützen.Vorjahrespreisträger Reffert sieht das scharf und ironiefrei, aber er weiß auch um die Komik jeder Katastrophe. Zuletzt stirbt nicht die Hoffnung, sondern der Humor. Und Emilia, Renzo, Linus werden es schaffen, Freunde zu bleiben. Bestimmt.
Oliver Bukowski

Uraufführung: 
am 07.12.2013

Mit:
Emilia: Stefanie Klimkait                 
Linus: Henry Braun
Renzo: Dimetrio-Giovanni Rupp
Regie: Marion Schneider-Bast
Theaterpädagogik: Alice Feucht, Tobias Ballnus, Uschi Berberich
Dramaturgie: Susanne Schmitt
Ausstattung: Britta Langanke