Ich, Ikarus

von Oliver Schmaering / Sanzhar Baiterekov
Theater an der Parkaue, Junges Staatstheater Berlin

Mittwoch, 15. Mai, 9 Uhr, Theater an der Ruhr


Aus der griechischen Mythologie stammt die Geschichte von Ikarus und seinem Vater Dädalus, die gemeinsam mit selbst gebauten Flügeln übers Mittelmeer fliehen. Ikarus fliegt trotz der Warnung des Vaters zu nah an der Sonne und stürzt in den Tod. Oliver Schmaering lässt Ikarus in einem Monolog zusammen mit einer kleinen Musikerbesetzung von der Geschichte ihrer Flucht und seinen Nöten mit dem Vater erzählen, die zu dem Unglück führten. „Lieber ich sein und fallen, als mein Vater sein und fliegen.“ Ikarus überlegt in der Rückschau: Was hat er richtig gemacht, wann falsch gehandelt?
Die Inszenierung von Annette Jahns bezieht die fünf Musiker in die Darstellung von Ikarus’ Erzählung mit ein, so dass zusammen mit der für Ikarus nach neuen Tönen forschenden Musik des kasachischen Komponisten Sanzhar Baiterekov eine ganz besondere Form des Musiktheaters für Kinder entsteht.

Thomas Irmer

Uraufführung am 1. Juni 2018, Theater an der Parkaue, Berlin

Mit: Florian Pabst (Schauspiel), Eun-Joo Borgwardt-Lee (Violine), Sabine Grüner (Cello), Jan Heinke (Naturinstrumente), Ulf Mengersen (Kontrabass), Friedrich Bassarak (Akkordeon)
Regie: Annette Jahns
Komposition: Sanzhar Baiterekov
Bühne und Kostüme: Tom Böhm
Dramaturgie: Sarah Wiederhold
Theaterpädagogik: Sarah Kramer

Gefördert von „Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater“sowie durch den Freundeskreis des THEATER AN DER PARKAUE. Kompositionsauftrag finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung.

Aufführungsdauer: 70 Minuten, keine Pause

Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben Gmbh & Co. KG, Berlin

Ab 10 Jahren

www.parkaue.de