Ein Känguru wie Du

© Ludwig Olah

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pascha und Lucky sind Tiger und Panther im Zirkus, wo sie für Kunststücke trainieren müssen und dabei aufeinander angewiesen sind. Ihr Dompteur im bunten Glitzeranzug ist weder verheiratet noch Single. Also schwul? Das wäre ja – na was? Sie haben einen Verdacht, wissen aber nicht, was er eigentlich bedeutet. Und hauen einfach ab. Unterwegs treffen sie den coolen Django, ein boxendes Känguru. Django gewinnt jeden Kampf, und das ohne Trainer oder Dompteur. Pascha und Lucky, die in ihren Zirkusnummern zusammenarbeiten, werden von Django bewundert, weil der immer allein bleiben muss. Weil er tatsächlich schwul ist. Eine wichtige Begegnung.
Ulrich Hub erzählt eine Geschichte, die Kinder das Schulhof-Schimpfwort in seiner tatsächlichen Bedeutung verstehen lässt und dabei Vorurteile auflöst. Denn beleidigende Vorurteile entstehen auch daraus, dass man nicht so genau weiß, was abgelehnt wird – und warum. Mit witzigen Tierfiguren, die im Showgeschäft zwar schon um den Unterschied von Sein und Schein wissen, aber die echten Beziehungen im Leben gerade erst entdecken. Die Uraufführung am Stadttheater Ingolstadt in der Regie von Jule Kracht zeigt ein wunderbar ausgelotetes Spiel von dressierten Tieren in menschlichen Konflikten und Verhaltensweisen: Tiger, Panther und Känguru, eigentlich wie ich und Du.
Thomas Irmer

Uraufführung: 
am 11.10.2014, Stadttheater Ingolstadt
Mit:
Pascha: Benjamin Dami
Lucky: Benjamin Kneser
Django: Joana Tscheinig
Trainer: Olivia Wendt

Regie: Jule Kracht
Ausstattung: Ursula Bergmann
Komposition/Musik: Walter Kiesbauer
Choreografie: David Williams
Dramaturgie: Teresa Gburek

Aufführungsdauer: 90 Minuten, mit Pause

von Ulrich Hub
Stadttheater Ingolstadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pascha und Lucky sind Tiger und Panther im Zirkus, wo sie für Kunststücke trainieren müssen und dabei aufeinander angewiesen sind. Ihr Dompteur im bunten Glitzeranzug ist weder verheiratet noch Single. Also schwul? Das wäre ja – na was? Sie haben einen Verdacht, wissen aber nicht, was er eigentlich bedeutet. Und hauen einfach ab. Unterwegs treffen sie den coolen Django, ein boxendes Känguru. Django gewinnt jeden Kampf, und das ohne Trainer oder Dompteur. Pascha und Lucky, die in ihren Zirkusnummern zusammenarbeiten, werden von Django bewundert, weil der immer allein bleiben muss. Weil er tatsächlich schwul ist. Eine wichtige Begegnung.
Ulrich Hub erzählt eine Geschichte, die Kinder das Schulhof-Schimpfwort in seiner tatsächlichen Bedeutung verstehen lässt und dabei Vorurteile auflöst. Denn beleidigende Vorurteile entstehen auch daraus, dass man nicht so genau weiß, was abgelehnt wird – und warum. Mit witzigen Tierfiguren, die im Showgeschäft zwar schon um den Unterschied von Sein und Schein wissen, aber die echten Beziehungen im Leben gerade erst entdecken. Die Uraufführung am Stadttheater Ingolstadt in der Regie von Jule Kracht zeigt ein wunderbar ausgelotetes Spiel von dressierten Tieren in menschlichen Konflikten und Verhaltensweisen: Tiger, Panther und Känguru, eigentlich wie ich und Du.
Thomas Irmer

Uraufführung am 11.10.2014, Stadttheater Ingolstadt

Mit:
Pascha: Benjamin Dami
Lucky: Benjamin Kneser
Django: Joana Tscheinig
Trainer: Olivia Wendt

Regie: Jule Kracht
Ausstattung: Ursula Bergmann
Komposition/Musik: Walter Kiesbauer
Choreografie: David Williams
Dramaturgie: Teresa Gburek

Aufführungsdauer: 90 Minuten, mit Pause
Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt am Main

Ab 8 Jahren

www.theater.ingolstadt.de

Ulrich Hub im Gespräch mit Mülheim-Korrespondentin Barbara Behrendt über sein Stück "Ein Känguru wie Du".