„Dickhäuter“ von Tina Müller
Theater Fallalpha Zürich, Foto: Tanja Dorendorf
„Die Glücksforscher“ von Marc Becker
Oldenburgisches Staatstheater, Foto: Stephan Walzl
„Aus die Maus“ von Georg Piller, Nadja Sieger
Grips Theater Berlin, Foto: David Baltzer
„Die Biene im Kopf“ von Roland Schimmelpfennig
Consol Theater Gelsenkirchen, Foto: Pedro Malinowski
„Der dicke Sternschnuppe“ von Julia Penner
Theater Osnabrück, Foto: Uwe Lewandowski

Der dicke Sternschnuppe

von Julia Penner
Theater Osnabrück

Donnerstag, 18. Mai, 09:00 Uhr und 11:00 Uhr, Ringlokschuppen

Julia Penner: Der dicke Sternschnuppe / Foto: Uwe Lewandowski

 

Wer zu oft mit sich allein ist, der sollte sich was vorstellen können, um nicht einsam zu sein. Rudy (8) kann das, er hat Fantasie. So viel davon, dass er gut mit Stofftier Hamster reden kann, zu wenig aber, um seinen größten Wunsch zu erfüllen: Die Mutter soll wieder leben und bei ihm sein – denn Rudys Mutter ist gestorben.
Wünschen hilft nicht, oder doch? Wenn, das weiß jeder, ist das Sache von Sternschnuppen. Also warten Hamster und Rudy auf eine. Und die kommt auch, nur … sie hat selbst Probleme. Sie ist noch ein junger Sternschnupp. Schnuppy heißt er, und er ist – dick aber nicht dick genug – noch nicht in der Lage, korrekt zu verglühen. Der Einfallswinkel zwischen Wolke, Abfahrt und Landebahn stimmt nicht, Energie fehlt, dies und das ist noch zu können. Ohne Glühen aber keine Wunscherfüllung. Schnuppy kann keine Mutter wiederbeleben, er scheitert schon an einem Milchshake. Also machen sich Rudy und Hamster daran, Schnuppy zu trainieren. Sie arbeiten hart im Team und mit allen Mitteln (von Fön bis Frischhaltefolie). Aus dem Team werden Freunde, und wie nebenher klärt Julia Penner, wie sich aus struppigen Hamstern die Gattung der Goldhamster erhebt.
Irdische Probleme, galaktische Fragen? Das Stück schafft beides in einem, auch wenn ein Wunsch offen bleiben muss.

Oliver Bukowski

Uraufführung am 24.9.20016, Theater Osnabrück

Mit: Johanna Franke, Benjamin Werner, Jost op den Winkel
Regie : Philipp Moschitz
Bühne und Kostüme: Elisabeth Benning
Musik: Billy Ray Schlag
Dramaturgie: Jens Peters

Aufführungsdauer: 60 Minuten, keine Pause

Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag Theater & Medien, Frankfurt am Main

Ab 8 Jahren

www.theater-osnabrueck.de